Arnax-Silberfinger-Schule
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Der ehemalige Palazzo Kanbassa war bis 1044 BF die Residenz der Familie Kanbassa in Efferdas. Der Palazzo musste jedoch von den Kanbassa 1044 BF aus einer finanziellen Notlage heraus an das Auktionshaus Commarion verkauft werden, welches es dann später im Jahr 1046 BF versteigerte. Erhalten hat der Zuschlag, eine gemeinsame Initiative verschiedener Institutionen, Familien und Individuen, welche den Palazzo in eine Kunstschule der Republik umwandeln wollten. Gewidmet wurde diese neue Schule dem berühmten zwergischen Architekten und Künstler Arnax Silberfinger, welcher als Märtyrer für die Weigerung der Beihilfe des Umsturzes der Republik sein Leben ließ.
Die Schule
Die Arnax-Silberfinger-Schule wurde als Ort der Lehre für Schönheit gegründet. Sie setzt sich aus unterschiedlichen Kunstrichtungen zusammen. So sind es die großen Künste von Holz-/Stein- und Metallbearbeitung, Architektur, Malerei, Poesie, Musik und des Schauspiels welche hier gelehrt werden. Mit den zusätzlichen kleinen Künsten, welche sich mit der Kunstkritik, den Fresken/Mosaik und der Efferdas eigenen Kunst der Blumenkunst befassen. Diese kleinen Künste sind nicht finanziert genug, sodass sie ein eigenes Fach sein könnten, dienen aber zur Erfüllung der Schülerischen Interessen. Der Unterricht ist stark, nach Lehrkraft, Individuell aufgebaut, so kann bei einem Lehrer mehr die Kreativität und bei einem anderen die Ordnung im Vordergrund stehen. Im Hintergrund stehen derweil die drei höchsten des Personals, der Majordomo, welcher als Hausmeister das Gebäude verwaltet, die Munditia Prima, welche die anderen Putzkräfte der Schule koordiniert und der Copuo Primo der für die Organisation zur Speisung von Lehrern, Schülern und manchmal, sich in den Speisesaal der Schule verirrte, Staatsdienern des Magistrats verantwortlich ist.
Der ehemalige Palazzo
Das sandsteinfarbene Gebäude mit seinen zierenden Renascentialgiebeln korrespondiert auf dem Forum Notabilium mit dem Stadtrat und bietet eine gepflegte Erscheinung in dieser Nachbarschaft. Das große Portal in den Palazzo über welcher die Gebäudeinschrift Nec aurum unica pax animae (bosp. "Gold möge nicht der einzige Friede der Seele sein") prangt, wird von zwei aus Stuck gegossenen Nachbildungen der Kaufherren und Landherren Statuen aus dem Forum der Stadt flankiert. Ein Zeichen der Billigung durch die Reichen und Mächtigen der Stadt.
Westflügel
Der Westflügel ist der kleinere Teil des ehemaligen Palazzos. Er beherbergt das Hauptportal, die Empfangshalle, den bekannten „Belhankaner Salon“, die Austellungshalle, die größeren Werkstätten für Schnitzerei und Steinhauerei und im obersten Stockwerk die Räume der Lehrer. Dabei ist die Eingangshalle ein erster Höhepunkt beim Besuch der Schule. Sie bietet, neben Treppen und Abgängen zu der Ausstellungshalle und den größeren Werkstätten, einem gut drei Schritt hohen Standbild des heiligen Haldur-Horas aus Mohagoni Platz. Die Statue des Kaisers und Heiligen ist zudem in eine, ständig Pflege verlangende, riesige Toga aus echter Seide gewandet. Eine Figur noch aus Zeiten der Kanbassa.
Rechterhand des Portals erstreckt sich entlang des Flügels die Ausstellungshalle. Jene Halle dient als repräsentativer Ausstellungsort der besten Kunstwerke der Schüler. Der darauf folgende Raum ist vollgestellt mit Werkbänken und Werkzeugen der Holzbearbeitung. Hiernach ist die Werkstatt der Architekten in einem großen Raum. Darauf folgen zwei Räume, befüllt mit Werkzeuge zur Steinbearbeitung und Arbeitsplätzen für die angehenden Künstler.
