Brigon d'Antara
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Brigon d'Antara ist der zweite Sohn von Phelizzio und Sybilla und Zwillingsbruder von Jamilla. Er hat ein aufgewecktes Wesen, neigt dazu sich gerne in Diskussionen verstricken zu lassen und träumt gerne in ruhigen Momenten vor sich hin. Durch die guten Beziehungen seines Onkels Orelian d'Antara mit der rechtskundigen Familie Bolburri aus Unterfels und der zunehmende Kontakt beider Familien, hat sich die Verlobung mit Dulacia Bolburri ergeben.
Aussehen und Auftreten
Brigon d’Antara ist der zweite Sohn von Phelizzio und Sybilla d’Antara sowie der Zwillingsbruder von Jamilla. Er besitzt ein waches, neugieriges Wesen und ist dafür bekannt, sich mit sichtbarer Freude in Gespräche und Diskussionen zu vertiefen. Wo andere schweigen, sucht Brigon den Austausch, stets bemüht, unterschiedliche Standpunkte zu verstehen und zu einer gemeinsamen Erkenntnis zu führen. In ruhigen Momenten hingegen verfällt er gerne dem Nachsinnen und verliert sich in Gedanken über mögliche Wege, Ideen und Zukunftsentwürfe.
Äußerlich erscheint Brigon als junger Mann von schlanker Statur, mit mittellangem, gelocktem Haar und leicht gebräuntem Teint. Sein Auftreten wirkt unaufdringlich, doch wach und aufmerksam, als entginge ihm kaum ein Detail seiner Umgebung. Er bewegt sich ruhig, beinahe überlegt, und vermittelt so den Eindruck eines Menschen, der mehr zuhört als spricht – zumindest, bis ein Thema sein Interesse weckt.
In seinem Wesen vereint Brigon Aufgewecktheit mit einer ausgeprägten Zahlenbegabung, die sich besonders in seiner Arbeit zeigt. Er sucht bewusst den Diskurs mit seinen Mitmenschen, nicht aus Streitlust, sondern aus dem ehrlichen Wunsch heraus, die beste Lösung aus unterschiedlichen Positionen herauszuarbeiten. Bücher sind ihm vertraute Gefährten, und sein belesenes Auftreten verleiht seinen Argumenten zusätzliches Gewicht.
Werdegang
Aufgewachsen ist Brigon in der Coverna, wo er seine Jugend im Umfeld der Familie verbrachte. Nach seiner Ausbildung zum Kontorwirtschafter trat er in die familieneigene Werft ein, in der er sein Wissen in praktischer Arbeit vertieft und weiterentwickelt. Dort lernt er nicht nur die Zahlen hinter dem Handel kennen, sondern auch die Menschen, die ihn tragen.
Abseits seiner Pflichten sucht Brigon nach Seelenverwandten, die ihn ohne viele Worte verstehen. Er begeistert sich für die novadische Streitkultur und nimmt mit großer Freude an zyklopäischen Debatten teil, in denen er seinen scharfen Verstand erproben kann. Zudem sammelt er historische Reden alter bosparanischer und tulamidischer Persönlichkeiten, die er studiert und mitunter auswendig zitiert.
Respekt erlangt man bei Brigon nicht durch Rang oder Lautstärke, sondern indem man ihn im ehrlichen Streitgespräch überzeugt oder gar besiegt. Wer ihn auf diese Weise fordert, gewinnt nicht nur seine Achtung, sondern oftmals auch einen verlässlichen Gesprächspartner – und mit etwas Glück einen Freund.