Theater Zur Maske
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Das Theater Theater Zur Maske an der Sheniloer Piazza Naclador ist eines der traditionsreichsten des Lieblichen Feldes.
In der späten Rohalszeit gegründet, ist es seit über 400 Jahren üblich, dass Frauen und Männer aus dem Volk die Rollen übernehmen. Gespielt wird meist eine Eigenart der Komödie. Hier ist man auf dem Stand geblieben, die Schauspieler alle mit Masken auszustatten - ironischerweise ist man damit gleichermaßen auf der Höhe der Zeit, propagiert doch die Renascentia-Idee, die Rückbesinnung auf alte Traditionen. Diese Art der Komödie ist vor allem beim einfachen Volke beliebt, da die Masken dazu dienen, den Träger und Darsteller einer Person, vor dem Erkennen zu bewahren. Oft wird hierbei eine lustige Geschichte oder irgendeine Tat des Adels oder bekannter Bürger veralbert und zur Schau gestellt, so dass schon einige Male ein verärgerter Bäcker oder Weinhändler den Ort des Schauspiels verließ. Zumeist verstehen es jedoch die Akteure, die betroffenen Personen nicht zu beleidigen oder zu schmähen.
Die Masken gehen vom Bösewicht bis hin zum eitlen Geck. Es ist üblich, dass das Publikum erst während des Stückes herausfindet, welcher Bürger oder auch Rittersmann überhaupt gemeint ist.
Haben sie es verstanden, so halten die Schauspieler zumeist inne und das zugehörige Musikerquartett spielt das sogenannte „Endlich ist's soweit"-Musikstück. Durch diesen Zeitraum hindurch tuscheln die Zuschauer miteinander, bis auch der letzte von ihnen begriffen hat, wer dieses Mal an der Reihe ist. An manchen Tagen ist dies auch der Moment, an dem einige Händler und Adlige erleichtert aufatmen...
Die Schauspieler können sich im Schutze ihrer Masken sehr viel erlauben und normalerweise ist unbekannt, wer die einzelnen Aufführungen spielt.

