Außenstelle Vorlande: Unterschied zwischen den Versionen

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Das '''Haus des Künstlermeisters [[Arnax Silberfinger]]''' liegt am [[Pilgertorweg]] zu [[Efferdas]], an einer ruhigeren Straße der Händlerstadt. Hier lebte, arbeitete und starb der Brillantzwerg für fast einem Jahrzehnt.  
Das Haus des Künstlermeisters [[Arnax Silberfinger]] liegt am [[Pilgertorweg]] zu Efferdas, an einer ruhigeren Straße der Händlerstadt. Hier lebte, arbeitete und starb der Brillantzwerg für fast ein Jahrzehnt. Heute dient das Haus der [[Arnax-Silberfinger-Schule|Arnax Silberfinger Schule]] als Außenstelle.


==Detailbeschreibung==
===Haus des Angroscho===
Schon von außen lässt sich erkennen, dass in diesem Gebäude ein Angroscho wohnt, der seinen Lebtag mit der Kunst verbrachte. Die Fassade aus dem gelben Sandstein des Umlandes ist von schlichter Schönheit, doch die Fenster sind aufsehenerregend. Denn die vielen Holzstege, die das Glas halten stellen Unmengen an Rankenwerk und weiteren pflanzlichen Variationen dar. Im oberen Stockwerk werden sie zwar kleiner, doch auch hier ist ihre Ornamentik verspielt und reichhaltig.
Schon von außen lässt sich erkennen, dass in diesem Gebäude ein Angroscho, der seinen Lebtag mit der Kunst verbrachte, wohnte. Die Fassade aus dem gelben Sandstein des Umlandes ist von schlichter Schönheit, doch die Fenster sind aufsehenerregend. Denn die vielen Holzstege, die das Glas halten stellen Unmengen an verspieltem Rankenwerk und weiteren pflanzlichen Mustern dar. Im oberen Stockwerk werden sie zwar kleiner, doch auch hier ist ihre Ornamentik verspielt und reichhaltig.


Betritt man nun das Haus durch ein mächtiges Portal aus altem Buchenholz, so befindet man sich in einer geräumigen Diele. Eine Treppe führt hinauf, ein Flur zur Linken mündet in der kleinen Küche zur Straßenseite. Die Diele ist, abgesehen von ihren hübschen Bildern, einfach eingerichtet. Einige alte Truhen harren hier ihrer Dinge, ein kleines aber kunstvoll gearbeitetes Schreibpult steht am Fenster neben der Tür. Doch zumeist finden sich hier Regale, in denen Bücher stehen, die jeden Maler, jeden Baumeister vor Freude jubeln ließen. Kleine Leitern lassen die geringe Größe des Hausherrn bedenken, der unermüdlich in einer seiner Werkstätten arbeitet. Vier dieser Werkstätten grenzen direkt an die Diele, ebenso eine kleine Kemenate und ein Esszimmer.  
Betritt man nun das Haus durch ein, für seine Größe, mächtiges Portal, welches aus altem Buchenholz besteht, so befindet man sich in einer geräumigen Diele. Eine Treppe führt hinauf, ein Flur zur Linken mündet in einer ehemaligen Küche zur Straßenseite. Die Diele ist, abgesehen von ihren hübschen Bildern, einfach eingerichtet. Einige alte Truhen harren hier ihrer Dinge, ein kleines aber kunstvoll gearbeitetes Schreibpult steht am Fenster neben der Tür. Kleine in der Diele verteilte, gerahmte Papierseiten klären hierbei über den Angroscho auf. Wie er gelebt, was er gearbeitet hat und für was er Starb, wird dort aufgeschlüsselt und dargestellt.


In zweien der unteren Werkstätten befinden sich zumeist einige der Schüler Arnax´, die an ihren eigenen Arbeiten sitzen. In den übrigen geruht der Meister selbst seinen hohen Erwartungen an Auftragswerke gerecht zu werden. Immer wieder verlässt er so einen Raum, um mit einer anderen Arbeit fortzufahren. Die Virtuosität seines Tuns, kann er dabei wahrscheinlich nur selbst begreifen. Interessierte Kunden und andere Besucher verstehen diese Wechsel häufig gar nicht, oder sehen in ihnen Konfusion.
Kleine Leitern lassen die geringe Größe des ehemaligen Hausherrn bedenken, der unermüdlich in einer seiner Werkstätten arbeitete. Vier dieser Werkstätten grenzen direkt an die Diele, heute immernoch zur Ausbildung der künstlerischen Jugend.  


Ganz unbemerkt für Gäste ruht am Tage das obere Stockwerk. Hier sind die Schlafzimmer der häuslichen Bewohner. Jedes ist separat für sich und durch seinen Bewohner, seine Bewohnerin stark geprägt. Zwar kommen fünf der Schüler unmittelbar aus der Stadt, doch die Jungen und Mädchen haben hier ein Refugium, dass nur ihnen untersteht. So finden sich hier Unmengen an Skizzen und kleinere Projekte jedes Einzelnen, neben Familienandenken, fertigen Aufträgen und weiteren privatem Besitz. Arnax´ Zimmer hingegen, es ist ein weing größer, bewahrt die letzten seiner Schätze und Andenken, an die versunkene Heimat. Ein Blick auf sie, würde genügen, um den Schmerz des Verlustes zu begreifen. Doch ein Blick ist den meisten Kunden und Gäste verwehrt.
Das obere Stockwerk derweil, welches früher die Schlafzimmer der Bewohner enthielt dient neuerdings als Austellungsort der Heldentaten des Popolo an den [[Briefspiel:Im Auge des Chaos|Namenlosen Tagen des Jahres 1044 BF]]. Hier wurden mit kunstvoll geschmiedeten Lettern die Namen jener Personen verewigt, welche im Märtyrium, für Efferdas, ihr Leben ließen. Zentral hierbei ist Arnax´ Zimmer, es ist ein wenig größer und bewahrt die letzten seiner Schätze und Andenken, an die versunkene Heimat. Ein Blick auf sie, genügt, um den doppelten Schmerz des Verlustes, des Angroscho zu begreifen.


