Panthino von Urbet-Marvinko
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Panthino Barjed von Urbet-Marvinko ist das Familienoberhaupt des Hauses Urbet-Marvinko und amtierender Priore der Stadt Urbasi. Er führt die Familie seit Anfang 1033 BF - wie sein Vorgänger Auricanius - kommissarisch für die minderjährige Nichte (zweiten Grades) Rahjada Amene von Urbet-Marvinko. Zuvor stand er als Valvassor in Nachfolge seines Vetters Traviano seit 1030 BF der Stadt Urbet vor und verwaltete in dieser Funktion bereits den Großteil der hauseigenen Ländereien. Infolge der Marudreter Fehde wurde er zum Baron von Cindano ernannt.
Geschichte und Charakter
Der mittlere Sohn der gestrengen Udora von Urbet-Marvinko war unter seinen Brüdern stets der unauffälligste: Wo der ältere Jago durch strebsame Intelligenz und der jüngere Gonzalo durch kriegerisches Geschick brillierten, blieb Panthino mit seinem bodenständigen Arbeitseifer oft im Schatten.
Seine ersten Sporen verdiente er sich mit der Güterverwaltung im aufrührerischen Umland Urbets, besetzte unter der Ägide Travianos von Urbet im Zuge der sogenannten "Viervetternwirtschaft" dann das Amt des Hohen Vogts und Hofcamerlengos der Domäne (während seine Brüder die prestigeträchtigeren Posten des Iustitiars und Constablers innehatten), um schließlich nach dem Umzug des Hauses nach Urbasi dessen verbliebener "Statthalter" in Urbet zu sein. Eine zweifelhafte Ehre, wie es angesichts der Präsenz der Collaribianci-Söldner und Valpozas in der Stadt erscheinen mochte - doch auch eine entscheidende Position ob der im Umland gelegenen Hausländereien. Dass Panthino mit seiner zugleich energischen, doch nicht von übermäßigen Eitelkeiten beeinflussten Politik der einzige in der Familie war, "der mit dem schwer berechenbaren Condottiere fertig wird", attestierte ihm schon Traviano während seiner eigenen Fürstenherrschaft.
Spätestens seit dem Tod seiner beiden Brüder binnen weniger Wochen im Thronfolgekrieg ist Panthino das Gesicht der älteren und erfahreneren "Verwalterfraktion" im Haus Urbet-Marvinko, die gegenüber den "politischeren" Geschwistern Travianos immer mehr an Einfluss gewann - bis Panthino schließlich selbst vom scheidenden Familienoberhaupt Auricanius zu seinem Nachfolger bestellt wurde.
Einige Standpunkte
- Panthino sieht sich, nicht erst seitdem er selbst das Oberhaupt ist, als jemand der den maßgeblichen Mitgliedern seiner Familie auch unbequeme Meinungen nicht vorenthalten darf.
- Die Fürstliche Gemeinde betrachtet er als legitime Erbin Travianos, teilt daher die Beharrlichkeit seines Vetters gegenüber einer etwaigen Aufgabe der Ansprüche Rahjadas nicht.
- Mit der Söldnerherrschaft Valpozas in Urbet hat er sich weitgehend arrangiert - ihm ist nur wichtig, dass die Kontrolle der hauseigenen Ländereien darüber nicht gefährdet wird.
- Die Ehe seines Vetters Rondralio mit der Torremerbin hat er von Beginn an als zu waghalsig gesehen, als dass man sich darauf hätte einlassen sollen. Am liebsten würde er alle Bande zum verschwägerten Haus sofort auflösen.
- Im Kronkonvent lässt er sich der Parteiung der Rondrianer zurechnen, deren Auffassungen er überwiegend auch offen vertritt.
In Artikeln und Geschichten
- Archiv:Rückkehr nach Urbet (BB 32)
- Briefspiel:Für die Kirche, gegen die Familie
- Briefspiel:Gedankenspiele
- Briefspiel:Erste Rondratage
- Briefspiel:Ein Praiostag im Rondramond (Teil 2, 3, 4, 5, 6, 7 und 8)
- Briefspiel:Schwertfest in Urbasi (Teil 1, 4, 7, 9, 11, 13, 14, 15 und 17)
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Vorgänger
Titel neu geschaffen |
Nachfolger
- |
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Vorgänger
Traviano von Urbet-Marvinko |
Nachfolger
Uolbo Valpoza |

