Khardan Luntfeld

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Khardan Luntfeld (SC)
Khardan Luntfeld

Familie: Familie Luntfeld
Statur: untersetzt
Eltern: Lania Luntfeld (*979), Ingrimmion Redo (*976)
Travienstand: verheiratet mit Gylpurnia Eolana Kanbassa (*1005)
Nachkommen: keine
Besonderheiten: Breit gestreute Kontakte in Armee- und Söldnerkreisen.
Zitate: *"Die Säbel sind schartig und die Kürasse besitzen Rostflecken. Ihr wollt mir wohl Zeug aus dem Unabhängigkeitskrieg andrehen?"
  • "Der beste Kriegsherr ist immer noch derjenige, der sein Ziel ohne Kampf erreicht."
  • "Hört ihr den "Schönen blauen Yaquir" meine Liebe, darf ich euch bitten?"

Beschreibung

Da er weder für den Handel noch für das Handwerk Talent oder gar Interesse zeigte, befand sich der heranwachsende Khardan Luntfeld auf dem besten Weg zum Taugenichts. Besorgt um das Ansehen und den gerade erst mühsam erkämpften Patrizier-Status verschaffte ihm sein Grossvater einen Platz auf der Vinsalter Akademie, "wo er gefälligst Disziplin und Anstand lehren soll". Nach erfolgreicher Graduierung zum Stabsfähndrich trat Khardan 1019 BF in die Horaslegion ein, wo seine Karriere weitgehend unauffällig verlief. Da die Waffenmanufaktur seines Vaters in Sewamund beim Aufbau der "Exemplarischen Armee" beteiligt war und er von beiden Seiten oftmals als Kontaktmann eingesetzt wurde, knüpfte er allerdings über die Jahre hinweg ein grosses Netz an Bekanntschaften und Kontakten in Militär- und Wirtschaftskreisen.

Als Hauptmann im Stab eines der Regimenter Folnor Sirensteens erlebt er den Ausbruch des Thronfolgekrieges und die monatelangen Kämpfe um Bomed und den Yaquirbruch, wo er nach Jahren im Stabsdienst erste Gefechtserfahrungen machte. Nach der Schlacht von Morte Folnor nahm er seinen Abschied von der zerfallenden Horaslegion und kehrte, dem Ruf der Familie folgend, nach Sewamund zurück. Dabei folgten ihm nicht nur mehrere Dutzend ehemaliger Legionäre, sondern gleich mehrere Fuhrwerke voller geborgener Waffen und Rüstungsteilen vom Schlachtfeld, dem Grundstock eines kurzzeitigen, sehr lukrativen Waffenhandels. Als Schwarze Äxte - die Haustruppen der Familie Luntfeld - hatten die ehemaligen Horasgardisten unter Khardans Kommando in der Folge alle Hände voll zu tun, um luntfeldsche Liegenschaften und Holzfällerlager vor den Auswüchsen des Krieges zu schützen.
Als Teil von Zandor von Nervuks Armee kehrte Khardan in der Endphase des Kriegs auf das Schlachtfeld zurück und befehligte in der Zweite Schlacht von Pertakis die Sewamundsche (bzw. lundfeldsche) Geschützbatterie. Angewidert von den erlebten Gemetzeln und von jeglicher rondrianischen Kriegsromantik kuriert, kehrte er danach der Armee endgültig den Rücken und fungierte seither im ganzen Reich (und auch darüber hinaus) als verlängerter Arm seiner Mutter in politischen, diplomatischen und geschäftlichen Angelegenheiten aller Art. Auf diese Weise lertne er auf einer Geschäftsreise in Efferdas seine heutige Ehefrau Gylpurnia Eolana Kanbassa kennen und lieben.

Verbrachte Khardan bis anhin seine spärliche Freizeit beim gesellschaftlichen Brett- oder Kartenspiel mit alten Jugendfreunden, so versucht er sich seit seiner Heirat mit Gylpurnia im Tanzen. Ausserdem begeistert er sich seit seinen Vinsalter Kadettentagen für das Immanspiel.

Persönliche Werkzeuge