Gerion ya Satara

Aus Liebliches-Feld.net
Zur Navigation springenZur Suche springen

Gerion ya Satara (SC)
Gerion ya Satara, 1046BF

Familie: Haus ya Satara
Tsatag: 1036 BF
Haare: blond
Augenfarbe: blau
Eltern: Korodian ya Satara und Avessandra Dorén
Geschwister: Cassiano ya Satara und Florina ya Satara

Gerion ya Satara, geboren 1036 BF, ist gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder Cassiano das älteste Kind Korodians und Avessandras. Seine jüngere Schwester ist Florina ya Satara. Die Familie lebt überwiegend in Shenilo und hält sich regelmäßig bei ihren Verwandten in Satara auf.

Kindheit und Ausbildung

Gerion wächst vor allem in Shenilo auf. Die Stadt mit ihren Straßen und Plätzen, Händlern, Handwerkern, Tempeln und zahlreichen Reisenden bildet den selbstverständlichen Hintergrund seiner Kindheit. Gemeinsam mit Cassiano besucht er die Volks- und Handwerksschule, an der er Lesen, Schreiben und Rechnen sowie eine grundlegende hesindegefällige Bildung erhält.

Von den Zwillingen zeigt Gerion die größere Geduld beim Lernen. Besonders Aufgaben, bei denen etwas herausgefunden oder eine Lösung gefunden werden muss, wecken seinen Ehrgeiz. Reines Auswendiglernen begeistert ihn dagegen deutlich weniger. Er möchte verstehen, weshalb etwas so ist, und kann eine Erklärung mit weiteren Fragen verfolgen, bis sein Gegenüber schließlich selbst nicht mehr sicher ist, wie ausführlich es eigentlich antworten wollte.

Auch außerhalb der Schule beobachtet Gerion seine Umgebung aufmerksam. In Shenilo merkt er sich Straßen und Abkürzungen, weiß, welche Wege zu den wichtigen Plätzen führen, und beginnt sich dafür zu interessieren, wie die verschiedenen Teile der Stadt miteinander verbunden sind. Bei gemeinsamen Wegen achtet er häufig genauer darauf, wo sie entlanggehen, als darauf, was unterwegs erzählt wird.

Gerade deshalb bilden die regelmäßigen Aufenthalte in Satara für ihn einen reizvollen Gegensatz. Dort gibt es keine vertrauten Straßenzüge und Gassen, sondern Wege durch den Arinkelwald, Bachläufe und natürliche Orientierungspunkte. Korodian hat seinen Kindern früh beigebracht, bestimmte Spuren zu erkennen und Gefahren des Waldes zu meiden. Gerion versucht dabei, das ihm aus Shenilo vertraute Denken in Wegen und Richtungen auf den Wald zu übertragen. Er ist ausgesprochen stolz darauf, wenn er einen einmal gegangenen Weg später selbst wiederfindet.

Charakter

Gerion ist der ruhigere der beiden Zwillinge. Er beobachtet zunächst und handelt gewöhnlich erst danach. Das macht ihn jedoch keineswegs vorsichtig genug, um sich von den zahlreichen Unternehmungen seines Bruders fernzuhalten. Vielmehr ist Gerion häufig derjenige, der versucht, aus einer spontanen Idee Cassianos nachträglich einen vernünftigen Plan zu machen.

Sein größtes Problem besteht darin, dass er von einem einmal gefassten Plan nur ungern abrückt. Hat er sich überzeugt, eine Situation richtig verstanden zu haben, kann er bemerkenswert stur werden. Cassiano gelingt es dabei wie kaum einem anderen Menschen, ihn zu Dingen zu überreden, bei denen Gerion eigentlich genau weiß, weshalb sie keine gute Idee sind.

Gerion empfindet es zunehmend als lästig, ständig gemeinsam mit seinem Bruder als „die Zwillinge“ angesprochen zu werden. Er liebt Cassiano und verbringt einen großen Teil seiner Zeit mit ihm, möchte aber dennoch als eigene Person wahrgenommen werden. Besonders ärgert es ihn, wenn Erwachsene die beiden verwechseln oder davon ausgehen, dass einer automatisch dasselbe möchte wie der andere.

Seine Familie

Zu seinem Vater Korodian blickt Gerion auf. Dessen Kenntnisse des Waldes und der Jagd beeindrucken ihn besonders während der Aufenthalte in Satara. Manches, was Korodian nur beiläufig erklärt, merkt sich sein Sohn erstaunlich genau.

Avessandra erlebt ihren älteren Sohn dagegen vor allem als aufmerksamen Beobachter. Gerion stellt häufig erst dann Fragen, wenn er über eine Sache bereits eine Weile nachgedacht hat. Seine Mutter nimmt diese Ernsthaftigkeit durchaus wahr, achtet aber darauf, dass er sich nicht für vernünftiger und erwachsener hält, als ein Zehnjähriger tatsächlich ist. Gerade wenn Gerion versucht, die Verantwortung für seinen Bruder oder seine Schwester zu übernehmen, erinnert Avessandra ihn daran, dass er selbst ebenfalls noch ein Kind sein darf.

Mit Cassiano verbindet ihn jene besondere Vertrautheit, die aus einem gemeinsam verbrachten Leben entstanden ist. Die Brüder können heftig miteinander streiten und wenige Augenblicke später gemeinsam gegen jeden auftreten, der einen von ihnen angreift. Gerion weiß, dass Cassiano ihn regelmäßig in Schwierigkeiten bringt. Ebenso weiß er, dass sein eigenes Leben ohne ihn erheblich langweiliger wäre.

Seiner jüngeren Schwester Florina gegenüber versucht Gerion gelegentlich, den vernünftigen älteren Bruder zu spielen. Dass Florina sich davon nur mäßig beeindrucken lässt, gehört zu den Dingen, die er bislang noch nicht vollständig akzeptiert hat.