Zur linken Hand liegt der „Belhankaner Salon“. Dieser wird für größere Vorlesungen, schriftliche Prüfungen und eine alljährliche Kunstauktion, welche am Ende des Schuljahres abgehalten wird, genutzt. Gegenstand der Kunstauktion sind die Abschlussarbeiten der Schüler, was dazu dient, die Patrizier auf die Schüler aufmerksam zu machen und somit den Schülern schnellstmöglich einen Patron zur Seite zu stellen. Das Geld, welches durch die Kunstwerke erwirtschaftet wird, geht zu zwei Dritteln an die Schüler und zu einem Drittel an die Schule.
Das zweite Stockwerk beinhaltet zum einen, Gemeinschaft Räume, Küche und Speisesaal für die Schüler. Zum anderen befinden sich hier auch Räume der Lehrer in denen Gespräche geführt werden können.
Im obersten Stockwerk befinden sich dann noch mehr Räume der Lehrer, sowie das Büro des Rektors. Von hier aus erhält man einen guten Blick auf das geschäftige Forum Notabilium, mit den Staatsdienern, welche morgens enthusiastisch ins Magistratsgebäude hinein wuseln und abends aus jenem Müde hinaus schlurfen. Sowie einen ungestörten Blick auf die Bucht von Efferdas, welche die Sehnsucht befeuert.
Südflügel
Die meisten Schüler arbeiten derweil im weitläufigen Südflügel. Hier, in ihren kleinen privaten Räumen im ersten Stockwerk, arbeiten die meisten Schüler an ihren kleineren Werken und Skizzen. Die Zimmer sind meist sehr individuell durch die Schüler ausgestattet, aber immer mit Sitzmöglichkeit zum Ausruhen, Schrank und Mehrzweckpult.
Das Räumlichkeiten im obersten Stockwerk, dienen als Gemeinschaftsatelliers, da man von dort aus den besten Blick auf Efferdas und die Bucht besitzt. Zudem existieren dort, noch aus der Zeit, als dieses die Privatgemächer der Kanbassas waren, die verschiedensten Möbel und Ambiente, sodass sich Künstler und Modell möglichst gut ausdrücken können. So können in drei Bildern aus drei aneinandergrenzenden Räumen drei Paradiese der Zwölf nachgeahmt werden.
Die ehemaligen Repräsentationsräume liegen im Parterre. Die kleineren Räume dienen auch als Werkstätten der Schüler, während der große Ballsaal als Ort der Musik und des Schauspiels genutzt wird. Er ist das Herz dieses Gebäudeteils und wurde mit eindrucksvollen Fresken geschmückt. In ihm werden außerdem, in regelmäßigem Wechsel, Stücke der "Sammlung Kanbassa" ausgestellt. Es werden in ihm aber hauptsächlich Töne, Instrumente, Gesang und das Schauspiels gelehrt. An guten Tagen kann die Musik vielleicht einem Maler in der Schule die Muse sein und an schlechten sie sogar zerstören. Dasselbe gilt aber auch für die Hafenarbeiter, sollten die Fenster bei einer Probe geöffnet sein. Dann hört man nämlich auch die Musik im Hafen.
Kellergeschosse
Das obere Kellergeschosse dient den Architekten und den Freskenkünstlern als Werkstatt. An ein paar der Wände hängen verschiedene Bilder von Efferdas, ein Stadtplan, während in der Mitte des Kellergeschosses ein ständig an den Status Quo angeglichenes Modell der Stadt in einen Steinsockel eingelassen ist. Um das Modell stehen in Abständen die Werkplätze der Architekten. An den Freien Wänden stehen Säcke mit verschieden farbigen Steinchen, mit welchen Wände, Säulen, Decken und auch Böden von den Schülern der Fresken und Mosaikkunst dekoriert werden.
Das untere Stockwerk dient derweil als Bibliothek und Kunstsammlung. Dies, da man dort die idealen Bedingungen vorfindet, Buch, Bild und andere Kunstwerke vor Verrottung zu schützen. Zentral für die Bibliothek sind hierbei die Privatsammlungen von Meister Silberfinger, welche nach seinem Tod hier gelandet ist und den Schülern, bei bedarf, Erkenntnis verleiht und die der Kanbassa, deren Großteil hier gelagert wird.
Meisterinformationen: Gold: Der Friede der Seele
| Im unteren Kellergeschoss im Hintersten Regal steht ein unscheinbare Buch, mit dem Titel Gold: Der Friede der Seele. Jenes Buch fungiert als Schalter, welches die als Bücherregal getarnte Tür zu dem geheimen Phextempel unter dem Quarto Novo öffnet. |
Administration und Geld
Die Stifter
Hier sind die verschiedenen Stifter und Investoren der Schule und deren Spezifische Stiftungsrichtung gelistet.
