Chronik Ramaúds/Freundschaftsturnier 1047BF: Unterschied zwischen den Versionen
K →tbc |
|||
| Zeile 94: | Zeile 94: | ||
Purpurblitze gegen Hummeln sollte wieder eine offensive Partie werden. Entsprechend viele Tore waren zu sehen, mehr aus der Distanz als aus der Nähe. Es war von Anfang an ein Kopf an Kopf Rennen. Auch wenn Pertakis als Favorit gehandelt wurde, standen die Hummeln in den entscheiden Momenten geschickter. Mit 26:25 werden die Horasia-Hummeln Sieger des 4. Imman-Freundschaftsturniers. | Purpurblitze gegen Hummeln sollte wieder eine offensive Partie werden. Entsprechend viele Tore waren zu sehen, mehr aus der Distanz als aus der Nähe. Es war von Anfang an ein Kopf an Kopf Rennen. Auch wenn Pertakis als Favorit gehandelt wurde, standen die Hummeln in den entscheiden Momenten geschickter. Mit 26:25 werden die Horasia-Hummeln Sieger des 4. Imman-Freundschaftsturniers. | ||
==Bericht im [[Sheniloer Hesindeblatt|SHB]]== | |||
<b>ÜBERSCHRIFT</b><br> | |||
<i>Von Eolan ya Aragonza</i> | |||
[[Shenilo]]. TXT | |||
[[Kategorie:Briefspiel in Shenilo]][[Kategorie: Imman]] | [[Kategorie:Briefspiel in Shenilo]][[Kategorie: Imman]] | ||
Version vom 20. August 2026, 19:18 Uhr
Nach drei Jahren Pause wird im Tsamond 1047 BF das vierte Imman-Freundschaftsturnier ausgetragen. Dieses findet jedoch nicht in Ramaúd, sondern in Shenilo statt, und statt drei oder vier Immanspielvereinigungen treten dabei gleich zwölf an. Das Finalspiel wird am horasischen Nationalfeiertag ausgetragen, dem 19. Tsa.
Ankündigung im SHB
Immanturnier soll Städte verbinden
Von Eolan ya Aragonza
Shenilo. Als “Freundschaftsturnier” sind die gelegentlichen Zusammentreffen mehrerer horasischer Immanspielvereinigungen in Ramaúd bekannt geworden. An diese knüpft eine mehrtägige Veranstaltung in Shenilo an, welche den gleichen Titel trägt.
Das Teilnehmerfeld des vierten Freundschaftsturniers wird indes deutlich größer sein: Zwölf Mannschaften aus ebenso vielen Städten des Horasreichs werden im Tsamond 1047 BF in der Geronsstadt zusammenkommen.
Neben der gastgebenden Immanvereinigung Yaquirstein Shenilo werden folgende Auswahlen erwartet: Blauwal Bethana, Cavallieros Elmantessa, Horasia-Hummeln, Immanfreunde Côntris, Irendorer Immanfreunde, Kusliker Kavaliere, Dreimaster von Ramaúd, Purpurblitz Pertakis, Superiores Solstono und Sturmschwalben Sewamund sowie die Hylailer Hammerhaie als Titelverteidiger.
Diese Mannschaften wollen um den von Baron Gishtan ya Ramaúd gestifteten, silbernen Wanderpokal wetteifern. Dank einer wachsenden Zahl dem Immansport wohlgesonnener Gönner, darunter Daryl Brahl und weitere Mitglieder der Weinhandlung Yaquiria Shenilo, warten auf die beiden Finalisten sowie herausragende Spieler auch Gold und Geschenke.
Die Finanziers haben bereits jetzt für Anreise, Kost und Logis bezahlt, so dass auch weniger wohlhabende Immanrecken teilnehmen können. Und der Eintritt zu den Spielstätten ist so günstig, dass er für fast jeden Zuschauer bezahlbar sein sollte.
