Tarquinio della Pena

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Aktuelle Version vom 20:39, 24. Jun. 2020

Tarquinio della Pena (SC)
Familie: Bild:Haus della Pena jH klein.png Haus della Pena j.H.
Titel & Ämter: Herr von Sikramara (seit dem Vertrag von Siburetta), früher: Connetabel des Fürstentums Urbasi (unter Traviano von Urbet), Priore pecunis (1030-33), curatoris (1033-35), iuris (1035-1039)
Tsatag: 4. Efferd 1008 BF
Größe: 1,72
Haare: dunkelblond
Augenfarbe: blau
Kurzcharakteristik: reuevoller und geläuterter Edelmann, der über seine Fehler in der Vergangenheit hinauswachsen will
Vor- und Nachteile: Adliges Erbe; Rachsucht
Beziehungen: ansehnlich
Finanzkraft: ansehnlich
Eltern: Larissa Iridanie della Pena (969–1008) und Bassanio Cordovan da Brasi (965–1012)
Geschwister: Horasio Rondrigan (*989, Graf von Bomed), Sibia (991-1028, Mentorin in der Hesinde-Kirche)
Travienstand: Tsabella Catalina ya Mornicala (*1006)
Nachkommen: Croenar Horasio (*1029), Oljana Leonessa (*1031)
Freunde & Verbündete: Auricanius von Urbet-Marvinko
Feinde & Konkurrenten: Haus di Salsavûr, die Mörder seines Idols
Zitate: "In meiner Kerkerhaft habe ich die Gerechtigkeit des Götterfürsten erfahren dürfen und trete vor euch als bußfertiger Mann."

Tarquinio Siberian Geron della Pena ist ein Spross des jüngeren Hauses der della Pena und Bruder des selbsternannten Grafen Horasio della Pena. Während des Thronfolgekriegs stieg er zu einem engen Vertrauten des Fürsten Traviano von Urbet-Marvinko auf und verblieb auch nach dessen Tod in Urbasi, von wo er die südlichen Güter der Familie verwaltet. Trotz seiner engen Verbindung zum einstigen Tyrannen spielte Tarquinio eine wichtige Rolle in der Politik der Silberstadt, ehe er nach Bruch des Turnierfriedens beim Königsturnier 1038 BF in Kerkerhaft zu Arivor geriet.

Inhaltsverzeichnis

Vita

Im Schatten des Bruders

Der jüngere Bruder Horasio della Penas wuchs am gräflichen Hof zu Silas auf, da seine Mutter noch auf dem Kindbett den Anstrengungen der schweren Geburt erlag. Hier entwickelte er sich zu einem passablen Fechter, stand jedoch im Schatten seines älteren Bruders, der in Bomed den Einfluss der Marvinko ausbauen konnte.
Daran sollte sich auch nichts ändern, als Tarquinio aufgrund komplizierter Erbregelungen die Signorie Marvinko zufiel und er damit zu einem bedeutenden Edelmann am oberen Sikram aufstieg. An der Entscheidung zu seiner Verlobung mit dem Edelfräulein Tsabella Catalina ya Mornicala hatte er keinen Anteil, fügte sich aber nach einem jähzornigen Ausfall beim Turnier um die Goldene Lanze von Bomed.
Der Konflikt mit seinem Bruder, den er einerseits treu zur Seite stehen wollte, von dem er sich jedoch zugleich bevormundet fühlte, sorgte dafür, dass sich Tarquinio dem nur wenig älteren Traviano von Urbet-Marvinko anbot. Schon in der Jugend hatte er diesen aufgrund seiner Selbstsicherheit und seiner Eloquenz bewundert, und die Erfolge des charismatischen Stadtherren vervielfachten die Bewunderung Tarquinios umso mehr.

Im Gefolge des Urbeters

Kein Wunder, dass er auf dessen Wunsch im Kampf um die Urbasiglia am Goldfelser Stieg teilnahm und seine Haustruppen in das urbasische Heer einbrachte. Bei dem Versuch die Ortschaft Terrena zu erobern, geriet er jedoch in einen jaltekischen Hinterhalt und die Gefangenschaft der Aufständischen.
Unter bis heute ungeklärten Umständen gelang ihm die Flucht und dank eines eintreffenden Heerhaufens der Tamarasco gar die Niederschlagung der Revolte, welche somit keine Gefahr mehr für die Interessen Urbasis am Goldfelser Stieg darstellte. Während der folgenden Kämpfe im Thronfolgekrieg erstritt er sich den Ruf eines talentierten Offiziers, dank dessen er schließlich sogar zum Connetabel von Urbet aufstieg.

Tarquinio della Pena, Edelmann aus dem Silbertal

Politisch fiel er zunächst nur wenig auf, wenn dann vor allem durch unbedingte Treue gegenüber dem späteren Fürsten Traviano, dessen Leben er bei einem Attentat zu retten vermochte. Die übertriebene Bewunderung nahm derart groteske Züge an, dass der sonst moralisch integre Tarquinio selbst während dessen späterer Tyrannei die Augen vor offenkundigen Verbrechen verschloss und bereit war mit den della Pena zu brechen.

Nach der Fürstenherrschaft

Nach dem Tode Travianos kämpfte er auf Seiten der Urbet-Marvinko und sicherte deren Flucht in den Palazzo Casciano mit seiner Klinge. Als es allerdings innerhalb der fürstlichen Familie zu Streitigkeiten um das Erbe kam, wandte sich der enttäuschte Tarquinio ab und sucht in den letzten Tagen des Thronfolgekriegs Anstellung als Offizier bei der Großen Armee des Ralman von Firdayon-Bethana.
Bei der Zweiten Schlacht von Pertakis traf der gereifte Edelmann seinen längst totgeglaubten Bruder Horasio wieder. Die Ereignisse der letzten Jahre hatten beide sichtlich gezeichnet, doch voll überschwänglicher Freude fielen die Geschwister einander um den Hals. Gemeinsam, so entschlossen sie, würden sie das Erbe des Broinho della Pena fortführen und ihr Haus zu neuem Ruhm führen.
Tarquinio kehrte zunächst nach Urbasi zurück, wo ihn die Fleischerzunft zu ihrem Patron kürte und er nun im Silbertal die Interessen der della Pena j.H. vertrat. Von seinen Gegnern warf man ihm die Treue zum einstigen Tyrannen der Stadt vor, doch durch Geschick und den im Vertrag von Siburetta erzielten Ausgleich mit dem älteren Haus der della Pena gelang es ihm in der Silberstadt erneut einflussreiche Positionen zu besetzen und neue Verbündete zu gewinnen.

Der Schrecken des Turnierfriedens

...

Stimmen aus Adel und Popolo

"Manche sagen, seine herausragendste Eigenschaft sei seine Loyalität, die auch schon mal bis über den Tod hinausreichen kann. Ich schätze aber mehr noch seinen unbeirrbaren Glauben ans Gute, der ihn zum Feind der Korruption macht."
Auricanius von Urbet, Praios-Geweihter

"Wer die Jagd mit dem Falken liebt, der kann kein schlechter Mensch sein."
Abelmir Zorgazo, Mitstreiter und Weggefährte

In Artikeln und Geschichten

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