Neun Schlachten von Urbet

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Urbasis Carroccio auf dem Weg zur Schlacht

Die sogenannten "Neun Schlachten von Urbet" fanden im Praios und Rondra 1029 BF in der südwestlichen Urbasiglia rund um die Stadt Urbet statt.

Nach der Befreiung Croenar von Marvinkos beim Durchbruch von Urbasi setzten die Urbasier unter Gransignore Traviano von Urbet dabei direkt zur Rückeroberung der Domäne Urbet von den Timoristen unter Ludiron di Yaladan an. Das durch den Eklat zwischen Graf und Gransignore (letzterer versagte ersterem direkt nach dem Durchbruch die Gefolgschaft) belastete Bündnis zwischen den Urbet-Marvinko und den anderen Gefolgsleuten der Marvinko erfuhr dabei durch die gemeinsame Bedrohung eine vorübergehende Heilung. Bei den 'Neun Schlachten' handelte es sich allerdings eher um mehr oder weniger große Scharmützel, die erst nachträglich als unglaubliche Schlachtenserie aufgebauscht wurden. Ihr Ruhm färbte dabei auch auf den hier erstmals als Fahnenwagen in der Schlacht eingesetzten Carroccio ab, der in der Folge von vielen weiteren Städten übernommen wurde.

Auffällig war während der Schlachten auch, dass Gransignore Traviano zunehmend auf Uolbo Valpoza und dessen Söldner baute, die fortan die Hauptmacht der Truppen des Urbeters ausmachten und in ihrer neuen Garnison im Castello della Torres zu Urbet bald eine Stärke von fast 400 Mann erreichten. Valpoza selbst wird als 'Herr der Neun Schlachten' bezeichnet – obgleich er gar nicht an allen teilgenommen hat.

Die im späteren Verlauf des Krieges geschlagene, einzelne Schlacht um Urbet wird gemeinhin ebensowenig zu den Neun Schlachten gezählt wie die Befreiung von Urbet, auch wenn Verwechslungen hier nicht selten sind.

Liste der Schlachten

  • 22. Praios: Schlacht an der Argenna-Brücke. Die Abwehr der dem flüchtenden Croenar nach dem Durchbruch von Urbasi nachsetzenden Timoristen vor den Mauern der Stadt gilt bereits als erste Schlacht.
  • 25. Praios: Schlacht am Sikramara-Ufer. Bei Sikramara kommt es zum Umfassungsversuch seitens der Urbasier: Die Hauptmacht greift das nördliche Tor der von den Timoristen gehaltenen Stadt direkt an und bricht durch, die zum südlichen Tor entsandte Kavallerie wird auf der Via Efferdia zwischen Stadtmauer und Sikram jedoch aufgehalten und kann den zweiten Ausgang aus Sikramara nicht schließen. Am zudem von Marvinko aus unter Beschuss genommenen Flussufer kommt es zu den heftigsten Zusammenstößen.
  • 27. Praios: Schlacht in den Cisternischen Auen. Die sich nach Urbet zurückziehenden Timoristen werden vor der Stadt bereits von Condottiere Uolbo Valpoza und seinem Halbregiment Collaribianci erwartet – das plötzlich das Emblem der Marvinko in die Höhe stemmt. Die Timoristen drehen nach Süden ab, werden in den Auen bei Cisternia aber von den Urbasiern und Valpoza gestellt. Erst der Entsatz durch die Signora von Cerellion ermöglicht den Eingeholten die weitere Flucht.
  • 29. Praios: Schlacht im Urbetino-Schlosshof. Die Flüchtigen ziehen sich ins von der Signora Cerellion besetzte Urbetino zurück, werden dort aber von vorrückenden Plänklern an einer Befestigung ihrer Stellungen gehindert. Hierbei tun sich besonders 'Drakons Kettenhunde' hervor - in kleinen, aber schlagkräftigen Einheiten lassen sie die Timoristen nicht zur Ruhe kommen. Einen Fluchttunnel des Palazzo Urbetino nutzt der Großteil des in der Folge eingeschlossenen Heeres zum abermaligen Entkommen. Der verräterischen Signora Daria zerschmettert Gransignore Traviano mit Korrossár, dem Kriegshammer seines Urahns Casciano von Cindano, im Innenhof des Schlosses höchstselbst den Kopf.
  • 1. Rondra: Schlacht im Cerellion-Forst. Im nordwestlichen Randbereich des Cerellion-Forstes, in den sich die Timoristen zurückgezogen haben, kommt es zu einem weiteren Scharmützel.
  • 4. Rondra: Schlacht auf den Leucanischen Weiden. Der Versuch der Timoristen, westwärts nach Cindano zu entkommen, wird durch Torremtruppen unter dem Kommando von Travianos Bruder Rondralio verhindert. Auf den Leucanischen Weiden kommt es dann zur größten der 'Neun Schlachten', die aufgrund des zu zögerlichen Aufschließens der urbasischen Verfolger jedoch nicht in einer vernichtenden Niederlage für die Timoristen endet.
  • 6. Rondra: Schlacht an der Lutisana-Furt. Bei der Überquerung des Lutisana-Bachs nordwestlich von Urbet kommt es abermals zu einem (kleineren) Scharmützel.
  • 9. Rondra: Schlacht auf den Viasparischen Hügeln. Nach der Umrundung Urbets werden die Timoristen bei Viaspara von weiteren urbasischen Truppen aufgehalten, können durch geschicktes Taktieren des Heerführers Ludiron di Yaladan eine Umzingelung seitens des aufschließenden Hauptheeres allerdings vermeiden. In der Nacht setzen sie sich über Umwege weiter nördlich ab.
  • 11. Rondra: Schlacht auf dem Trevisio-Platz. In Trevisio geraten die Timoristen auf dem Dorfplatz an der Via Seneb-Horas trotz vorheriger Aufklärungsversuche in einen Hinterhalt. Die letzte Ordnung im Timoristen-Heer wird zerschlagen, die Truppe zersprengt. Einzelne Kleinverbände können nordwärts entkommen, andere werden entwaffnet und einige gar in die Heere Urbasis aufgenommen. Drakon di Gorfar füllt so etwa auch die Verluste seiner 'Kettenhunde' durch die Verpflichtung einiger gefangener Timoristen auf. Jeder Neue muss allerdings in einem Duell gegen den Capitan seinen Mann stehen, bevor er zur Truppe gehört.

Liste der Beteiligten

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