Institutionen
- Republik Efferdas(unspezifisch)
- Die Weidenloge (Holzbearbeitung)
- Rahja-Tempel (Malerei und Poesie)
- Heilig Brigon über den Wogen (Kunstkritik)
- Parveneum (Musik und Schauspiel)
Patriziergeschlechter
- Familie di Solano (unspezifisch)
- Familie Pecuna (Architektur)
Einzelpersonen
- Der Stifter(Xeldonstipendium)
Stipendien
- Delfinstipendium: Von der Republik Efferdas gestiftet, geht das richtungsunspezifische Stipendium jährlich an drei Bewerber.
- Parvenussipendium: Gestiftet von der Weidenloge, wird dieses Stipendium für ein Studium der Holzbearbeitung immer jährlich an einen Bewerber vergeben.
- Brigonstipendium: Der Hesindetempel stellt pro Jahr für zwei Bewerber dieses Stipendium bereit. Jene Bewerber können auch darauf hoffen, eine fortführende Lehre im Hesindetempel zu erhalten. Das Studium gilt dabei für die kleine Kunst der Kunstkritik und die Große Kunst der Poesie.
- Khablastipendium: Von dem Rahjatempel bereitgestellt, wird dieses Stipendium jährlich an einen Bewerber vergeben, der Richtungen von Musik und/oder der Malerei.
- Asmodenastipendium: In einer Zusammenarbeit des Ingrimmschreins, verschiedener Schmiede und der Familie Pecuna geht das Asmodenastipendium jährlich für ein Studium der Architektur und/oder Stein-/Metallbearbeitung an zwei Bewerber.
- Xeledonstipendium: Für ein Studium der Schauspielkunst gestellt, ist dieses, unregelmäßig verteilte, Stipendium relativ mysteriöse, wird der Anwärter doch vom Stifter persönlich erwählt und auch bei Abschluss gleich angeworben.
Lehrer, Schüler und andere
| Abbildung | Name | Position | Besonderheiten | ||
|---|---|---|---|---|---|
| Rektor | |||||
| Lehrer der größeren Künste | |||||
| Lehrer der Holzbearbeitung | |||||
| Khadana di Solano | Lehrer der Stein-/Metallbearbeitung | ||||
| Avincenzo Pecuna | Lehrer der Architektur | ||||
| Lehrer der Malerei | |||||
| Mardonius Kardesca | Lehrer der Poesie | ||||
| Lehrer des Schaupiels | |||||
| Lehrer der Musik | |||||
| Lehrer der kleinen Künste | |||||
| Clarizia Larissi | Lehrer der Kunstkritik | ||||
| Lehrer der Fresken und Mosaikkunst | |||||
| Lehrer der Blumenkunst | |||||
| Nennenswerte Schüler (aktuell) | |||||
| Nennenswertes Personal | |||||
| Nestor | Majordomo (pomp. Hausmeister) | Alter Mann, arbeitete früher als Majordomo für die Kanbassa | |||
| Tsalina | Munditia Prima (bosp. Erste Putzkraft) | arbeitete schon für Arnax Silberfinger als Putzkraft | |||
| Edorian (Edo) Vasanti | Coquo Primo (bosp. Erster Koch) | Hatte in Arivor seine eigene Taverne und Bäckerei | |||
| Ehemalige | |||||
Die Sammlung Kanbassa
- einiges historisches Mobiliar
- eine handvoll alter Gemälde
- mehrere (teils sehr) alte Bücher
- einige Sätze wertvollen antiken Schmucks in Silber
- die teils stark beschädigten Büsten einiger Kaiser des alten Reiches
- die Statuette eines Kriegers/Generals unbekannter künstlerischer Prägung aus rosafarbener Jade
Baugeschichte des Palazzo
Vom Kontor zum Palazzo
Als Correlio Kanbassa im Jahr 980 BF nach Efferdas kam, kaufte er eines der letzten freien Kontorgebäude in Quarto Novo. Ganz im Westen des Stadtteils, direkt am Meer gelegen, war das Gebäude nicht eben groß, aber dafür sehr gut gelegen. Großzügige Gemächer waren im ursprünglichen Bauplan nicht vorgesehen, weshalb alsbald der Ausbau begann, der schließlich über 2 Jahre andauern sollte. Das Ergebnis konnte sich aber sehen lassen: Ein zweigeteiltes Gebäude, mit einem stattlichen Kontor und immerhin Wohnraum für gut zehn Personen. Dennoch waren die einzelnen Schlafräume von geringer Größe und die Gemeinschaftsräume für das geschäftlich aufstrebende Haus gerade einmal respektabel.
