Adler von Grangor

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Adler von Grangor
Trikot
Adler von Grangor
Horasreich
Trikot
Heimatstadt

Stadt: Grangor
Region: Septimana
Emblem: sitzender Seeadler
Farben: Weiss-Gelb
Spielstärke: 3 (durchschnittlich)
übliche Taktik: defensiv
1. Erwähnung: Enzyklopedia Aventurica (1990)
Gründung/1. Spiel: 908 BF
Spielstätte: Immanstadion (gross)
Stammkneipe: "Hacketau" (Q2/P2)
Titel & Erfolge
Horasischer Meister: 913 BF, 914 BF, 916 BF, 918 BF, 919 BF, 920 BF, 922 BF, 972 BF, 976 BF, 992 BF, 1002 BF, 1004 BF, 1006 BF, 1008 BF und 1039 BF (15 Titel)
Allaventurischer Meister: 968 BF, 975 BF und 982 BF (3 Titel)

Die Adler von Grangor sind die Immanmannschaft der gleichnamigen Handelsmetropole und die älteste noch existierende Immanmannschaft des Horasreichs.

Geschichte

Thorwalsche Langschiffe machten das Immanspiel in den Tagen König Barjeds an den Küsten des Horasreichs bekannt. In der geschäftigen Handelsmetropole an der Phecadimündung war es deshalb nur ein kurzer Schritt hin zur Manifestierung einer eigenen "Mannschaft" aus Schauerleuten, Handwerksgesellen und Stadtgardisten, die die Besatzungen einlaufender thorwalscher Drachenschiffe zum Spiel aufforderten, welchem die Nordleute meist gerne nachkamen. Da in der eigentlichen Stadt natürlich kein Platz für ein Spiel war, traf man sich dazu auf dem nahen Festland unweit des Dorfes Sicheln. Doch ob bereits diese ersten primitiven Spiele auf der Wiese stattfanden wo das heutige Stadion steht darf getrost bezweifelt werden.

Es ist davon auszugehen, dass in Grangor bereits länger Imman gespielt worden war, als sich im Jahr 909 BF das erste Mal eine Stadtauswahl zusammenfand, um gegen eine Auswahl der Stadt Arivor das legendäre erste Immanspiel zweier horasischer Mannschaften auszutragen. Weder Zeit noch Ort dieses Spiel ist überliefert, nur das Ergebnis: Adler 7 Punkte, Löwen 16 Punkte. Auch wenn der Anspruch "älteste" Mannschaft des Horasreichs" zu sein nie durchgesetzt werden konnte, seit 1041 BF gibt es auch ausserhalb Grangor keinen Zweifel mehr, dass die Adler die "älteste noch existierende" Mannschaft des Reiches sind.

Erst 913 BF im fünften Anlauf konnten die Adler die Löwen von Arivor im ältesten Imman-Duell des Reiches erstmals bezwingen und bis 922 BF hatte man auf je sieben Siege und Niederlagen ausgeglichen. Zu dieser Zeit war die Zahl der horasischen Mannschaften weiter gewachsen, so dass Grangor die erste Stadt war, die eine echte "Horasische Immanmeisterschaft" ausrichten konnte, zu der neben den beiden Ur-Mannschaften aus Grangor und Arivor auch die "Vinsalter Drachen", die "Fäuste von Bosparan" und die "Kusliker Kavaliere" eingeladen werden konnten.

Das königliche Verbot der Horarischen Immanmeisterschaft aus nichtigen Gründen (nur weil die Vinsalter Drachen nicht gewinnen konnten) 924-947 BF traf die Auswahl der Lagunenstadt tief. Erst mit Hilfe des thorwaler Übungsleiters Hasgar Nellgrimson wurden die Adler wieder flügge: 968 BF gewann die Mannschaft zum ersten Mal die Allaventurische Meisterschaft (denen 975 und 982 noch zwei weitere folgen sollten) und endlich konnten die Gelb-Weissen 972 BF – geschlagene 50 Jahre nach dem letzten Gewinn – zum achten Mal die Meistertrophäe in die Höhe stemmen. Nachdem sich Nellgrimson 990 BF zur Ruhe gesetzt hatte, übernahm "sein" ehemaliger Kapitän auf dem Feld – Claas Braam – das Szepter und die Mannschaft. Unter Braam erlebten die Adler die erfolgreichsten Jahre ihrer Existenz: Vier Meistertitel in Folge 1002 bis 1008 BF sind bis heute eine der erfolgreichsten Serien der horasischen Immangeschichte.

Nach Braams überraschendem Tod durch nächtliche Strassenräuber 1011 BF ging es mit den Adlern jedoch bergab. Aus Überfliegern wurde bestenfalls Durchschnitt und die Übungsleiter kamen und gingen in den folgenden Jahren, ohne der Mannschaft ein Gesicht oder eine Struktur geben zu können. Das Halbfinale des Amene-Horas-Pokals 1021 BF und das überraschende Erreichen des Meisterschaftsfinales 1035 BF war in diesen Jahren das beste Ergebnis einer Mannschaft, die zum grossen Teil vom Ruhm des Alters und der Vergangenheit lebte. 1039 BF dann die Wiederauferstehung: Wie aus dem Nichts fegten die Adler unter Führung ihrer Kapitänin Selma Svantewit alle ihre Gegner vom Feld und feierten zur grossen Überraschung aller horasischen Immananhänger ihren 15. Meistertitel.

Allein der Titelgewinn erwies sich als Strohfeuer und es kam noch schlimmer: Der Rückhalt der Adler und des Immanspiels in der Stadtbevölkerung hat in den letzten Jahren nachgelassen. Sowohl unter Kaufleuten wie auch unter Handwerkern hat die travianahe Sittenstrenge überhandgewonnen, Imman sei unnützer Zeitvertreib und Müssiggang und halte vom Arbeiten bzw. vom Geldverdienen ab. Allein der Ruhm der Vergangenheit trennt die Adler seither noch von den Konkurrentzauswahlen der umliegenden Seestädte, nicht mehr die Spielstärke. Nichts versinnbildlicht dies so sehr wie die das Qualifikationsturnier zur letzten Meisterschaft, als man sich den kleinen Nachbarn Sewamund und Ruthor geschlagen geben musste und somit erstmals das überhaupt das Meisterschaftsturnier verpasste.

Spielstätte

Das Immanstadion der Stadt Grangor liegt im Stadtteil Sicheln auf dem Festland. Seit in der Stadt Tugenden wie Arbeitsamkeit und das Streben nach Reichtum wichtiger geworden sind als Patriotismus und Heimatstolz wird es wie die Mannschaft als solches zunehmend vernachlässigt.

Bekannte Persönlichkeiten

  • Hasgar Nellgrimson (Übungsleiter 966-990 BF)
  • Claas Braam (Stürmer 975-989 BF, Übungsleiter 990-1011 BF)
  • Doran Harden (Mitglied der Inneren Stube, Mäzen)
  • Selma Svantewit (Bremserin seit 1034 BF, Kapitänin)



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