Galiana ya Satara

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Galiana ya Satara (SC)
Familie: Haus ya Satara
Tsatag: 1014 BF
Haare: hellblond
Augenfarbe: blaugrau
Kurzcharakteristik: begabte Jägerin
Eltern: Khadano ya Satara, Lorelia Korbmacher
Geschwister: Firunio ya Satara
Travienstand: vermählt mit Corvinio Deriscendi
Nachkommen: Silvana ya Satara, Luciano ya Satara

Galiana ya Satara, geboren 1014 BF, ist die Tochter Khadano ya Satara und Lorelia Korbmacher. Seit frühester Kindheit teilt sie die Begeisterung ihres Vaters für die Jagd und zeigt darin ein beeindruckendes Talent. Sie kennt die Wälder um Mazzara beinahe ebenso gut wie Khadano, ist eine sichere Schützin und besitzt ein feines Gespür für Fährten, Wetter und das Verhalten des Wildes.

Galiana begleitet ihren Vater bereits seit vielen Jahren bei Jagden und auf seinen Wegen durch den Mährenforst. Dabei begnügt sie sich nicht damit, Wild aufzuspüren und zu erlegen. Sie kennt die bevorzugten Einstände der Tiere, beobachtet die Entwicklung der Bestände und achtet darauf, dass Jagden nicht allein dem Vergnügen adeliger Gäste dienen, sondern mit Maß und waidgerechter Verantwortung durchgeführt werden. Unnötige Grausamkeit oder gedankenloses Töten verachtet sie.

Obwohl Khadano noch immer das Amt des Jagdmeisters des Barons von Côntris ausübt, gilt es innerhalb der Familie als wahrscheinlich, dass Galiana ihm eines Tages nachfolgen wird. Ihr Geschlecht stellt dabei kein Hindernis dar; entscheidend wird vielmehr sein, ob sie das Vertrauen des Barons und der übrigen Jagdgesellschaft dauerhaft gewinnt. Ihre Erfahrung, ihre Herkunft und ihre genaue Kenntnis des Mährenforstes sprechen deutlich für sie.

Im persönlichen Umgang ist Galiana selbstbewusst, aufmerksam und ausgesprochen eigenständig. Sie besitzt die ruhige Beharrlichkeit ihrer Mutter, kann in Fragen der Jagd jedoch ebenso entschieden und kompromisslos auftreten wie ihr Vater. Gesellschaftliche Förmlichkeiten beherrscht sie, empfindet lange höfische Gespräche aber häufig als ermüdend. Sie fühlt sich auf einem Pferd oder an einem Waldrand meist wohler als in einem festlich geschmückten Saal.

Als potentielle Erbin Mazzaras nimmt sie auch die Verwaltung des Jagdsitzes zunehmend ernst. Sie kümmert sich um die Bediensteten, überwacht notwendige Reparaturen und versucht, den lange verwilderten Besitz schrittweise wiederherzurichten, ohne ihm seinen alten, etwas abgeschiedenen Charakter zu nehmen.