Corvino von Urbet-Marvinko
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Corvino Alricilian von Urbet-Marvinko ist der Podestat von Montarena im äußersten Nordwesten der Urbasiglia.
Geschichte und Charakter
Corvino war lange Jahre eines der Sorgenkinder des Hauses Urbet-Marvinko, ein unverbesserlicher Taugenichts, düster und verschwenderisch. Zugeschrieben wurde dies auch seiner unsteten Erziehung durch wechselnde Ammen und Hauslehrer, während ihn seine Mutter Noiona nach dem Tod ihres Gatten und ihrer Hinwendung zum Boron-Kult vernachlässigte. Zum Ende der Herrschaft seines Vetters Traviano von Urbet-Marvinko empfahl er sich jedoch immer mehr für wichtige Aufgaben und regiert als Podestat heute die Stadt Montarena - wenn er nicht gerade mal wieder auf einer mehr oder weniger wichtigen Reise im Dienste der Familie unterwegs ist.
Bei der sogenannten "Heimesnacht von Eslamsgrund" Ende 1030 BF fiel Corvino durch die Ersteigerung eines Panzerhandschuhs auf, den der Heilige Raidri Conchobair in der Dritten Dämonenschlacht trug. Kaufpreis: 7.500 Dukaten! Er beteuert bis heute, dass die Reliquie dies wert gewesen sei, ist vom Familienoberhaupt Auricanius von Urbet-Marvinko daraufhin in den ihm gewährten Freiheiten aber deutlich eingeschränkt worden. Tatsächlich stiftete das Haus die Reliquie dem Rondra-Tempel San Raidri in Urbasi.
Bisweilen behauptet Corvino auch, 1020 BF weitgehend unbekannt dem Zug der Edlen Yaquirias wider den Dämonenmeister Borbarad angehört zu haben. Überprüft wurde dies noch nicht. Aufgrund seiner Vernachlässigung durch die Familie in dieser Zeit fällt das aber auch schwer. Bekannt ist, dass seinem Vetter Gonzalo die Teilnahme an demselben Zug verweigert worden ist.
Meisterinformationen: Dunkles Geheimnis (siehe auch hier)
| Corvino hat sich während seiner Zeit als Taugenichts in Vinsalt unter falschem Namen dem kannibalischen Ring des Raskyses angeschlossen, sich von dessen Machenschaften nach einer Weile jedoch angewidert losgesagt. Die Geheimbundmitglieder wähnen ihn nach einem inszenierten Tunnelbrand in der Sotterranea zwar tot, doch fürchtet er noch immer, dass sie - oder Andere - ihm irgendwann auf die Schliche kommen.
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