Haus ya Satara/Beziehungen

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Haus ya Satara   Stammbaum   Geschichte   Besitzungen   Beziehungen   Briefspiel    


Das Haus ya Satara gehört nicht zu den großen politischen Häusern des Lieblichen Feldes. Seine Verbindungen entstanden daher weniger durch gezielte Heiratspolitik als durch die Lebenswege einzelner Familienmitglieder. Über mehrere Generationen knüpften die ya Satara verwandtschaftliche Beziehungen zu Adels-, Patrizier- und Bürgerfamilien unterschiedlicher Herkunft.

Die daraus entstandenen Verbindungen reichen heute von Shenilo und dem Umland über Kuslik bis in andere Teile des Lieblichen Feldes. Nicht alle besitzen dieselbe Bedeutung für das Haus, doch einige haben die Entwicklung einzelner Familienzweige nachhaltig geprägt.

Dorén

Eine der gegenwärtig engsten Verbindungen besteht zur Familie Dorén. Korodian ya Satara ist mit Avessandra Dorén verheiratet. Das Paar lebt mit seinen Kindern Gerion, Cassiano und Florina überwiegend in Shenilo, wo die Familie ein eigenes Stadthaus bewohnt.

Die Verbindung reicht dadurch längst über eine formale Ehe zwischen zwei Häusern hinaus. Die Kinder gehören beiden Familien an und wachsen mit Beziehungen sowohl zu den ya Satara als auch zu den Dorén auf.

Besondere Bedeutung gewann die Verbindung zuletzt durch die Ereignisse um Avessandras Mutter **Saria-Elysia Rahjácomo-Dorén**. Deren Tod und die Zweifel an den Umständen ihres Ablebens beschäftigen Avessandra und damit mittelbar auch den mit ihr verbundenen Zweig der ya Satara.

Curameo

Durch die Ehe des Hesindegeweihten Firunio ya Satara mit der Esquiria Cordovana Curameo besteht eine Verbindung zur Familie Curameo.

Firunio und Cordovana leben in einem eigenen Stadthaus in Shenilo. Die Verbindung ist damit besonders eng mit jenem Teil des Hauses ya Satara verknüpft, dessen Lebensmittelpunkt inzwischen in der Stadt liegt.

Cordovana nimmt dabei keineswegs nur die Rolle einer angeheirateten Angehörigen ein. Sie begleitet Firunio auch bei gesellschaftlichen Anlässen und unterstützt ihn durch ihre eigene Herkunft, Bildung und gesellschaftliche Erfahrung.

Omiran

Über Aurelia Omiran, die Gemahlin Nanduriels ya Satara, ist der auf Gut Valdoro lebende Familienzweig mit der Familie Omiran verbunden.

Diese Beziehung besitzt insbesondere für die jüngere Generation praktische Bedeutung. Aurelia vermittelt ihrer Tochter Rahjane ya Satara neben gesellschaftlichem Auftreten auch ein Verständnis dafür, dass die Qualität eines Weines allein noch keinen wirtschaftlichen Erfolg garantiert.

Über Aurelias Familie erhält Rahjane Einblicke in gesellschaftliche Kreise, in denen Wein nicht nur als Getränk, sondern ebenso als Handelsware, Geschenk und Mittel zur Pflege persönlicher Beziehungen wahrgenommen wird. Insbesondere das Spielhaus ihres Onkels **Asrabis Omiran** bietet ihr Gelegenheit, unterschiedliche Gäste und deren Vorlieben zu beobachten.

Kelpie

Eine ältere Verbindung des Valdoro-Zweiges besteht zur Familie Kelpie. Tolman ya Satara ist mit Caldria Kelpie verheiratet.

Die Verbindung ist für das Weingut von besonderem Interesse, da die Kelpie selbst eng mit Handel und Weinwirtschaft in Arinken verbunden sind. Dadurch treffen innerhalb dieses Familienzweiges die eigene Weinproduktion der ya Satara und die Handelskenntnisse der Familie Kelpie aufeinander.

Caldria gibt dieses Wissen auch an ihre Enkelin Rahjane ya Satara weiter. Mit ihr bespricht sie Preise, Absatzmöglichkeiten und Handelswege und ergänzt damit die praktische Ausbildung, die Rahjane auf Gut Valdoro erhält.

Solivino

Zu den für die Entwicklung von Gut Valdoro besonders wichtigen Verbindungen gehört diejenige zur Familie Solivino.

Durch die Ehe von **Marcos ya Satara** mit **Maralita Solivino** gelangten zusätzliches Wissen über Reben und Weinbau sowie neue Impulse auf das Gut. Maralita brachte eine Rebe als Hochzeitsgabe mit, die auf Valdoro weiterkultiviert und veredelt wurde.

Die Verbindung wirkte damit unmittelbar auf die wirtschaftliche Entwicklung dieses Familienzweiges ein. Noch 1046 BF lebt die inzwischen fast neunzigjährige Maralita auf Gut Valdoro. Trotz ihres hohen Alters ist sie geistig wach und besitzt innerhalb der Familie weiterhin erhebliches Gewicht. Besonders Rahjane ya Satara sucht ihren Rat bei ihren Bemühungen, den Weinbau weiterzuentwickeln.

Anderwacht

Durch die Ehe Folnors ya Satara mit Alwene Anderwacht besteht eine Verbindung zur Familie **Anderwacht**.

Alwene lebt mit Folnor und den gemeinsamen Kindern Madalena, Taliano und Mirandola in Satara und ist dort als Schmiedin tätig. Damit ist diese Verbindung besonders eng mit dem Stammsitz der ya Satara und dessen handwerklich geprägter Wirtschaft verbunden.

Auch in der nächsten Generation zeigt sich dieser Einfluss. Madalena, die zunehmend auf eine spätere Übernahme des von ihrem Vater geführten Sägewerks vorbereitet wird, erhält von ihrer Mutter Kenntnisse über Werkzeuge, Metallteile und Beschläge, die die Ausbildung im Holzhandwerk ergänzen.

di Matienna

Eine weitere verwandtschaftliche Verbindung besteht zur Familie di Matienna. Sie geht auf **Ingrimalda ya Satara** zurück, die in die Familie di Matienna einheiratete.

Aus dieser Verbindung stammen **Benedict, Guiliana und Alborn di Matienna**. Damit besteht zwischen beiden Häusern eine verwandtschaftliche Beziehung, die inzwischen über mehrere Generationen reicht.

Anders als bei den Verbindungen zu Solivino, Kelpie oder Omiran steht hier keine unmittelbare wirtschaftliche Zusammenarbeit im Vordergrund. Die Verbindung erweitert vielmehr das verwandtschaftliche Netzwerk der ya Satara innerhalb des Adels des Lieblichen Feldes.

Charakter der Verbindungen

Die Beziehungen des Hauses ya Satara bilden kein geschlossenes politisches Bündnissystem. Sie sind vielmehr über Generationen aus Ehen und den unterschiedlichen Lebenswegen einzelner Familienmitglieder entstanden.

Gerade darin spiegeln sie die heutige Struktur des Hauses wider. Der Sataraer Zweig ist stark durch Handwerk und den Stammsitz geprägt, der Valdoro-Zweig durch Weinbau und Handel, während die in Shenilo lebenden Angehörigen zunehmend mit dem städtischen, kirchlichen und gesellschaftlichen Leben verbunden sind.

Aus einem ursprünglich stark auf Satara und den Arinkelwald konzentrierten Geschlecht ist dadurch ein Haus geworden, dessen verwandtschaftliches Netzwerk inzwischen weit über den eigenen Stammsitz hinausreicht.