Aus zwei mach Eins
Um dieses (mit der Familie) wachsende Problem zu beheben, unternahm der gealterte Correlio ab 995 erste Maßnahmen das süd-östlich gelegene Nachbarkontor zu erwerben. Diesbezügliche Verhandlungen gestalteten sich als schwierig und es kam erst im Jahre 999 BF zu einer gütlichen Lösung. Die Fläche hatte sich im Anschluss nahezu verdoppelt und das Gebäude war nunmehr l-förmig. Da es letztlich immer noch zwei separate Häuser waren, begannen noch im selben Jahr umfangreiche Innenausbauten. Die Priorität war dabei den neuen Teil als geeignetes Palazzo für Gorcan Kanbassa und dessen junger Familie herzurichten, während der alte Teil unverändert blieb, damit ihn der Familienpatriarch allein beziehen konnte.
Der große Umbau/Die Planung
Im Jahr 1013 BF starb Correlio Kanbassa. Seine ehemaligen Gemächer, allesamt gepflegt, aber in Stil und Einrichtung veraltet, wurden für Gäste und Verwandte geöffnet. Dieser Umstand begann Gorcan Kanbassa allerdings zunehmend zu stören. Er wünschte sich eine endgültige Lösung, die einen einzigen Palazzo zum Ziel hatte. Es wurden Umzüge erwogen, aber auch bald wieder verworfen. Weitere Zukäufe waren aussichtslos. So wurde im Jahr 1026 BF, nach reiflichem Überlegen, der bekannte zwergische Baumeister und Künstler Arnax Silberfinger für die Planung eines generellen Umbaus gewonnen. Fachleute und Künstler (u. a. Marciano und ebenfalls Arnax Silberfinger) wurden beauftragt, Handwerker eingestellt und Gorcan orderte reichlich Baustoffe.
Der große Umbau/Vom Plan zur Wirklichkeit
Die Außenarbeiten konnten im Sommer 1028 BF beginnen und dauerten am Ende beinah drei Jahre lang an. Eine Sandsteinfassade im Stil des Renascentum gibt dem Bau seither ein einheitliches Bild, neue Fenster wurden geschlagen, um die Räume heller zu gestalten. Der Ausbau des Dachgeschosses erforderte den Bau von Giebeln. Die wichtigste Änderung aber war, dass es fortan nur noch ein Portal gibt, - für Palazzo und Kontor gleichermaßen. Hinter ihm erwartet den Gast eine große Empfangshalle mit ihren Treppen und Türen ins Kontor und in den eigentlichen Stadtpalast. Zu Ihrer linken (hin zu den Wohnräumen) befindet sich der Dreh und Angelpunkt des gesellschaftlichen Lebens im Haus: Der Belhanker Salon. Hier wurden Bittsteller empfangen, aber auch Gäste begrüßt. Und hier lässt es sich bequem auf einen Termin im Kontor auf der gegenüberliegenden Seite der Eingangshalle warten.
Der große Umbau/Die Finalen Schritte
Da der Innenausbau erst später begann und deutlicher umfangreicher war, als die Vereinheitlichungen der Fassade, konnte er (auch kriegsbedingt) erst einige Götterläufe später ganz beendet werden.
Die Kontorfläche wurde um ihre Hälfte vergrößert und ein zweites Kellergeschoss gebaut. Die Verkaufsräume wurde in fünf kleinere Säle unterteilt, um Warengruppen getrennt präsentieren zu können.
Sämtliche Galerien, Flure und Zimmer im Wohntrakt sind neu eingerichtet worden, was nicht allein das Mobiliar betrifft, sondern darüber hinaus auch neue Vertäfelungen, Zierrat, Statuen und Wandgemälde bedeutet. Die Decken sind ebenfalls entweder neu bemalt, oder aber neu eingefasst worden.
Das Ergebnis ist ein heller und prächtiger Stadtpalast, wie er einer Senatorenfamilie zusteht. Der leuchtend gelbe Sandstein und die großen spiegelnden Fenster sind schon von weit her aus der Bucht zu erblicken.