Zentraler Austragungsort des vierten Freundschaftsturniers wird das mit Unterstützung der Häuser Cordur, Luntfeld, Sirensteen und ya Papilio eigens für diese Zweck instandgesetzt Schäfersruhstadion sein. Bis zu 1200 jubelnde Unterstützer können auf den Rängen die bedeutenden Partien mitverfolgen. Weitere, kleinere Felder stehen in Arinken, Côntris, Elmantessa und Solstono zur Verfügung, so dass mehrere Partien am selben Tag ausgetragen werden können.
Gastwirtinnen und Herbergsväter in Shenilo und den umliegenden Dörfern hoffen während des Immanturniers auf viele Gäste und dementsprechend gute Umsätze. Weil es zwischen Anhängern verschiedener Mannschaften mitunter nicht nur Kräftemessen in der Sangesfreude gibt, sondern gelegentlich auch handfeste Debatten, werden die Leondrisgarde und weitere Ordnungskräfte für die Zeit des Freundschaftsturniers in Shenilo auf volle Kopfstärke gebracht.
Ein Ziel der Veranstaltung ist laut Vertretern der gastgebenden IV Yaquirstein der sportliche Wettkampf, um die derzeit beste der teilnehmenden Mannschaften zu bestimmen; das Finalspiel wird am 19. Tsa ausgetragen, dem horasischen Nationalfeiertag. Ein zweites ist diplomatischer Intention: Vor dem Hintergrund zunehmender Spannungen zwischen Shenilo und Kuslik aufgrund des beiderseitigen Anspruchs auf Balthar sowie des Kaiserkanalkonflikts sollen Menschen aus beiden Städten friedlich zusammenkommen und feiern. Gebe die milde Tsa diesem Unterfangen ein gutes Gelingen!
Vorrunde
Ponterra
Spielberichte
Immanfreunde Côntris - Cavallieros Elmantessa 24:11
Das erste Spiel dieses Turniers bot wenig Überraschungen. Die Immanfreunde waren die gesamte Zeit deutlich spielstärker und treffsicherer. Die Cavallieros ließen sich von dieser Überlegenheit jedoch nicht einschüchtern und hielten an ihrer sehr offensiven Taktik fest, erzielten damit immer wieder Punkte, aber kassierten auch viel. Côntris siegt verdient.
Immanfreunde Côntris - Purpurblitz Pertakis 9:25
Die Purpurblitze waren die erfahrenere Mannschaft und ließen dies die Immanfreunde aus Côntris nahezu das gesamte Spiel spüren. Obwohl Côntris – wohl noch beflügelt vom Sieg über Elmantessa und Unterstützung vieler angereister Freunde – in guter Tagesform aufmarschierte und auch ein gutes Zusammenspiel innerhalb der Mannschaft zeigte, konnten die Purpurblitze öfter den Kork gewinnen und auch behalten. Einige schöne Aktionen mit absehbarem Ausgang.
Cavallieros Elmantessa - Purpurblitz Pertakis 17:24
Der Turnierneuling gegen die reichsweit erfahrenen Gruppenfavoritin. Die Cavallieros gehen wieder sofort in der Offensive und sind zumindest am Anfang die dominante Mannschaft, kurzzeitig sogar in Führung. Auf der Tribüne werden die Wappen Elmantessas geschwenkt. Doch die Purpurblitze sind wie ein Praiostempel und machen unbeirrbar weiter. Schnell sind die Cavallieros außer Atem und die Purpurblitze übernehmen das Spiel. Hier die schönstes Begegnung dieser Partie.
Tabelle
1. Purpurblitz Pertakis: 2 Siege, 0 Niederlagen, 49:26 Punkte
2. Immanfreunde Côntris: 1 Sieg, 1 Niederlage, 37:36 Punkte
3. Cavallieros Elmantessa: 0 Siege, 2 Niederlagen, 38:48 Punkte
Septimana & Yaquirbruch
Spielberichte
Blauwal Bethana - Irendorer Immanfreunde 17:16
Nur den knappstmöglichen Sieg holten die favorisierten Blauwale im ersten Gruppenspiel gegen die selbstbewusst auflaufenden Irendorer. Die Immanfreunde vom östlichen Yaquirufer vereitelten ein ums andere Mal Spielzüge der technisch sichtbar überlegenen Bethaner, so dass diese ihren Vorsprung nie auf mehr als drei Punkte ausbauen könnten. So wurde die Schlussphase hochspannend, und die Irendorer Sturmläuferin Orothea Derpel hatte sogar noch den Ausgleich auf dem Schläger.
