Valeran Menaris

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Porträt Valerans in arkan inspirierter Patriziertracht
Valeran Menaris

Familie: Familie Menaris
Titel/Ämter: Lehrmeister am Draconiter-Institut Shenilo, Leibmagier des Gransignore von Shenilo
Geboren: *970 BF
Körpergröße: 176 Halbfinger
Statur: schmal
Haar-/Augenfarbe: grau mit sehr wenigen braunen Strähnen, weißer Bart/grau
Kurzcharakteristik: kühler und distanzierter, aber hochkompetenter Magier und Lehrer
Eltern: Nandina Menaris, Jindrak vom Yaquirstein
Travienstand: Peraina Continio (960-1019 BF)
Nachkommen: Silem Madaro Menaris (995-1033 BF) und Argelia Menaris (*1010 BF, durch Adoption)
Bedeutende Verwandte und Schwager: siehe Details der Familie Menaris
Ruf: in Magierkreisen sehr geachtet, bei seinen Schülern äußerst einflussreich, sonst eher unbekannt
Wichtige Zauber: Adler Schwinge, Analys, Attributo, Balsam, Bannbaladin, Band und Fessel, Horriphobus, Memorans, Paralysis, Psychostabilis, Respondami, Salander, Somnigravis, Visibili
Besonderheiten: nur neun Finger (seit 1025 BF)
Magierstab: Stab in Form eines Unterarms, um den sich eine Schlange windet, deren Kopf in der Handfläche liegt


Valeran ist das informelle, magische Oberhaupt der Familie Menaris und Kopf der Asmodeaner-Fraktion. Er ist der älteste Magier der Familie, hochgeachtet, glühender Verehrer Carolan Schlangenstabs und damit natürlich strenger Weißmagier - aber er ist nicht Oberhaupt seiner Familie. Nicht nur deshalb steht er Tankred Menaris grundsätzlich kritisch bis ablehnend gegenüber; auch dessen Öffnung der Familie zur grauen Gilde hin findet nicht Valerans Gefallen. Nach den herben persönlichen Verlusten, die beide Menaris während der letzten Jahre erleiden mussten - Valeran verlor den einzigen Sohn, Tankred den Vater - bessert sich das Verhältnis der beiden jedoch allmählich zumindest insofern, dass eine nüchtern-pragmatische Orientierung am Wohl der Familie ideologische Differenzen überlagert.

Inhaltsverzeichnis

Ausbildungsjahre und Charakterbildungsjahre

Valeran besuchte die Halle der Metamorphosen zu Kuslik, absolvierte später ein Zweitstudium an der Akademie der Herrschaft zu Elenvina und sogar eine Weiterbildung am Institut der Arkanen Analysen zu Kuslik. Seit dem Tod seiner einstigen Amme Oleana Dalidion ist Valeran auf Hexen besonders schlecht zu sprechen und gilt damit auch als erbitterter Gegner der Schwesternschaft der Mada. In seiner Zeit als Eleve der Halle der Metamorphosen hat sich Valeran einen fast lautlosen Gang angewöhnt. Während heute bei seinem Anblick allerdings niemand mehr an einen schüchtern und vorsichtig schleichenden Jungen zu denken vermag, verleiht diese Eigenschaft Valeran in seinem jetzigen Alter einen für Viele unangenehmen Grusel: Ein kalt dreinblickender Magus, der unbemerkt im Rücken erschien, hat nicht nur den Scholaren des Institutes schon kalte Schauer über den Rücken gejagt.
Dem erfahrenen Magus wurde vor einigen Jahren - wie er sagt durch Machenschaften Yehodan Gilindors und seiner Familie - die Chance auf eine ertragreiche Anstellung als Leibmagier Alricio della Tegallianis und Ausbilder von desen Tochter verwehrt. Spätestens seither steht der Asmodeaner in scharfer Opposition zu den Gilindor was schon manches Treffen der Weißen Gilde im Horasreich in einem Eklat enden ließ. Dass Alricio und dessen Tochter im Krieg der Drachen zu Tode kamen, hat Valerans Haltung in dieser Sache kaum gemildert.
Valeran ist trotz all seiner Scholaren ein weitgehend einsamer Mann nachdem ihm seine Familie durch Krankheit und Mord entrissen wurde: Seine einige Jahre ältere Frau Peraina verlor er bereits 1019 BF an die Rote Keuche. Der gemeinsame Sohn wurde vor wenigen Jahren im Zuge der Landherrenhändel "im Dienste der Stadt" ermordet. Während des Angriffs auf das Draconiter-Institut im Hesinde 1031 BF rettete seine Schülerin, Laura Gantock, Valeran das Leben. In Anerkennung ihrer Dienste adoptierte Valeran die Vollwaise Laura, die sich fürderhin den Magiernamen Argelia wählte, in die Familie Menaris. Das Verhältnis von Valeran und Argelia hat sich allerdings durch die Adoption nicht wesentlich verändert: Sie sieht in ihm noch immer den zu respekteinflößenden, gestrengen Lehrmeister und er behandelt sie weiterhin wie eine - wenn auch erwachsen gewordene - Schülerin. Damit verhindert Valeran allerdings auch weitere Schmerzen, sollte sein familiäres Unglück dereinst auch seine Adoptivtochter treffen.

