Baronie Efferdas

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Die Baronie Efferdas ist ein historisches Lehen im Machtbereichs der Republik Efferdas. Durch politische Umwälzungen wurde es jedoch aufgelöst oder umgeformt. Insofern spiegelt diese Beschreibung ungefähr den Stand zu Beginn des horasischen Thronfolgekriegs wider.


Die Baronie Efferdas (rot) in der Grafschaft Belhanka (grau) und im Herzogtum Methumis
Die Baronie Efferdas für den eiligen Leser
Haus Efferdas: Elanor von Efferdas
Residenzsitz: Efferdas
Einwohner: etwa 25000
Städte und Orte: Efferdas (ca. 3000), Toricum (1500), Torremund (1100), Letran (800), Thirindar (800)
Burgen und Schlösser: Feste Efferdas im Hauptort, zu weiteren vgl. Einzelbeschreibungen zum Umland
Landschaften: Coverna
Forste: Ausläufer des Ranafandelwaldes
Gewässer: Meer der Sieben Winde, Sikram, Torre
Verkehrswege: Sikram, Sikramstieg, Silem-Horas-Straße, Toricumer Straße, Efferdstraße, Torrestieg
Besonderheiten: Der südliche Teil der Baronie Terubis sowie Nordmalurien gehören landschaftlich, wirtschaftlich oder heute auch politisch zum Einzugsgebiet der Republik Efferdas.


Inhaltsverzeichnis

Allgemeine Informationen

Efferdas: Wirtschaftliches Zentrum zwischen Ranafandel, Torre und Sikram
Wappen der Baronie Efferdas

Die Baronie Efferdas war der einzige Teil des alten Herzogtums Methumis, der nördlich des Sikrams lag, sie gehörte zur Grafschaft Belhanka. Das politische Zentrum war die namensgebende Stadt Efferdas, erbaut am Meer der Sieben Winde, gelegen auf halber Strecke zwischen Belhanka und Terubis. Hier flossen die Ressourcen des Umlandes zusammen: Aus dem Ranafandelwald Holz für den Schiffbau der Familie Slin, aus Toricum Rosenholzpfeifen und ähnliche Luxusgüter der Tabakwarenmanufaktur des Ohan Cabot, über den Sikramhandel eintreffende Textilien der Familie Changbari, aus den Küstenstreifen von Valderas wertvolles Salz uvm.
Das unmittelbare wirtschaftliche Einzugsgebiet der Stadt - die stets mit Belhanka im Wetteifer stand - reicht auch heute noch nördlich bis an den Ranafandel, in östlicher Richtung bis an die Torre und gegen Süden bis an den Sikram, dehnt sich also bis an drei natürliche Grenzen aus. Die Position gegenüber der nahen Metropole Belhanka ist hierbei grundsätzlich schwer zu behaupten, wird jedoch begünstigt durch die Tatsache, dass seit 1029/30 BF die efferdischen Händler im Flusshafen von Toricum das Stapelrecht ausnutzen und daher wichtige Warenströme an sich ziehen können. Ebenso sind die Efferdier stets aufgerufen, die militärischen Schläge der Herren der Baronie Terubis abzuwehren, deren stetes Interesse es ist, den Südteil ihres Lehnsgebietes vom Einfluss der Efferdier freihalten zu wollen. Tatsächlich aber sind sie hierin auf allen Ebenen immer wieder gescheitert: Der südterubische Adel und die wirtschaftlichen Ressourcen orientieren sich gleichermaßen nach Efferdas, nicht etwa nach Terubis.

Vom Ende der Baronie

Der Horasische Thronfolgekrieg hat der Position der Stadt auf geradezu absurde Weise Evidenz und Nachdruck verliehen: Mit der Schwächung der alten Lehensstrukturen und dem Durchbruch der politischen Partizipation der Patrizierschaft büßte die Baronin Elanor von Efferdas gemeinsam mit dem Altadel ihre Vormachtstellung ein. Zugleich jedoch vollzog sich hierdurch eine Art Dammbruch der wirtschaftlichen Expansionskräfte, weil die Verunsicherung oder gar Auflösung der alten Lehnsverbände auch den Einfluss der Barone von Terubis als strukturelles Hindernis weitgehend ausräumte: Mancher Adliger und seine Besitzungen, so er ehedem Efferdas nicht zugehörig war, versteht sich nunmehr als aderente oder raccomandato der Republik. Entsprechend bietet sich seither die Länderstrecke bis zum Ranafandel wie ein wollüstiges Weib dem gierigen Zugriff der wirtschaftlichen Interessen dar. Rein politisch gilt Urbetien als ein Himmelsstrich, der dringend von den Efferdiern befreit und mit einer tauglichen Herrschaftsform ausgestattet werden muss, weil dort seit alters das Phänomen des Bauernaufstandes für üble Zustände spricht oder - in jüngerer Zeit - die Lokaltyranneien von fremden, in Urbasi gewählten Podestaten oder auch in die Fremde zu entrichtende Abgaben das Volk knechten.

Die Behauptung, Belhanka sei eine Hure, mag ich unterstützen. Aber Terubis ist es auch. (Bonmot eines namentlich nicht genannten Handelsmannes aus Efferdas)

Detailbeschreibungen

Signorien

Städte und Dörfer

Burgruine bei Toricum


Quellen und Erwähnungen zu Efferdas

Siehe auch


Die Spielerstadt Efferdas
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