Haus ya Satara/Besitzungen
| Haus ya Satara | Stammbaum | Geschichte | Besitzungen | Beziehungen | Briefspiel |
Der Besitz des Hauses ya Satara konzentriert sich vor allem auf den traditionellen Stammsitz in Satara, das später begründete Gut Valdoro sowie zwei Stadthäuser in Shenilo. Während Satara bis heute den familiären Mittelpunkt bildet, stehen die übrigen Besitzungen zugleich für die zunehmende Verzweigung des Hauses und die unterschiedlichen Lebenswege seiner Angehörigen.
Satara
Das Dorf Satara in der Baronie Arinken ist Stammsitz und ältester Besitz der Familie. Hier befindet sich das Herrenhaus der ya Satara, und auch wenn inzwischen zahlreiche Familienmitglieder andernorts leben, bildet der Ort weiterhin einen gemeinsamen Bezugspunkt der verschiedenen Familienzweige.
Die wirtschaftliche Grundlage Sataras bildet vor allem der umliegende Arinkelwald. Holzgewinnung und -verarbeitung besitzen für Dorf und Familie seit langem große Bedeutung. Da die Umgebung nur wenig für ausgedehnten Ackerbau geeignet ist, entwickelte sich Satara nicht zu einem klassischen landwirtschaftlichen Gut, sondern zu einem vom Wald und den dort vorhandenen Rohstoffen geprägten Ort.
Zum Familienbesitz gehört das örtliche Sägewerk, das gegenwärtig von Folnor ya Satara geleitet wird. Drei vom Wasser des Sataras Weihers angetriebene Sägen ermöglichen die Verarbeitung größerer Holzmengen. Neben Balken und Brettern werden dort auch Hölzer für die weitere Verarbeitung vorbereitet. Von besonderer Bedeutung ist die Herstellung von Fassdauben für den Weinbau.
Die Verbindung zwischen Holzverarbeitung und Weinbau reicht dabei über die unmittelbare Familie hinaus. Geeignetes Eichenholz aus dem Arinkelwald wird für Weinfässer verwendet, deren Behandlung und Ausbrennen Einfluss auf den später darin gelagerten Wein nehmen können.
Neben dem Sägewerk prägen weitere Handwerksbetriebe das wirtschaftliche Leben des Dorfes. Dazu gehören unter anderem eine Schmiede und ein Stellmacher. Sie sind Teil der dörflichen Wirtschaftsstruktur, ohne dass daraus zwangsläufig ein unmittelbarer Besitz des Hauses ya Satara folgt.
Auch das größere Gasthaus Zum Eichenen Fass ist eng mit dem Familienbesitz verbunden. Es wird nicht von den ya Satara selbst geführt, sondern ist verpachtet. Durch seine Lage an der Sheniloer Straße richtet es sich insbesondere an Händler, Boten, Fuhrleute und andere Reisende und ergänzt damit die wirtschaftliche Bedeutung des Ortes als Station auf dem Weg durch den Arinkelwald.
Gut Valdoro
Mit dem Gut Valdoro verfügt die Familie über einen zweiten größeren Besitz außerhalb ihres Stammsitzes. Das Weingut wurde von Valdoro ya Satara begründet und entwickelte sich unter seinen Nachkommen zum Mittelpunkt eines eigenen Familienzweiges.
Im Gegensatz zum vom Wald und der Holzverarbeitung geprägten Satara steht hier der Weinbau im Mittelpunkt. Über mehrere Generationen wurden Reben, Kelterung und Kellerwirtschaft weiterentwickelt. Zusätzliche Kenntnisse gelangten insbesondere durch die Verbindung mit Maralita Solivino und deren Familie auf das Gut.
Heute werden auf Gut Valdoro mehrere Weine erzeugt. Dazu gehören der Banquiri, der einfache Satarer Weiß sowie der jüngere und höherwertige Satarer Rot. Mit der Tolmanseiche arbeitet Rahjane ya Satara zudem an einer ersten eigenen Kreation, die bislang nur in kleinen Mengen hergestellt wird.
Die jüngere Generation bemüht sich zunehmend um eine Modernisierung des Betriebes. Verbesserungen bei Reben, Kelterung, Lagerung und Fassqualität sollen dabei nicht die bisherige Produktion ersetzen, sondern deren Qualität steigern. Langfristig bestehen darüber hinaus Überlegungen, anfallenden Trester in einer kleinen Brennerei weiterzuverarbeiten und neue Formen der Abfüllung und Vermarktung zu erproben.
Zwischen Gut Valdoro und Satara bestehen dabei auch wirtschaftliche Berührungspunkte. Insbesondere die Holzverarbeitung des Stammsitzes bietet die Möglichkeit, geeignetes Holz für Fässer bereitzustellen und damit einen Teil der für den Weinbau benötigten Ausstattung innerhalb der Familie zu gewinnen.
Stadthäuser in Shenilo
Mit zwei Stadthäusern verfügt das Haus ya Satara auch in Shenilo über dauerhafte Wohnsitze. Sie spiegeln wider, dass sich das Leben eines Teils der Familie inzwischen stärker in die Stadt verlagert hat, ohne dass dadurch die Verbindung zum Stammsitz in Satara verloren gegangen wäre.
Eines der Häuser wird von Korodian ya Satara, Ritter der Ritter vom Grabe Gerons, seiner Gemahlin Avessandra Dorén und ihren Kindern bewohnt. Shenilo bildet den gewöhnlichen Lebensmittelpunkt der Familie; Satara wird regelmäßig besucht und bleibt insbesondere durch Korodians enge Verbindung zum Arinkelwald und zur Familie von Bedeutung.
Das zweite Stadthaus dient Firunio ya Satara, Mentor und Hesindegeweihtem, und seiner Gemahlin Cordovana Curameo als Wohnsitz. Firunios Wirken in Shenilo und seine Stellung innerhalb der Hesinde-Kirche haben diesen Familienzweig besonders eng mit dem geistigen und gesellschaftlichen Leben der Stadt verbunden.
Die beiden Stadthäuser stellen keine eigenständigen Wirtschaftsgüter wie Satara oder Gut Valdoro dar. Sie sind vielmehr Ausdruck der dauerhaften Präsenz des Hauses in Shenilo und bieten den dort lebenden Familienzweigen einen eigenen Wohnsitz in unmittelbarer Nähe ihrer jeweiligen Wirkungsstätten.
Weitere Ämter und Güter
Nicht jeder Ort, an dem ein Mitglied des Hauses tätig ist, gehört zum Besitz der ya Satara.
Besonders deutlich wird dies beim Jagdgut Mazzara am Rande des Mährenforsts. Khadano ya Satara verwaltet das Gut als Vogt und ist zugleich Jagdmeister des Barons von Côntris. Mazzara befindet sich jedoch im Besitz der Barone von Côntris und ist daher keine Besitzung des Hauses ya Satara.
Auch weitere Wirkungsstätten einzelner Familienmitglieder sind von den eigentlichen Besitzungen des Hauses zu unterscheiden.
Damit verfügt das Haus ya Satara über sehr unterschiedliche Besitzungen: den traditionellen, von Wald und Holzverarbeitung geprägten Stammsitz in Satara, das auf Weinbau ausgerichtete Gut Valdoro und zwei Stadthäuser in Shenilo. Gemeinsam spiegeln sie die Entwicklung des Hauses von einem vornehmlich ländlichen Geschlecht zu einer inzwischen über mehrere Orte und Tätigkeitsfelder verteilten Familie wider.