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| Die Domäne Urbet ist ein historisches Lehen im oder am Rande des derzeitigen Machtbereichs der Fürstlichen Gemeinde Urbasi. Diese erkennt die bisherige Lehensstruktur nicht mehr an und erlaubt den alten Lehensnehmern nurmehr das Führen des Titels. Insofern spiegelt diese Beschreibung ungefähr den Stand zu Beginn des horasischen Thronfolgekriegs wider.
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Wappen der Domäne Urbet
| Die Domäne Urbet für den eiligen Leser
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| Domänenherr:
| Haus Marvinko
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| Landherr:
| Traviano von Urbet-Marvinko
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| Residenzsitz:
| (formell) Castello della Torres in Urbet
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| Einwohner:
| etwa 22000
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| Städte und Orte:
| Urbet, Sikramara, Cindano, Aldan, Ovriola, Torrini
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| Burgen und Schlösser:
| Castello della Torres, Burg Geronsblut, Palazzo Urbetino, Burg Wulfenblut, Castello Padragûr, Castello Cerellionya,
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| Landschaften:
| Urbezza
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| Forste:
| Einhornwälder, Ranafandelwald als Grenze im Westen
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| Gewässer:
| Sikram, Argenna, Torre, Gerons-See
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| Verkehrswege:
| Seneb-Horas-Straße, Efferdstraße, Sikramstieg
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| Besonderheiten:
| regelmäßig von Bauernaufständen heimgesucht
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Karte der Domäne Urbet
Die waldreiche
Domäne Urbet war früher vor allem für ihre Landwirtschaft und Flussfischerei im
Sikram bekannt, stützt sich seit einiger Zeit aber auch verstärkt auf Handel und Handwerk, seitdem der vorletzte Landherr
Troyan von Ayrn vom Erzherrscher allerlei Handels- und Zollrechte an der Horasstraße übertragen bekam. Von allen Teilen der Erzherrschaft ist Urbet immer schon am meisten von den allfälligen Bauernaufständen bedroht gewesen, denn die Bindung der Bauern an die Junge Göttin Tsa ist eng, und immer wieder ziehen vom Tsatempel im nahen
Silas aus Laienprediger durch die Domäne und verbreiten Ideen von Wandel und Veränderung, die sowohl Bauern wie Ritter leicht als Aufrufe zu Umsturz und Revolten auslegen. Hinzu kommt, dass Urbet als Domäne des Hauses
Marvinko nicht in deren
Grafschaft liegt und sich die Macht des Grafen gegen die des Erzherrschers zuweilen aufreibt, weswegen niemand auf die elenden Lebensumstände der Bauern achtet.
Dass der derzeitige Landherr, Traviano von Urbet, kürzlich ins nahe, aber faktisch außerhalb der Domäne gelegene Urbasi umgezogen ist, macht die Lage des Landvolks nicht besser. Von der selbstbewussten Politik des aufstrebenden Adligen profitiert es zumindest in keinster Weise. Vielmehr ist es im Vorfeld und während der Neun Schlachten von Urbet wieder einmal zu einigen Plünderungen und Brandschatzungen gekommen.
Die Domäne ist in die Signorien Aldan, Alicorno, Ayrn, Cerellion, Cindano, Gerrich, Salsavûr, Sikramara, Torrini und Urbet untergliedert.
Quellen
Siehe auch