Aldigon d'Illumnesto
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Ganz nach der Tradition des Hauses d'Illumnesto wurde Aldigon in das Noviziat der Praios-Kirche überstellt. Die ersten Jahre verbrachte er im Praiostempel zu Pertakis, doch diente dort schon seine Tante Pervalia d'Illumnesto, weshalb er in den Praios-Tempel zu Shenilo übersiedelte und seine Ausbildung unter Custos Lumini Praiosdan vom Lohenfels absolvierte.
Doch anders als dieser wurde Aldigon kein traditioneller Jarielit, sondern fand seine Berufung im Prinzipismus. Ein Vorbild wurde ihm der Wahrer der Ordnung Staryun Loriano.
Aldigon ist ein Mystiker, ein Sinnsuchender, der versucht, Praios' Willen zu ergründen. Seine Mutter sieht in ihm daher den spirituellen Kern der Familie, die Glaubensweisheit - eine Verantwortung, die dem jungen Mann noch zu groß erscheint, der er sich aber aus seinem Verantwortungsbewusstsein zu stellen versucht.
Aldigon gilt als einfühlsam und empathisch, kann die Stimmung eines Gegenübers nachgerade in sich aufnehmen. Mit diesem Einfühlungsvermögen führt er seine Gespräche doch weniger als Inquisitor als vielmehr als Zuhörer.
Meisterinformationen: Aldigons Einfühlungsvermögen
| Tatsächlich besitzt Aldigon eine gewisse empathisch-telepathische Gabe, die es ihm ohne Magie ermöglicht, die Gefühle und vielleicht vereinzelt sogar emotional aufgeladene Gedankenbilder eines kulturschaffenden Gegenübers aufzunehmen. Eine telepathische Verständigung mit Tieren ist ihm nicht möglich. Diese Gabe, so unerklärlich sie ihm auch ist, hilft ihm dabei, Menschen zu verstehen und sich in sie einzufühlen. |
Werdegang
Ausgebildet in den Tempeln des Praios in Shenilo und Pertakis diente Aldigon die ersten Jahre als Geweihter als Bibliothecarius und Archivar im Praiostempel von Shenilo unter Reverendo Praiosdan vom Lohenfels.
Als 1046 BF seine Familie, insbesondere seine Mutter Amelthona, den Sitz von Pertakis nach Sewamund verlegte und dort den Palazzo d'Illumnesto erwarb, verließ Aldigon ebenfalls Shenilo und diente seiner Familie als spiritueller Berater sowie dem Orden vom Heiligen Blute als Ritter.
So nahm er auch mit seiner Mutter Amelthona und seinem Bruder Solvolio als Vertreter des Hauses d'Illumnesto im Winter 1046 BF an der Kaiserjagd teil und versuchte, für seine Familie verschiedene Kontakt zu knüpfen, dabei aber auch seine spirituelle Rolle auszuüben. Hier traf er das erste Mal auf Reverendissimo Auricanius von Urbet.
Als im Sommer 1048 BF Berichte vom Auftauchen einer Drachenschildkröte vor Efferdas auch die Praioskirche erreichte, wurde der junge Aldigon aufgrund seiner einfühlsamen Art und diplomatischen Fähigkeiten gebeten, sich vor Ort mit einer Delegation um Auricanius von Urbet zu treffen und diesen Berichten nachzugehen. Er erreichte Efferdas noch vor der Delegation der Praios-Kirche und
Meisterinformationen: Erlebnisse in Efferdas und Vorplot Yaquirienkonvent 2026
| wurde in eine abenteuerliche Mordgeschichte verwickelt, die er gemeinsam mit verschiedenen anderen zufällig anwesenden Ermittlern, darunter Amando Sirensteen, Beonora Thalya Salvian und Rapiro Floretti, zu lösen versuchte. Die Mörderin stellte sich als eine Charyptoroth-Paktiererin heraus, die unweit von Efferdas ein unheiliges Ritual zelebrierte, aber von den unfreiwillig zusammenarbeitenden Agenten der Wahrheit und Wahrhaftigkeit gestellt und darin gehindert wurde. Aldigon berichtete Seiner Hochwürden Efferdobal di Camaro, dem Bewahrer von Wind und Wogen und Hochgeweihten des Tempels vom güldenen Dreizack von diesen Ereignissen. |