Mortecervi

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Mortecervi
Wappen/Symbol
Mortecervi
Horasreich
Wappen/Symbol
Standort im Lieblichen Feld

Standort: bei Silvaniesco im Wald von Persenciello (Gerondrata)
Besitzer: der Kaiser (Teil des Kronbesitzes)
Funktion: Castello, Jagdanwesen
Entstehung:   unter Salman von Radoleth (Kernkastell) und Amene II. (äußeres Jagdanwesen)
Architektur: weitgehend schmuckloses Pentagonkastell mit rustikalen, aber repräsentativeren Anbauten, in einer geometrisch angelegten Umgebung
Sonstiges: war von 1028 bis 1046 BF Besitz des Hauses Urbet

Liste der Wehranlagen
Castello Mortecervi und unmittelbares Umland

Das Castello Mortecervi ist ein kaiserliches Jagdanwesen im Wald von Persenciello zwischen Arivor und Aldyra. Es liegt etwa zwei Meilen östlich des Ortes Silvaniesco und der Rondrastraße. Nachdem es bis zum Frühjahr 1028 BF schon einmal zu den Gütern der Krone gehörte und von Mitgliedern des Hauses d'Auspizzi verwaltet wurde, eroberte es im Thronfolgekrieg Valvassor Traviano von Urbet. Seine Vermählung mit Preciosa d'Auspizzi machte es zunächst de facto – später der Albornsburgfrieden 1033 BF auch de jure – zum Besitz des Hauses Urbet. Bei der Kaiserjagd 1046 BF, die wetterbedingt hierher umgeleitet wurde, schenkte es Travianos und Preciosas Tochter, die Comtessa Rahjada von Urbet vor den Augen des versammelten Adels jedoch wieder dem Kaiser – "um altes Unrecht wieder gut zu machen."

Mortecervi war immer wieder Schauplatz der traditionell am 18. bis 20. Firun stattfindenden "Hohen Hatz" im umliegenden Bannforst – unter dem Haus Urbet wurde diese zuletzt aber rund ein Jahrzehnt lang nicht mehr ausgerichtet.

Geschichte

  • 871-879 BF: Bau des Kernkastells unter Salman von Radoleth, im Zuge dessen auch erste Rodung des unmittelbar umliegenden Waldes; 878 kommt es zur "Großen Hirschhatz", bei der auf der östlich angrenzenden Lichtung Dutzende Tiere erlegt werden, seither "Mortecervi" genannt.
  • 919-925 BF: Bau der äußeren Anbauten und damit im Wesentlichen Umwidmung zum Jagdanwesen unter Königin Amene II. (in Anlehnung an König Barjeds Ausbau Baliiris zeitweise "Amenes Baliiri" genannt), Anlage des streng geometrischen Waldes im unmittelbaren Umland; ein prunkvollerer Ausbau wird aufgrund steigener Kriegskosten im "Vinsalter Krieg" schließlich verworfen.
  • 940 BF: König Therengar ernennt seine Schwester Alvene zur erblichen Kroncastellanin Mortecervis; aufgrund ihrer Ehe mit Deriago d'Auspizzi, dem Herrn von Silvaniesco, vererbt sich die Würde im Haus d'Auspizzi fort.
  • 1028 BF: Thronfolgekrieg. Traviano von Urbet führt im Tsamond mit Verbündeten von Urbasi aus einen Präventivschlag gegen diverse Besitzungen der Auspizzi im weiteren Umland – und bricht selbst nach Mortecervi auf. Am 1. Phex wird seine bevorstehende Heirat mit der Erbin Preciosa verkündet; deren Mutter tritt Mortecervi und Silvaniesco im Zuge dessen an ihre Tochter ab.
  • Anfang Rahja 1029 BF: Traviano, inzwischen Fürst von Urbasi, im Machtkampf mit Herzog Ralman innerhalb der Aldarener-Fraktion aber unterlegen, verlebt seine letzten Tage in Mortecervi. Auf einem Ausritt am 7. Rahja fällt er nahe des Anwesens einem Attentat seiner zahlreichen Feinde zum Opfer. (Ein Schrein im Wald erinnert an dieses Ereignis.)
  • 1033 BF: Im Albornsburgfrieden wird Mortecervi dem Haus Urbet von der Krone auch formell zugeschlagen.
  • Anfang 1045 BF: Die Fürstenwitwe Preciosa tritt Mortecervi und Silvaniesco an ihre 15-jährige Tochter Rahjada ab, die Haupterbin des Hauses Urbet. Tatsächlich wird das Anwesen zu dieser Zeit schon länger stark vernachlässigt, da Preciosa in der Urbeter Tafelbergfestung wohnt, Rahjada hingegen an der Universität Methumis studiert.
  • 4. Firun 1046 BF: Rahjada schenkt das Jagdanwesen und die umliegende Herrschaft Silvaniesco wieder dem Kaiser, der noch während der laufenden Kaiserjagd auch einen Castellan und Vogt des neuen Kronbesitzes bestallt.

In Artikeln und Geschichten

Siehe auch