Lehrmeister und Leibmagier

Mittlerweile hält Valeran als Magister extraordinarius Vorlesungen an zahlreichen Akademien des Lieblichen Felds, bildet aber vor allem im Institut Privatschüler aus, die seinen hohen Anforderungen genügen. Als Lehrmeister am Draconiter-Institut hat Valeran entscheidenden Einfluss auf die Zukunft der Magie in Shenilo; jüngst hat er außerdem eine Anstellung als arkaner "Berater" - von einigen auch "Hofmagus" genannt - der Haus Calven-Imirandi akzeptiert und dadurch seinem Vetter gezeigt, dass er keineswegs vorhat die Politik gänzlich diesem zu überlassen.
Während der Landherrenhändel fungierte Valeran denn auch zunächst als bestimmendes Bindeglied zu Ludovigo von Calven-Imirandi und koordinierte auch die verbündeten Magier in den Schlachten gegen die Feinde des Calveners in Cinanzia und bei Terrinda. Valeran, durchaus nicht blind gegenüber dem wahren Wesen des Gransignores und Despoten Ludovigo, ließ sich in seiner Unterstützung für den Calvener lange Zeit von seiner Wut über den Tod seines einzigen leiblichen Kindes, Silem Madaro, leiten. Im Gefolge des Todes weiterer Familienmitglieder und Verwandter, namentlich seines langjährigen Patriarchen Esindio und des unter Valerans Leitung fechtenden Carolan von Calven-Imirandi kamen Valeran jedoch Zweifel. Nach dem - von Valeran als tragisch empfundenen - Tod seines einstigen Lehrlings Alwin Brahl im Duell mit dem Magister, das Valeran voll Wut ob eines Angriffs Alwins auf die Familienehre der Menaris geführt hatte, kam Valeran endgültig zur Besinnung.
Er leistete dem letzten Befehl Esindios, sich von Ludovigo loszusagen und Shenilo zu verlassen Folge und geriet so auf die Schwarze Liste der Friedlosen, die Ludovigo gegen die ihn verratenden aufstellen ließ. Während des katastrophalen Endes von Ludovigos Herrschaft und des Stadtbrandes von Shenilo kehrte Valeran jedoch insgeheim in den Palazzo seines einstigen Arbeitgebers zurück. Als letzten Dienst für das Haus Calven sorgte er für die sichere Flucht vom Hauserben Geron und dessen verwitweter Mutter Odina und bewahrte diese so vor der Lynchjustiz der erbosten Sheniloer.
Im Nachhinein erschien Valerans Rolle während der Landherrenhändel eingeweihteren Sheniloern durchaus ambivalent und namentlich die Familie Brahl sieht in ihm nur den Schuldigen am Tod eines der ihren. Jedoch erreichte der Magister zumindest auf dem politischen Parkett die Rehabilitation als ihn der neu gewählte Gransignore, Leomar Gabellano, 1034 BF als Leibmagier des Stadtoberhauptes einstellte. Leomar knüpfte dabei an eine Einrichtung des ersten Sheniloer Gransignores, Benedict di Matienna an, der allerdings einen Zauberkundigen als Gegengewicht zur Allgegenwart der Menaris in Shenilo etablieren wollte. In dieser Funktion - aber auch als Repräsentant der Magierdynastie - nahm Valeran im Peraine des Jahres auch am Allaventurischen Konvent der Magie teil. Im Peraine 1035 BF wurde er vom Gransignore mit der Untersuchung der Tragödie bei der Heldenprozession betraut.

Aussprüche

Die Elite der Magierschaft des Reiches starb bei Wagenhalt. Heute verkauft man sich an Schatzsucher, Altersängstliche und die Graurobigen. - Valeran zu einem Vertrauten

Quellen

Persönliche Werkzeuge