Rahjadan von Cindano-Urbet-Marvinko

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Rahjadan von Cindano-Urbet-Marvinko (727-793 BF), auch Der Prächtige genannt, war der zweite Landherr von Urbet und wohl auch derjenige, der die Entstehung der Domäne Urbet überhaupt ermöglichte: Im Unabhängigkeitskrieg von seinem Vater Casciano mit der sikramischen Grafentochter Rondriana vermählt, stellte er fortan das Bindeglied der Signorsfamilie Cindano zum Grafenhaus der Marvinko dar. Aus den Ländereien letzterer wurde er als erster Signore mit der kleinen Stadt Urbet belehnt, die bald darauf zur Hauptstadt der Domäne avancierte, und folgte seinem Vater nach dessen Tod auch als Signore Cindanos und Gransignore nach.

Schon seine Vermählung mit der Grafentochter erfolgte an symbolträchtiger Stätte – im damals kleinen Rondra-Tempel auf dem Tafelberg von Urbet, über der mutmaßlichen Grabstätte Lutisana von Kullbachs in den Katakomben des Felsens. An diesem heiligen Ort ließ Rahjadan 760-779 BF dann auch das Castello della Torres errichten, die Residenz aller künftigen Signores und Gransignores von Urbet.

Vermählt mit: Rondriana von Marvinko
Kinder: Tharinda von Cindano-Urbet-Marvinko

Landherr von Urbet (759-793 BF)

Nachdem er im Unabhängigkeitskrieg trotz seiner Jugend seinem Vater bereits als wichtigster Adjutant diente, entwickelte sich Rahjadan später mehr und mehr zu einem 'Politiker', der sein Vater nie war. Als Doppelsignore von Urbet und Cindano war sein Anspruch auf die Nachfolge Cascianos im Landherrenamt unumstritten - eine Position, die er in den folgenden Jahren im gesamten Königreich geschickt stärkte, bis schließlich (so die örtliche Legende) sogar Fürsten vor seiner Macht zitterten.

Prunkliebe und wohl auch sein rahjagesegnetes Aussehen brachten ihm die Bezeichnung 'Der Prächtige' ein. Trotz der enormen Ausgaben für die Errichtung der gewaltigen Stadtfestung auf dem urbetischen Tafelberg galt seine Amtszeit als Comto Schatzkanzler Yaquirias jedoch etwa als eine der für das Königreich einträglichsten. So erkannte auch König Dettmar Firdayon einmal an:

"Er mag ein unbequemer Gefolgsmann sein, einer gar, der dir den Dolch, wenn es sich nur anböte, in den Rücken stößt und dabei noch umdreht ... doch seine Treue dem Lande gegenüber steht außer Frage, und erst seine Unbequemlichkeit bietet dem Abgabenschwund Einhalt, der bereits seit dem Kusliker Friedensschluss unser Königreich schwächte. Ob nur seine Amtsführung uns die ersten Jahre der Blockade hat überstehen lassen? Wer vermag das schon zu sagen ..."

Als Zeremonialwaffe ließ Rahjadan sich das Rapier Neresian schmieden. Umstritten ist bis heute, ob Rahjadan mit der benachbarten Signora Urbasis, Aureliana d'Auspizzi, eine Affäre hatte, die die besondere Beziehung derselben zu ihm erklären würde. Ihren Sohn Nandurio ging er später allerdings mit aller politischen Unerbittlichkeit an.


Bild:Domäne Urbet klein.png Landherr von Urbet Bild:Domäne Urbet klein.png
759-793 BF
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