Insgesamt sind es acht Zimmer an der Zahl. Denn neben Arnax und seinen Schülern lebt im Pilgertorweg auch die alte Tsalina, die gute Seele des Hausstandes. Sie hält Ordnung (so gut es ihr möglich ist), sie kocht und verteilt an die Schüler jene Aufgaben, die ihr selbst zu schwer sind, oder erscheinen.
Nach Arnax grausamen Tod übernahm sein einstiger Schüler [[Avincenzo Pecuna]] das Haus des Künstlermeisters und führte es weiter, bis er im Jahre 1046 BF zusammen mit anderen, den Palazzo Kanbassa erwarben und eine Kunstschule daraus machten. Dabei gliederte Avincenzo die Schule seines Lehrmeisters in die Neue Schule ein und machte Arnax Haus zu einer Außenstelle der Schule, sowie, freiwillig oder unfreiwillig, zu einem Ort des Mutes der einfachen Leute.
 
Nach Arnax grausamen Tod versucht hat sein einstiger Schüler [[Avincenzo Pecuna]] das Haus des Künstlermeisters übernommen und versucht nun seinerseits den Schülern dort ihr Handwerk zu vermitteln. Sein deutlich pragmatischerer Ansatz zur Kunst und Architektur jedoch hat durchaus etwas künstlerischen Sonnenschein aus dem Haus genommen. Wenngleich die aktuellen Schüler - wie Schüler eben so sind - gegen diese Tristesse im gewissen Rahmen revoltieren.


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[[Kategorie:Efferdas]]
[[Kategorie:Efferdas]]

Aktuelle Version vom 30. Juli 2026, 20:45 Uhr

Das Haus des Künstlermeisters Arnax Silberfinger liegt am Pilgertorweg zu Efferdas, an einer ruhigeren Straße der Händlerstadt. Hier lebte, arbeitete und starb der Brillantzwerg für fast ein Jahrzehnt. Heute dient das Haus der Arnax Silberfinger Schule als Außenstelle.

Haus des Angroscho

Schon von außen lässt sich erkennen, dass in diesem Gebäude ein Angroscho, der seinen Lebtag mit der Kunst verbrachte, wohnte. Die Fassade aus dem gelben Sandstein des Umlandes ist von schlichter Schönheit, doch die Fenster sind aufsehenerregend. Denn die vielen Holzstege, die das Glas halten stellen Unmengen an verspieltem Rankenwerk und weiteren pflanzlichen Mustern dar. Im oberen Stockwerk werden sie zwar kleiner, doch auch hier ist ihre Ornamentik verspielt und reichhaltig.

Betritt man nun das Haus durch ein, für seine Größe, mächtiges Portal, welches aus altem Buchenholz besteht, so befindet man sich in einer geräumigen Diele. Eine Treppe führt hinauf, ein Flur zur Linken mündet in einer ehemaligen Küche zur Straßenseite. Die Diele ist, abgesehen von ihren hübschen Bildern, einfach eingerichtet. Einige alte Truhen harren hier ihrer Dinge, ein kleines aber kunstvoll gearbeitetes Schreibpult steht am Fenster neben der Tür. Kleine in der Diele verteilte, gerahmte Papierseiten klären hierbei über den Angroscho auf. Wie er gelebt, was er gearbeitet hat und für was er Starb, wird dort aufgeschlüsselt und dargestellt.

Kleine Leitern lassen die geringe Größe des ehemaligen Hausherrn bedenken, der unermüdlich in einer seiner Werkstätten arbeitete. Vier dieser Werkstätten grenzen direkt an die Diele, heute immernoch zur Ausbildung der künstlerischen Jugend.

Das obere Stockwerk derweil, welches früher die Schlafzimmer der Bewohner enthielt dient neuerdings als Austellungsort der Heldentaten des Popolo an den Namenlosen Tagen des Jahres 1044 BF. Hier wurden mit kunstvoll geschmiedeten Lettern die Namen jener Personen verewigt, welche im Märtyrium, für Efferdas, ihr Leben ließen. Zentral hierbei ist Arnax´ Zimmer, es ist ein wenig größer und bewahrt die letzten seiner Schätze und Andenken, an die versunkene Heimat. Ein Blick auf sie, genügt, um den doppelten Schmerz des Verlustes, des Angroscho zu begreifen.

Nach Arnax grausamen Tod übernahm sein einstiger Schüler Avincenzo Pecuna das Haus des Künstlermeisters und führte es weiter, bis er im Jahre 1046 BF zusammen mit anderen, den Palazzo Kanbassa erwarben und eine Kunstschule daraus machten. Dabei gliederte Avincenzo die Schule seines Lehrmeisters in die Neue Schule ein und machte Arnax Haus zu einer Außenstelle der Schule, sowie, freiwillig oder unfreiwillig, zu einem Ort des Mutes der einfachen Leute.