Sturmschwalben Sewamund - Blauwal Bethana 20:14
Die Blauwale dachten zu Beginn wohl noch über die Begegnung am Vortag nach. Die Sturmschwalben hingegen flogen förmlich über den Turnierplatz von Arinken und gingen früh mit deutlichem Abstand in Führung. Erst da besann sich die Fünfzehn aus der Gräfinnenstadt auf ihre körperliche Kraft und den Vorwärtsdrang. Doch der Versuch einer Aufholjagd scheiterte und brachte Sewamund sogar noch zwei Konterpunkte für den verdienten Sieg.
Irendorer Immanfreunde - Sturmschwalben Sewamund 14:10
"Heute packen wir sie!", gab Orothea Derpel vor dem Anpfiff an die Irendorer Immanfreunde aus. Die zur Kapitänin aufgerückte Wirtstochter ging mit gutem Beispiel voran und wirbelte mehrfach durch die Sewamunder Abwehrreihe. Die Sturmschwalben waren zwar technisch überlegen, verzweifelten aber vielfach an den Irendorer Verteidigern und dem "Krakenmolch" im Tor. So jubelten die Irendorer zwei Mal: zuerst über den hart erkämpften Sieg an diesem Tag, danach über den unerwarteten Einzug ins Halbfinale des Vierten Freunschaftsturniers mit einem einzigen Punkt Vorsprung.
Tabelle
1. Irendorer Immanfreunde: 1 Sieg, 1 Niederlage, 30:27 Punkte
2. Sturmschwalben Sewamund: 1 Sieg, 1 Niederlage, 30:28 Punkte
3. Blauwal Bethana: 1 Sieg, 1 Niederlage, 31:36 Punkte
Yaquirische Küste
Spielberichte
Dreimaster von Ramaúd - Hylailer Hammerhaie 23:15
Das Duell der beiden alten Bekannten begann ausgeglichen, doch mit zunehmender Spieldauer bekamen die Dreimaster immer mehr Wind in ihre Segel. Vor allem mit ihrem geschlossenen Spiel hielten die Ramaúder die Hammerhaie auf Abstand und bauten ihren Vorsprung gegen Ende deutlich aus. So durfte die Fünfzehn von der Kupferküste einen verdienten 23:15-Erfolg und einen gelungenen Auftakt ins Turnier feiern.
Hylailer Hammerhaie - Kusliker Kavaliere 26:34
Nach ihrer Auftaktniederlage warfen die Hammerhaie gegen den horasischen Rekordmeister aus Kuslik alles in die Waagschale. Tatsächlich gelang es den Hylailern lange, die für ihr elegantes und technisch anspruchsvolles Spiel berühmten Kavaliere zu beschäftigen und die Partie offen zu halten. Doch schließlich setzte sich die spielerische Klasse der Grünen durch: Ihr schnelles und sicheres Zusammenspiel erinnerte zeitweise an den berühmten Kusliker Kreisel vergangener Glanzzeiten, und am Ende stand ein verdienter 34:26-Erfolg. Nichtsdestotrotz zeigten die Haie hier, eine deutlich bessere Partie als noch gegen Ramaúd und hätten mit dieser Leistung vermutlich die Dreimaster geschlagen. Hätte, hätte, Kork am Schläger - es hat nicht sollen sein...
Kusliker Kavaliere - Dreimaster von Ramaúd 33:12
Wer nach dem Ramaúder Auftaktsieg auf eine Überraschung gegen die Kavaliere gehofft hatte, wurde schnell eines Besseren belehrt. Die Kusliker ließen Kork und Gegner laufen, während die Dreimaster kaum ein Mittel gegen die technisch überlegene und eingespielte Fünfzehn fanden. Als der Vorsprung immer weiter anwuchs, spielten sich die Grünen geradezu in einen Rausch und demoralisierten die Ramaúder schließlich mit 33:12. Mit zwei deutlichen Siegen unterstrich der horasische Rekordmeister eindrucksvoll seine Ambitionen bei diesem Turnier.
