Maralita Solivino: Unterschied zwischen den Versionen

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Satara (Diskussion | Beiträge)
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Aktuelle Version vom 21. August 2026, 10:42 Uhr

Maralita Solivino (SC)
Maralita Solivino, um 1046 BF

Familie: Familie Solivino / Haus ya Satara
Tsatag: 980 BF
Größe: 185 Halbfinger
Haare: schwarz, ergraut
Augenfarbe: braun
Travienstand: vermählt mit Marcos ya Satara
Nachkommen: Tolman ya Satara und Ingrimalda ya Satara

Maralita Solivino entstammt dem traditionsreichen Winzergeschlecht der Solivino aus Cassiena und wuchs in einer Familie auf, in der Weinbau, Kellerwirtschaft und die Verehrung Rahjas seit Generationen eng miteinander verbunden waren. Durch ihre Ehe mit Marcos ya Satara, dem Sohn Valdoro ya Sataras, gelangte sie an den Banquir und wurde zu einer der prägenden Gestalten in der frühen Geschichte des späteren Gut Valdoro.

Als Hochzeitsgabe brachte Maralita mehrere Rebstöcke aus den Weinbergen ihrer Familie mit. Anders als die bereits am Banquir wachsenden Reben stammten diese aus den traditionsreichen Beständen ihrer Heimat. Maralita ließ sie jedoch nicht einfach neben den vorhandenen Pflanzen setzen, sondern begann, geeignete Reben miteinander zu veredeln. Dabei verband sie die bereits an Boden und Klima des Banquir gewöhnten Stöcke mit ausgewählten Reben aus ihrer Heimat. Auf diese Weise entstanden nach und nach robustere und zugleich hochwertigere Bestände.

Nach dem Tod ihres Schwiegervaters Valdoro ya Satara im Jahr 1009 BF unterstützte Maralita ihren Gemahl entscheidend dabei, aus den von seiner Schwiegereltern angelegten Weinbergen einen eigenständigen Betrieb zu formen. Während Marcos vor allem Besitzungen, Keller und Wirtschaftsgebäude zusammenführte und den Handel ordnete, widmete sich Maralita der Weiterentwicklung der Reben und der Qualität des Weines. Aus den ersten Rebstöcken und den später von Maralita eingeführten und veredelten Reben entstand so jener Bestand, auf dem die weitere Weinbautradition der Familie ya Satara beruhte. Als Marcos das Anwesen schließlich zu einem eigenständigen Weingut zusammenfasste und zu Ehren seines verstorbenen Vaters "Gut Valdoro" nannte, hatte Maralita wesentlichen Anteil daran, dass dieses nicht nur dem Namen nach, sondern auch in der Qualität seiner Reben zu einem wirklichen Weingut geworden war.

Auch viele Jahrzehnte später lebt die inzwischen fast neunzig Götterläufe zählende Maralita noch immer auf Gut Valdoro. Das Alter hat ihren Körper sichtbar gebeugt, ihren Verstand jedoch kaum getrübt. Sie verfolgt die Entwicklung des Gutes weiterhin mit wachem Interesse und gilt innerhalb der Familie noch immer als eine Stimme von erheblichem Gewicht. Vor allem ihr Sohn, Tolman ya Satara, und ihr Enkel, Nanduriel ya Satara, hören auf ihr Urteil, selbst wenn sie längst nicht mehr jede Entscheidung des Alltags selbst begleitet.

Besonders eng ist ihr Verhältnis zu ihrer Urenkelin Rahjane ya Satara. Deren Bestreben, das Weingut weiterzuentwickeln, neue Rebsorten zu erproben und überkommene Arbeitsweisen zu hinterfragen, begegnet Maralita keineswegs mit Ablehnung. Im Gegenteil erkennt sie darin vieles von dem wieder, was sie selbst einst mit ihren mitgebrachten Reben und deren Veredelung begonnen hatte. Sie unterstützt Rahjane mit ihrem Wissen, erzählt ihr von früheren Jahrgängen und längst aufgegebenen Versuchen und hilft ihr dabei einzuschätzen, welche Neuerungen zum Boden und zur Tradition Gut Valdoros passen.

Wenn Rahjane Maralita von einer ihrer Ideen überzeugen kann, bleibt diese Unterstützung jedoch nicht im vertraulichen Gespräch zwischen den beiden Frauen. Maralita scheut sich nicht, auch gegenüber ihrem Sohn und ihrem Enkel deutlich auszusprechen, wenn sie einen Vorschlag der jungen Urenkelin für richtig hält. Ihr Wort besitzt dabei noch immer genug Gewicht, um aus einer zunächst belächelten Neuerung zumindest eine ernsthaft zu prüfende Möglichkeit zu machen.

So ist Maralita bis heute nicht nur eine Zeugin der Geschichte des Gutes, sondern weiterhin ein Teil seiner Entwicklung. Zwischen der alten Winzerin und ihrer jungen Urenkelin verbindet sich die Erfahrung mehrerer Generationen mit dem Wunsch, Gut Valdoro erneut einen entscheidenden Schritt weiterzuführen.