Khardan Luntfeld
Aus Liebliches-Feld.net
| | |||||||||||||||
|
| |||||||||||||||
|
Beschreibung
Da er weder für den Handel noch für das Handwerk Talent oder gar Interesse zeigte, befand sich der heranwachsende Khardan Luntfeld auf dem besten Weg zum
Taugenichts. Besorgt um das Ansehen und den gerade erst mühsam erkämpften Patrizier-Status verschaffte ihm sein Grossvater einen Platz
auf der Vinsalter Akademie, "wo er gefälligst Disziplin und Anstand lehren soll". Nach erfolgreicher Graduierung zum Stabsfähndrich trat Khardan 1019 BF in
die Horaslegion ein, wo seine Karriere weitgehend unauffällig verlief. Da die Waffenmanufaktur seines Vaters in Sewamund beim
Aufbau der "Exemplarischen Armee" beteiligt war und er von beiden Seiten oftmals als Kontaktmann eingesetzt wurde, knüpfte er allerdings über die Jahre
hinweg ein grosses Netz an Bekanntschaften und Kontakten in Militär- und Wirtschaftskreisen.
Als Hauptmann im Stab eines der Regimenter Folnor Sirensteens erlebt er den Ausbruch des Thronfolgekrieges und die monatelangen Kämpfe
um Bomed und den Yaquirbruch, wo er nach Jahren im Stabsdienst erste Gefechtserfahrungen machte. Nach der Schlacht von Morte Folnor nahm er
seinen Abschied von der zerfallenden Horaslegion und kehrte, dem Ruf der Familie folgend, nach Sewamund zurück. Dabei folgten ihm nicht nur mehrere
Dutzend ehemaliger Legionäre, sondern gleich mehrere Fuhrwerke voller geborgener Waffen und Rüstungsteilen vom Schlachtfeld, dem Grundstock eines
kurzzeitigen, sehr lukrativen Waffenhandels. Als Schwarze Äxte - die Haustruppen der Familie Luntfeld - hatten die ehemaligen Horasgardisten unter
Khardans Kommando in der Folge alle Hände voll zu tun, um luntfeldsche Liegenschaften und Holzfällerlager vor den Auswüchsen des Krieges zu schützen.
Als Teil von Zandor von Nervuks Armee kehrte Khardan in der Endphase des Kriegs auf das Schlachtfeld zurück und befehligte in der Zweite Schlacht von Pertakis
die Sewamundsche (bzw. lundfeldsche) Geschützbatterie. Angewidert von den erlebten Gemetzeln und von jeglicher rondrianischen Kriegsromantik
kuriert, kehrte er danach der Armee endgültig den Rücken und fungierte seither im ganzen Reich (und auch darüber hinaus) als verlängerter Arm seiner Mutter in
politischen, diplomatischen und geschäftlichen Angelegenheiten aller Art. Auf diese Weise lertne er auf einer Geschäftsreise in Efferdas seine heutige
Ehefrau Gylpurnia Eolana Kanbassa kennen und lieben.
Verbrachte Khardan bis anhin seine spärliche Freizeit beim gesellschaftlichen Brett- oder Kartenspiel mit alten Jugendfreunden, so versucht er sich seit
seiner Heirat mit Gylpurnia im Tanzen. Ausserdem begeistert er sich seit seinen Vinsalter Kadettentagen für das Immanspiel.

