Efferdische Handelscompagnie: Unterschied zwischen den Versionen
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| + | Schiffe kleinerer Kapitänsreeder, sowie jene, die mehreren Eignern gehören, fahren seit ihrer Gründung für die EH deren Waren. Eigene Schiffe hat die EH nie in Erwägung gezogen, zu teuer im Unterhalt, zu hoch das Risiko Schiffe an Efferds Unbill oder Piraten zu verlieren.<br> Nein, es kommt die EH günstiger, wenn andere das Risiko tragen.<br> | ||
| − | Gehandelt werden | + | Gehandelt werden die Waren der EH in [[Efferdas]] an der Börse, die nicht zufällig am Sitz der Compagnie errichtet wurde. Hier bekommen Handelstreibende viele Güter, die sie wiederum weiterverkaufen. Fisch, Olivenöl, Korn und viele andere efferdische Produkte werden verschifft, während unter anderem Silber, Steinkohle oder auch Schmiedewaren von den Inseln importiert werden. Die Auswahl ist groß und ermöglicht vielen kleineren Händlern ein gutes Auskommen. <br> |
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| − | Die Geschicke der Handelscompagnie werden in dem zentralem Prachtbau im Stil eines [[renascentia]]len Palazzos im Zentrum des [[Quarto Novo]] gelenkt. Das dreistöckige und in drei Teile untergliederte Gebäude beherbergt das riesige Kontor, die Verwaltung der EH und die große Börse, in der Geldgeschäfte und Warenhandel stattfinden. So finden am Neuen Markt im Quarto Novo jeden Tag Geschäfte statt und Vertreter aus der nahen und weiten Umgebung werden empfangen. Auch hohe Vertreter von Adelshöfen und Gesandte geben sich hier ein Stelldichein. | + | Die Geschicke der Handelscompagnie werden in dem zentralem Prachtbau im Stil eines [[renascentia]]len Palazzos im Zentrum des [[Quarto Novo]] gelenkt. Das dreistöckige und in drei Teile untergliederte Gebäude beherbergt das riesige Kontor, die Verwaltung der EH und die große Börse, in der Geldgeschäfte und Warenhandel stattfinden. So finden am Neuen Markt im Quarto Novo jeden Tag Geschäfte statt und Vertreter aus der nahen und weiten Umgebung werden empfangen. Auch hohe Vertreter von Adelshöfen und Gesandte geben sich hier ein Stelldichein.<br> |
| − | + | “Die EH schläft nie“, bestätigen die Anwohner. Besonders viel Gedränge herrscht in den Fluren, Hallen und Sälen der EH, wenn Markt auf dem Quarto Novo ist. Dann arbeiten die fleißigen Kontoristen und Schreiber bis spät in die Nacht. <br> | |
==Anteile und Interna== | ==Anteile und Interna== | ||
| − | In alten Tagen hatten die Gründerfamilien feste Verteilungsschlüssel, an denen sich ihre Anteile bemaßen. Heute | + | In alten Tagen hatten die Gründerfamilien feste Verteilungsschlüssel, an denen sich ihre Anteile bemaßen. Durch wirtschaftliche Missgeschicke waren vor allem die Familien Changbari, Kanbassa und di Punta immerwieder gezwungen Anteile zu veräußern. Heute sind 40% der Anteile auf unzählige Kleinanleger verteilt, die ihrerseits regen Handel mit ihren Anteilen treiben.<br> |
| + | Für manch einen Nobile ist die Efferdische Handelscompagnie eine Möglichkeit, sozial und wirtschaftlich weit nach oben aufzusteigen. An der Börse jedenfalls werden, neben den eigentlichen Waren der Gesellschaft, auch vermehrt deren eigene Anteilswechsel gehandelt. <br> | ||
| − | Die führenden Aufgaben und die entsprechenden Ämter in der EH werden im Rahmen einer Wahl verteilt. | + | Die führenden Aufgaben und die entsprechenden Ämter in der EH werden im Rahmen einer Wahl verteilt. So soll gewährleistet werden, dass an den entsprechenden Positionen die jeweils geeignetsten Mitglieder stehen. Vetternwirtschaft oder eigensüchtige Motive sind der EH offiziell fremd, aber auch Patrizier sind nur Menschen. |
| + | Dennoch, Fehlbesetzungen in Amt und Würden bleiben bisher eine seltene Ausnahme. Denn nur wenn die Geschäfte gut laufen, steigt auch der Gewinn.<br> | ||
==Ehemalige Teilhaber== | ==Ehemalige Teilhaber== | ||
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''„Gesegnet seien die Schiffe der Efferdischen Handelscompagnie. Auf dass sie ferne Gefilde erreichen und all die guten Erzeugnisse unserer Heimat darbieten.“'' – Bruder Cassiano, Efferdgeweihter | ''„Gesegnet seien die Schiffe der Efferdischen Handelscompagnie. Auf dass sie ferne Gefilde erreichen und all die guten Erzeugnisse unserer Heimat darbieten.“'' – Bruder Cassiano, Efferdgeweihter | ||
| − | ''„Diese Diebe haben mir meinen Lebensunterhalt genommen. Auf einer Plantage im Osten war ich. Habe hart gearbeitet. Und dann musste ich gehen. Werde nicht mehr gebraucht haben sie gesagt. Pah. Jetzt bin ich Lastenträger. Ist auch nicht besser aber die Bezahlung stimmt.“'' – | + | ''„Diese Diebe haben mir meinen Lebensunterhalt genommen. Auf einer Plantage im Osten war ich. Habe hart gearbeitet. Und dann musste ich gehen. Werde nicht mehr gebraucht, haben sie gesagt. Pah. Jetzt bin ich Lastenträger. Ist auch nicht besser, aber die Bezahlung stimmt.“'' – Torbian, Lastenträger aus dem Hafen |
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Version vom 1. Februar 2026, 21:16 Uhr
Die Efferdische Handelscompagnie (EH) ist ein Zusammenschluss der reichen, mächtigen und einflussreichen Patrizier der Republik Efferdas. Namentlich sind dies die Familien Gerber, Vinarii, di Malavista und ya Cortéga die mit jeweils 15% die Hauptanteilseigner sind.
Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Efferdas im vornehmen Händlerviertel Quarto Novo. Dort steht sowohl das Verwaltungsgebäude der Efferdischen Handelscompagnie, als auch ihr Kontorgebäude. Sie zählt zu den einflussreichen Mächtegruppen der Stadt.
Details
Die Efferdische Handelscompagnie ist heute eine Gesellschaft, die vornehmlich mit der Magna Thalassea Handel treibt. Von den einstigen Gründerfamilien halten heute nur noch die Familien Gerber und Vinarii Anteile der Unternehmung.
Die Anteile der übrigen Gründerfamilien Changbari,
Kanbassa und
di Punta wurden von den Familien di Malavista und ya Cortéga übernommen oder gingen in die Hände von Kleinanlegern und Händlern des Nobilitats über.
Schiffe kleinerer Kapitänsreeder, sowie jene, die mehreren Eignern gehören, fahren seit ihrer Gründung für die EH deren Waren. Eigene Schiffe hat die EH nie in Erwägung gezogen, zu teuer im Unterhalt, zu hoch das Risiko Schiffe an Efferds Unbill oder Piraten zu verlieren.
Nein, es kommt die EH günstiger, wenn andere das Risiko tragen.
Gehandelt werden die Waren der EH in Efferdas an der Börse, die nicht zufällig am Sitz der Compagnie errichtet wurde. Hier bekommen Handelstreibende viele Güter, die sie wiederum weiterverkaufen. Fisch, Olivenöl, Korn und viele andere efferdische Produkte werden verschifft, während unter anderem Silber, Steinkohle oder auch Schmiedewaren von den Inseln importiert werden. Die Auswahl ist groß und ermöglicht vielen kleineren Händlern ein gutes Auskommen.
Sitz der EH
Die Geschicke der Handelscompagnie werden in dem zentralem Prachtbau im Stil eines renascentialen Palazzos im Zentrum des Quarto Novo gelenkt. Das dreistöckige und in drei Teile untergliederte Gebäude beherbergt das riesige Kontor, die Verwaltung der EH und die große Börse, in der Geldgeschäfte und Warenhandel stattfinden. So finden am Neuen Markt im Quarto Novo jeden Tag Geschäfte statt und Vertreter aus der nahen und weiten Umgebung werden empfangen. Auch hohe Vertreter von Adelshöfen und Gesandte geben sich hier ein Stelldichein.
“Die EH schläft nie“, bestätigen die Anwohner. Besonders viel Gedränge herrscht in den Fluren, Hallen und Sälen der EH, wenn Markt auf dem Quarto Novo ist. Dann arbeiten die fleißigen Kontoristen und Schreiber bis spät in die Nacht.
Anteile und Interna
In alten Tagen hatten die Gründerfamilien feste Verteilungsschlüssel, an denen sich ihre Anteile bemaßen. Durch wirtschaftliche Missgeschicke waren vor allem die Familien Changbari, Kanbassa und di Punta immerwieder gezwungen Anteile zu veräußern. Heute sind 40% der Anteile auf unzählige Kleinanleger verteilt, die ihrerseits regen Handel mit ihren Anteilen treiben.
Für manch einen Nobile ist die Efferdische Handelscompagnie eine Möglichkeit, sozial und wirtschaftlich weit nach oben aufzusteigen. An der Börse jedenfalls werden, neben den eigentlichen Waren der Gesellschaft, auch vermehrt deren eigene Anteilswechsel gehandelt.
Die führenden Aufgaben und die entsprechenden Ämter in der EH werden im Rahmen einer Wahl verteilt. So soll gewährleistet werden, dass an den entsprechenden Positionen die jeweils geeignetsten Mitglieder stehen. Vetternwirtschaft oder eigensüchtige Motive sind der EH offiziell fremd, aber auch Patrizier sind nur Menschen.
Dennoch, Fehlbesetzungen in Amt und Würden bleiben bisher eine seltene Ausnahme. Denn nur wenn die Geschäfte gut laufen, steigt auch der Gewinn.
Ehemalige Teilhaber
- Familie Changbari (bis 1044 BF)
- Familie Kanbassa (bis 1044 BF)
- Haus di Punta (bis 1044 BF)
Volkes Stimme
„Ja, die kenn ich. Ist doch am Quarto Novo. Ich glaub die handeln mit ganz Aventurien.“ – Haldena, Bäckerin aus St. Parvenus
„Gesegnet seien die Schiffe der Efferdischen Handelscompagnie. Auf dass sie ferne Gefilde erreichen und all die guten Erzeugnisse unserer Heimat darbieten.“ – Bruder Cassiano, Efferdgeweihter
„Diese Diebe haben mir meinen Lebensunterhalt genommen. Auf einer Plantage im Osten war ich. Habe hart gearbeitet. Und dann musste ich gehen. Werde nicht mehr gebraucht, haben sie gesagt. Pah. Jetzt bin ich Lastenträger. Ist auch nicht besser, aber die Bezahlung stimmt.“ – Torbian, Lastenträger aus dem Hafen