Tabelle
1. Kusliker Kavaliere: 2 Siege, 0 Niederlagen, 67:38 Punkte
2. Dreimaster von Ramaúd: 1 Sieg, 1 Niederlage, 35:48 Punkte
3. Hylailer Hammerhaie: 0 Siege, 2 Niederlagen, 41:57 Punkte
Yaquirisches Land
Ergebnisse
Horasia-Hummeln vs. Yaquirstein Shenilo 8:3
Yaquirstein Shenilo vs. Superiores Solstono 14:1
Superiores Solstono vs. Horasia-Hummeln 7:22
Spielberichte
Viel hatten sie sich vorgenommen, wenig kam dabei heraus: Für Yaquirstein geriet der erste Auftritt seit Jahren im Schäfersruh-Stadion zur Blamage und das war's auch schon mit den Turnierambitionen der Blau-Weissen gleich nach dem ersten Spiel, da in der Dreiergruppe nur der Erste weiterkommen sollte. Als geradezu inferior erwiesen sich die Superiores, die ihre beiden Spiele haushoch verloren und manch kundiger Zuschauer fragte sich, was diese Gurkentruppe an einem solche hochdotierten Einladungsturnier verloren hatte. Als die Immanauswahl der Horasstadt 1012 BF das letzte Mal ein Turnier bestritten hatte, waren die heutigen Spieler noch nicht mal geboren gewesen. Nichtsdestotrotz setzten die Horaskaiserlichen Diener und Palastwachen - welche das Gros der Hummeln stellten - sich in ihrer Gruppe eindrucksvoll durch. Leichter, als manch einer es erwartet hatte, denn im Halbfinale würde die neu formierte Fünfzehn nicht mehr unterschätzt werden wie noch von Yaquirstein.<br
Tabelle
1. Horasia-Hummeln: 2 Siege, 0 Niederlagen, 30:10 Punkte
2. Yaquirstein Shenilo: 1 Sieg, 1 Niederlage, 17:9 Punkte
3. Superiores Solstono: 0 Siege, 2 Niederlagen, 8:36 Punkte
Halbfinale
Kusliker Kavaliere - Purpurblitz Pertakis 13:15
Im ersten Halbfinale standen sich die mit den Purpurblitzen und den Kavalieren die beiden erfahrensten Turnierteilnehmer gegenüber. Beide liefen in Hochform auf. Ein wildes schlagen und Laufen, Bälle und Zähne flogen kreuz und queer. Die 15 Pertaker prügelten den Kork über die Wiese und konnten so ein ums andere mal – einem Rondrikan gleich – durch oder besser über die Kusliker stürmen. Kuslik konterte taktisch geschickter, aber doch zu selten. Pertakis gewinnt knapp.
Horasia-Hummeln - Irendorer Immanfreunde 24:10
Anders gaben sich die Gruppensieger des Yaquirischen Lands sowie der Septimana & Yaquirbruch im zweiten Halbfinale. Hier begegneten sich zwei überraschend gute Taktiker. Die Immanfreunde zeigten ein solides Spiel, zum Ende sogar einige mutige Sprints. Doch die Hummeln waren in allen anderen Belangen überlegen und gewannen souverän das Spiel.
Finale
Purpurblitz Pertakis - Horasia-Hummeln 25:26
Purpurblitze gegen Hummeln sollte wieder eine offensive Partie werden. Entsprechend viele Tore waren zu sehen, mehr aus der Distanz als aus der Nähe. Es war von Anfang an ein Kopf an Kopf Rennen. Auch wenn Pertakis als Favorit gehandelt wurde, standen die Hummeln in den entscheiden Momenten geschickter. Mit 26:25 werden die Horasia-Hummeln Sieger des 4. Imman-Freundschaftsturniers.
Bericht im SHB
ÜBERSCHRIFT
Von Eolan ya Aragonza
Shenilo. TXT