Phelizzio d'Antara

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Phelizzio d'Antara (SC)
Phelizzio d Antara.jpg
Phelizzio um 1045 BF

Familie: Familie d'Antara.png Familie d'Antara
Titel & Ämter: Maestro (Meister) im Schiffsbau, Besitzer der Covernischen Schiffswerft d'Antara
Tsatag: 10. Peraine 995 BF
Größe: 1,80 Schritt
Statur: schlank
Haare: braunes, leicht silbernes Haar, gepflegter Knebelbart
Augenfarbe: braun
Kurzcharakteristik: geschäftstüchtiger Handwerker mit guter Menschenkenntnis und diplomatischem Geschick
Beziehungen: wachsend in Efferdas; gut,aber abnehmend in Belhanka; minimal in Sewamund; minimal in Urbasi; minimal in Unterfels und Shenilo
Finanzkraft: hinglänglich
Eltern: Oleander d'Antara (verstorben), Aleana d'Antara (verstorben)
Geschwister: Julissa della Peruzzi, Orelian, Viana, Loreno
Travienstand: verheiratet mit Sybilla aus Zorgan (*1001)
Nachkommen: Timor, Brigon, Jamila, Nabila
Besonderheiten: Donatorier.png Ordensmitglied der Donatorier (handwerklich), überzeugter Republikaner, ehemaliger Streiter der Timor.pngTimoristen

Phelizzio d'Antara ist gelernter Schiffsbauer mit langjähriger Arbeitserfahrung, Besitzer der Covernischen Schiffswerft d'Antara und das aktuelle Oberhaupt der Familie d'Antara und seit Mitte der 1040er im Rang eines Esquirio.

Aussehen und Auftreten

Phelizzio ist eher ein Mann mittlerer Größe und unscheinbarem Aussehen. Die leichte muskulöser Statur sowie die Schrammen in seinem Gesicht und vorallem seine Handflächen sind seiner langjährigen handwerklichen Arbeiten bei Wind und Wetter geschuldet. Trotz der harten Arbeit im Schiffbau und seinem wettergegerbten Gesicht, befindet sich darauf immer ein väterliches Lächeln, das gerne zu einem herzlichen Lachen ansetzen möchte. Seine stete Sonnenbrände, der gepflegte Knebelbart sowie seine Angewohnheit auf der Arbeit seine ihm heiligen Cigarillos zu rauchen, lassen ihn wie einen südaventurischen Haudegen alter Prägung aussehen. Der Schiffsbauer tritt selbstbewusst auf und doch findet er mit seiner herzlich-charmanten Art schnell den Anschluss in bestehende Gespräche oder kann diese so schnell beginnen. Mit den Jahren hat er eine breite Erfahrung mit Menschen unterschiedlicher Herkunft und Rang angesammelt, sodass der ,,alte Fasan" unabhängig wer mit ihm das Gespräch sucht, den richtigen und taktvollen Ton zu treffen weiß. Besonders schnellen Anschluss findet er in Gleichgesinnten im Travia-Glauben oder mit bodenständigen Handwerkern. Mit Adligen und ,,Amtsdynasten" pflegt er eher einen distanzierten Gesprächsstil.

Persönlichkeit

Der herzliche wie gesellige Phelizzio lässt es sich trotz seiner erreichten Nobilisierung nicht nehmen, auch das Gespräch mit seinen Mitarbeitern oder ,,Rangniederen" zu suchen, die er weiter als Teil seiner Familie bzw der ,,realen Welt" ansieht und auch begabte Talente zu fördern gedenkt. Seit seiner Zeit in Belhanka in der Werft der ya Cabazzos ist Phelizzio zielstrebiger geworden in den Aufstiegswünschen seiner Familie, die er jedoch nicht übereifrig verfolgt, da laut ihm Fleiß immer zur rechten Zeit belohnt werden sollte. Ein Leitsatz den er meist vergebens auch seinem Sohn und Erben, Timor beizubringen versucht. Als geschäftüchtiger Schiffsbauer sieht er es nicht ein, sich auf erreichten Lorbeeren auszuruhen, sondern bemüht sich weiter, gerade für seine erworbene Werft, neue Kundenkontakte zu knüpfen.

Interessen

Als begeisterter Kartensammler war es einer seiner ersten Handlungen bei dem Umzug nach Efferdas in Kontakt mit der Kartenzeichner der Familie Villestano zu treten. Daneben pflegt er den Ausklang einer Arbeitswoche, zum Leidwesen seiner Frau Sybilla, mit einer Cigarre oder in Gesellschaft mit Cigarillos zu ,,feiern". Sowie es zum äußerlichen Aussehen eines Südaventurischen Haudegens passt, hat er Gefallen an guten Rum sowie an leckerer Schokolade, besonders von Pralinen von Haus Legari.

Werdegang

Früh seinem bereits verstorbenen Vater Oleander im Handwerk des Schiffsbaus gefolgt, kann er neben dem beglaubigten Lehrbrief auch den Maestro-Titel in seiner Zunft nachweisen. Die Kosten für diesen hat er von Lehrlingsjahren auf selber angesparrt, da er in niemandes Schuld stehen wollte, sondern sich im eigenen handwerklichen Stolz seine Zukunft selber aufzubauen gedenkt. Mit Erreichen des Maestros schwang er sich zu einem geschätzten und vertrauensvollen Mitarbeiter in der Werft der Familie ya Cabazzo in Belhanka auf. Während des Thronfolgekrieg folgte er seinem Herzen und Gewissen und schloss sich der Seite an, der in seinen Augen fähigsten und ehrbarsten Prätendenten unterstützte, den Timoristen. Nach dem Endes des Konfliktes und innerlich enttäuscht vom Ausgang, wandte er sich stärker den republikanischen Errungenschaften seiner covernischen Heimatregion zu, und kehrte nach Belhanka zurück und nahm seine Arbeit als Schiffsbauer wieder auf. Dort heiratete er die von ihm erneut schwangere Sybilla d'Antara (sein Sohn Timor war bereits geboren) und fand ihn ihr eine liebenden und ratgebende Frau. Mit den Krisen in der Hafenstadt Efferdas konfrontiert und ermutigt von seiner Frau, erwarb er Mitte der 1040er die Nobiliserung und noch dazu die angeschlagene Werft Slin, die er nun ohne Herren über sich, aufzubauen gedenkt.

Seit der Nobiliserung

Seit dem Aufstieg in den Niederadel weiß er seinen nun ,,geadelten" Familiennamen mit der hoher Reputation seiner bisheriger Arbeitsjahre geschickt zu verbinden und ist unermüdlich dabei, stärkere Fuß in Efferdas und in den Städten befreundeter Familie zu fassen, wenn auch nur durch Knüpfen durch neue freundschaftliche Kontakte. Innerlich kann er sich noch nicht ganz mit der Nobiliserung anfreunden, sodass er wiederum wieder stärker die Nähe zum Travia-Glauben, insbesondere zum Orden der Donatorier sucht, um seine innere Bodenständigkeit und Bescheidenheit zu bewahren. Als Folge dessen unterstützt er, gemeinsam mit seiner Schwester Viana d'Antara die Förderung der Travia-Kirche in Efferdas. Durch eben jenes Sehnen und durch die guten Verbindungen zum Orden der Donatorier, wurde sein Eintritt in diesen freudig begrüßt.