Ein Neuer Alter Palazzo
Nach der Versteigerung durch das Auktionshaus Commarion kam es zu weiteren Veränderungen im Palazzo. Keine schwerwiegenden Veränderungen, sondern hauptsächlich Ummöblierungen und eine Renovierung, sodass es der Position einer Schule besser dienen kann.
Der Zwischenfall
Während der Renovierung schafften es jedoch mehrere Unbekannte sich zutritt zu der Baustelle zu erhalten. Grund hierfür war, nach aussage des Wachdienst habenden, die äußerst überzeugende Verkleidung der Unbekannten als Steinmetze. Bei jenem Zwischenfall konnte später jedoch festgestellt werden, das nichts gestohlen wurde und auch nichts zerstört wurde. Was jene Unbekannten wollten und was sie taten ist bis dato ungeklärt.
Des Volkes Stimme
„Die Neue Schule? Ne, da kommn nur Bonzen oder Tagträumer rein. Nix für mich. Is wahrscheinlich eh wieder nur ein neuer Zeitvertreib fürn Silberfisch. Größenvergleich, wern mehr Dukaten reingesteckt hat, verstehste.“ – Irion, Kanalarbeiter aus Gerberstadt.
„Na, du bewirbscht de ned. Des isch koi astellige Arbeit. Lern was gscheids!“ – Reinhold, Metzger und Zugezogener aus Kosch.
„I wurd gnomme, mit nem Stipendium. Wundervoll i freu mi so!“ – Der kleine Reinhold, Sohn eines Metzgers.
„Ha, Efferdas, wird bald das Zentrum der Kultur. Diese Neue Kunst Schule, ist der erste Schritt Belhanka in allem zu übertrumpfen. Ef-fer-das, Ef-fer-das, Ef-fer-das“ – gehört in der Taverne Über der Natter
Spielmöglichkeiten
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Ad Primum: Kunst ist ein Politikum. Ein Künstler sagt immer etwas mit seiner Kunst aus. Ein einziges Kunstwerk kann die Politik nachhaltig verändern. Dies macht eine Kunstschule auch immer zu einem Zentrum der Macht. Die Jugend zu lenken kann genauso ein Ziel für die Lehrerkraft sein, wie sie zu fördern. Ad Secundum: Kunst und Künstler sind ein langfristiges Investment. Lernen braucht Zeit und das Mäzentum bringt nur schleppend Dividenden. Dies macht die Kunstschule zu einem Ort für die Schaffung von Kultureller, nicht finanzieller Macht. Ad Tertium: Die Kunstschule bietet sich nicht nur für direkte Einflussnahme wie von Lehrkraft zu Schüler, sondern auch für Indirekte Einflussnahme durch Lehrpläne, Stipendien und ähnliches an. Ein Beispiel für Konflikte in der Kunstschule: „Weißt du, gestern hatten wir in Poesie Vertretung. Die Larissi, ich mag ehrlich den Kardesca mehr. Der bringt uns auf neue Höhen.“ „Eh, man lernt bei dem aber viel weniger.“ „Ja, weil man nichts Lernen muss. Poesie legt man in sich frei. Wer Poesie lernen muss, der hat die Poesie nicht verstanden.“ „Hast du dass vom Kardesca?“ „Möglich. Jedenfalls, als ich die Larissi gefragt hatte, wie sie mein Gedicht findet, hatte sie nur kurz drauf gesehen und mich angeschriehen, dem Verehrten Senator di Solano gebühre mehr Respekt, er sei immerhin ein Senator und Patrizier. Wie solle sich Efferdas erheben, wenn man einen unserer besten so niedermacht. Wegwerfen hätte ich es sollen. Nachsitzen musste ich bei dem Drachen Larissi. Ich habs aber versteckt.“ „Recht so, wer denkt sie, ist sie denn. Der Horas?“ „Heute aber, war der Kardesca wieder da. Der hatte mein Gedicht angesehen, gelacht und gesagt es würde, und ich zitiere hier, diese rückratlose Schlange perfekt treffen. Er wollte sogar eine Abschrift machen, um sie seinem Freund zu zeigen.“ „Ich werd aus denen nicht schlau.“ „Ich habe ja gehört, die bringen allen Lehrkräften was zum Frühstücken mit, nur um einander nichts mitzubringen.“ „Da sind wir ja erwachsener.“ – Ein Gespräch zwischen Schülern unter der Statue von Haldur-Horas |
