Ehemaliges Kloster der sanften Hand Borons

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Ehemaliges Kloster der sanften Hand Borons
Historische Herrschaft

Standort: Sikramsümpfe
Frühere Nutzung: Kloster
Entstehung: als Kloster 473 BF
Ruine seit: 827 BF
Besonderheiten: Der Großteil des Gebäudes ist in der Ornamentalistik gebaut. Durch mehrere Erweiterungen und Ausbauten erscheint das Kloster wie ein Flickenteppich der architektonischen Stile.

Geschichte

  • 753-437 v. BF: Zentrum eines Numinoru-Kultes, sowie Beerdigungen im See und die Errichtung eines Turms, als Kultstätte.
  • 437 v. BF: Verfolgung und Zerstörung des Kultes.
  • 379 BF: Erweiterung des Turms um einen Schrein unter der Aufsicht eines Praiosgeweihten, welcher die Bestattung aller Verstorbenen der umliegenden Dörfer im See forderte, sodass die Leichen niemals unter Praios Augen fallen.
  • 405 BF: Tod des Praiosgeweihten, Zerfall seines Kultes sowie die Verwahrlosung des Schreins und eine spätere Entweihung.
  • 473 BF: Gründung des Klosters der Sanften Hand Borons, als Wache für die Toten aus den umliegenden Dörfern, welche im See bestattet werden. Gewidmet wurde das Kloster dem Heiligen Khalid, in der Hoffnung, dass somit aus dem ganzen See ein göttergefälliges Grabmal würde und die Tradition der Beerdigung der Toten im Seevon Boron akzeptiert werden möge. Es werden außerdem fünf zusätzliche Türme errichtet und mit dem Hauptturm durch Brücken verbunden sind und ein gebrochenes Rad bilden. Hinzu kommen zwei Seitenflügel als Wohnraum für die Mönche.
  • 686 BF: Das Kloster schließt sich beim Schisma dem Al'Anfaner-Ritus an und beginnt mit der eigenen Art des Flugs der Zehn, bei dem die Menschen von einem neu errichteten Leuchtturm auf der Insel in den See springen und ertrinken. Zusätzlich wird das Kloster durch ein Gartenatrium mit Säulengang für Meditationskräuter erweitert.
  • 712 BF: Vertreibung und Ermordung der Mönche durch eine unbekannte Gruppe. Übernahme des Klosters durch die Marbiden.
  • 827 BF: Aufgabe und Verwahrlosung des Klosters im Zuge eines kleineren Erdbebens. Mit der Zeit verwildert und verfällt das Kloster und wird vergessen.
  • 1045 BF: Wiederentdeckung des Klosters in alten Steuerdokumenten im Archiv der Republik Efferdas.

Herrschaft zur Sanften Hand Borons

Wenn man einem langen eineinhalb Schritt breiten, von der Straße von Hilmaras nach Costaquila abzweigenden, Weg folgt, kommt man zum ehemaligen Kloster der Sanften Hand Borons, mit seinem verschlafenen Dörfchen und der Ruine des ehemaligen Klosters im See.

Dörfchen Boronia

Das beim ehemaligen Kloster liegende Dörfchen Boronia ist eine kleine eingeschworene Gemeinde, deren einziger Zweck der Dienst für des ehemaligen Klosters war. So dienten die Getreidefelder und Obsthaine überwiegend der Ernährung der Bewohner des Klosters und das Ruderboot Marahja, welches angeblich schon seit der bosparanischen Zeit existiert, jedoch immer wieder restauriert wird. Dem der sieht, was man nicht sehen soll, jedoch erscheinen die Bewegungen der Bewohner mechanisch und steif, ihre Gesichter fahl und ausdruckslos und ihre Haut unverändert rein und bei jeder noch so dreckigen Aufgabe sauber.

See Nemoia

Der See Nemoia bildet den größten Schutz des ehemaligen Klosters. Es existiert nur ein Ruderboot, die Marahja, welches auf dem See fährt und als Fähre zum Klosterkomplex dient. Abends und Nachts erscheinen auf dem See Geistererscheinungen, welche als schwach glimmende Spiegelung auf dem Wasser zu sehen sind. In dem See schlummern angeblich die toten Überreste von vielen Lebewesen, ob Mensch, Zwerg, Elfe oder sogar Achaz, welche dort über Jahrhunderte bestattet wurden.

Insel der Geister

Wenn man auf der Insel angekommen ist, so führt ein Weg nach oben zur Klosterruine, welches sich dunkel vor einem aufragt. Den Weg nach oben gestiegen, ist man von den beiden verfallenen Seitenflügeln umgeben und einem runden Eingang, welcher mehr nach einem alten Palast als einem Kloster aussieht.


Maske des Meisters.png Meisterinformationen: Die Borongrotte

Tief unter dem Kloster liegt eine durch die eine zentrale Wendeltreppe erreichbare Grotte. Die Grotte stammt noch aus der Zeit des Numinoru-Kults und dient der Kommunikation mit den Toten. In der halbgefluteten Grotte liegt eine Insel, auf der eine versteinerte Eiche mit einer Granittafel steht. Auf der Steintafel in der Grotte liegt eine alte Macht, welche es nach der Berührung jener Steintafel und einem blutigen Handabdruck auf dieser, erlaubt mit den Toten des Sees zu kommunizieren und einige von ihnen in die Grotte zu rufen.

Maske des Meisters.png Meisterinformationen: Das Dörfchen Boronia

Boronia als Dorf erscheint tagsüber wie das klassische Hinterwäldlerdorf, doch wenn die Nacht hereinbricht, zeigt sich die Wahrheit. In Boronia lebt schon seit der Zeit des Al'Anfaner Boronkultes niemand mehr. Die Geister der Bewohner des Dorfes sind seit dieser Zeit freiwillig als Diener des Sees unter den Augen Borons, Numinorus und Marbos tätig. Dabei sind sie an den See und die nähere Umgebung gebunden, da ihre Körper bestattet im See schlummern und die Steintafel Scriptum Morte sie an diesen Ort bindet. Jedoch ist es den Seelen erlaubt nach einiger Zeit des Dienstes ins Jenseits zu gehen, dafür wird aber eine andere Seele des Sees aus der vierten Sphäre in den Dienst gerufen.

Maske des Meisters.png Meisterinformationen: Traviro Färber

Der Marbogeweihte Traviro Färber, heißt eigentlich Primiro Bostranius und stellt eines der ältesten Kinder der Nacht da. Zur Zeit des Marbo-Klosters führte es ihn auf die Insel, welche er seither beschützt und behütet.