Sagen und Legenden (Efferdas)
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Efferdier lieben ihren Seemannsgarn, aber auch die ein oder andere alte Legende hat ihren Weg ins Alltagsleben der Efferdischen Geschichtenerzähler gefunden.
Die Sage des heiligen Parvenus
Die Gründungssage der Parvenusstadt beschreibt, wie Parven der Schönäugige an der Küste von Efferdas landet und von Efferd den heiligen Dreizack erhält.
Die Okarinen der Gischtschwestern
Im Efferdtempel zu Efferdas befinden sich zwei Okarinen, die eines Tages von Efferd an den Strand gespült wurden und so einen besonderen Tempelschatz darstellt.
Sagen und Legenden in Efferdas - Gaben der Gischtschwestern
Alrik Binder erzielt vier Renze in einem Spiel
Die Lichtgestalt Alrik Binder gründet seinen Mythos als bester Delphinisti aller Zeiten.
Sagen und Legenden in Efferdas - Vier Renze in einem Spiel
Das Mysterium vom Freiheitsturm
Immer wieder kommt es vor, dass der Wahnsinn nachts auf dem Freiheitsturm um sich greift. Manchmal sogar mit Todesfolge.
Sagen und Legenden in Efferdas - Das Mysterium vom Freiheitsturm
Ein in Efferdas sehr beliebtes Gebet
Efferd, gedenke den Wartenden.
Meister der Brandung, gedenke derer an der Mole
Die mit Trauer blicken auf deine Wellen
Du, der diejenigen ihren Vätern und Müttern entrissen hast,
ihren Frauen und Männern, Söhnen und Töchtern
Und sie entsendet hast auf lange Reise
um ihr Glück in deinen Wogen zu finden
Siehe, wie zuhause all jene warten in Ungewissheit
und erbarme dich ihrer!
denn ihr Herz weiß dir zu vertrauen,
doch ihre Sehnsucht - voller Liebe, voller Unverwüstbarkeit
zugleich voller Wehmut und Angst –
es wünscht sich Flut wie auch Ebbe
und mit ihnen die Heimkehr derer,
die du ganz in deiner Hand hältst.
Vergib ihnen, vergiss sie nicht!
Denn so, wie du Unberechenbar und Launenhaft,
Tobend und Sanft,
So hält ihre Liebe sie wie eine Klippe ewig an deinen Ufern,
hoffend, dass dir ein gespendetes Segel wieder abgetrotzt werde.
Lasse sie nicht selber zum Meere werden,
lasse sie nicht wie Meerschaum in den Fluten zergehen.
Lasse nicht ihre Kleider im Salze tränken
und ihre Tränen zu Kristallen wandeln.
Lasse ihre Haare im Winde nicht verblassen
und sturmweiß werden wie der Beleman,
lass nicht die Möwen als einzigen Zeugen ihrer Ungewissheit zurück.
Hör dieses Gebet, nicht als Forderung, sondern als Vertrauen.
Behalte deine Segel, Sturmvater,
doch erbarme dich der Wartenden
und spende ihnen die Hoffnung,
auf dass sie nicht verzagen
und wenn nötig ewig, doch niemals vergebens
auf deine Wellen blicken.
Denn du bist der Meister der Brandung,
Gebieter des Wassers, Regens und Windes.
Und wir sind deine Diener,
die Himmel hoch jauchzend, zu Tode betrübt
deine Seele in uns tragen.
Erbarme dich, auf dass wir nicht vor Kummer in der Strömung treiben.
Und wir danken dir und erkennen deine Wellen als unser Schicksal an.
So Sei es.
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