Eric Tribêc
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Wenn es im Haus Tribêc eine immanbegeisterte Person gibt, dann ist es Eric Tribêc. Wo immer in Sewamund ein Kork über den Platz getrieben wird, ist Eric früher oder später am Spielfeldrand zu finden. Er besucht nach Möglichkeit jedes Spiel, das in Sewamund stattfindet, und reist für Immanspiele auch gerne einmal nach Grangor oder Vinsalt.
Sein Interesse an Imman geht über das bloße Zuschauen hinaus. Er wuchs als ältester Sohn der Cecita und Arns in Sewamund auf und verbrachte mehr Zeit auf Plätzen, in Höfen und auf dem Übungsfeld vor der Stadt als bei den Unterweisungen der Familie. Als junger Mann spielte er nämlich selbst Imman, bevorzugt im Mittelfeld. So hat Eric sich in jungen Jahren als Immanspieler, durch Wetten und andere Geschäfte Geld verdient, das er aber gleich wieder in mehr oder minder erfolgversprechende Mannschaften investierte.
Auch jetzt im Alter folgt er dieser, seiner Lebensmaxime und investiert weiterhin. Gelegentlich trainiert er auch mit Immanmannschaften, wobei ihm seine jahrelange Erfahrung innerhalb der Immanwelt zugutekommt.
Innerhalb des Hauses Tribêc gilt Eric als freundlich, aber wenig verlässlich, sobald eine Angelegenheit nichts mit Imman zu tun hat. Familiensitzungen versäumt er regelmäßig, während er selbst unbedeutende Übungsspiele mit großer Gewissenhaftigkeit besucht. Wegen seines vollen Terminkalenders und seines Engagements im Immanbereich findet Eric nur wenig Zeit für familiäre Angelegenheiten. Er ist ledig und hat sich entschieden, sich komplett aus der Politik herauszuhalten. Innerhalb seiner Familie hat er höchstens zu seinem kleinen Bruder Rofames Tribêc Kontakt. Die Brüder könnten äußerlich wie charakterlich kaum unterschiedlicher sein: Rofames ist pflichtbewusst, nüchtern und durch seine langen Jahre in der Goldenen Legion geprägt, während Eric seine Entscheidungen gerne aus dem Augenblick heraus trifft. Dennoch vertrauen beide einander, Eric schätzt den strategischen Verstand seines Bruders und versucht regelmäßig, militärische Grundsätze auf das Immanfeld zu übertragen. Rofames wiederum ist einer der wenigen Menschen, deren Kritik Eric ohne längeren Widerspruch annimmt. Ihre Gespräche beginnen häufig mit Mannschaftsaufstellungen und enden dann bei Fragen von Disziplin, Führung und Loyalität.
