Urbasiglia

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Region Urbasiglia

Karte der Urbasiglia (und im Südwesten der Urbezza)

In Kürze
Einwohner: um 50000
Herrschaft: Signoria und Consiglio della Priori zu Urbasi, repräsentiert durch den Gonfaloniere
Bedeutende Orte: Urbasi (3250), Urbet (1600), Marudret (1400), Sikramara (1200), Montarena (1100), Cindano (1000), Cassiena (700), Tamarasco (600), Ovriola (500), Soria (500), Torrini (500)
Bedeutende Burgen: Castello d'Urbasi, Castello Ferrantesco, Castello della Torres, Castello Salmanya, Burg Gerrich, Burg Geronsblut, Burg Wulfenblut, Castello Padragûr, Burg Quellstein
Truppen: Arbalettieri der Stadt Urbasi, Collaribianci (Urbet), Lutisaner-Orden, diverse Haustruppen und weitere Söldner

Unter der Bezeichnung Urbasiglia verstehen Gelehrte zweierlei Dinge: erstens das Territorium, das von der Stadt Urbasi politisch beherrscht wird, und zweitens die eigentliche geographische Region, die sich durch ihr stark hügeliges bis bergiges Land am Oberlauf des Sikram und der Argenna auszeichnet - das sogenannte Silbertal. Die flachere Landschaft um die Stadt Urbet (die ebenfalls von Urbasi beherrscht wird und deswegen im nebenstehenden Kasten mit enthalten ist), wird dagegen Urbezza genannt und ist (im Gegensatz zum Silbertal) Teil der größeren Gerondrata.


Inhaltsverzeichnis

Klima

Als Wappen der Urbasiglia wird der silberne Esel Urbasis vor grünem statt rotem Grund verwendet.

Frühling (Phex und Peraine): Den Frühling in der Urbasiglia verbringen und die farbenfrohe Mandel-, Kirsch- und Mohnblüte miterleben - ein Traum! Es kann aber auch ganz anders kommen ... Gerade in der Urbasiglia kann man sich besonders in den ersten Peraine-Wochen nicht auf die Praios-Scheibe verlassen. Die hügelige Landschaft prägt das Klima. So kann es durchaus vorkommen, dass das Himmelszelt hier noch bedeckt ist, während in Vinsalt schon die Praios-Scheibe strahlt. Auch Efferd-Güsse sind zu dieser Zeit des Götterlaufes nichts Ungewöhnliches - für die Weinreben sind sie allerdings gerade jetzt sehr wichtig.

Frühpraios und Hochpraios (Ingerimm bis Mitte Efferd): Im Frühpraios ist es in der Urbasiglia angenehm warm. Ingerimm und Rahja sind mit nur noch wenigen bewölkten Tagen und noch nicht zu hohen Temperaturen die ideale Reisezeit. In der Hochpraioszeit wird es dann sehr heiß, wobei man in der Urbasiglia in jedem Fall besser aufgehoben ist als in Vinsalt. Ende Praios und den ganzen Rondra-Mond hindurch gibt es dann regelrechte Hitzewellen. Für den Wein ist die Trockenheit dieser Monde allerdings sehr wichtig. Im Rondra sind die Sommergewitter regelrechte Schauspiele: Ein Rondra-Sturm bei Nacht mit unzähligen Blitzen in nächster Nähe gleicht einer Ankunft der Göttin in ihrem Streitwagen. Hohe Temperaturen sind ab Mitte Praios bis Anfang Efferd völlig normal und der Urbasier ist froh, wenn es mal so richtig donnert und ein heftiger Efferd-Guss etwas Abkühlung verschafft.

Herbst (Mitte Efferd bis Boron): Die Herbsttage ab Mitte Efferd bis Travia sind natürlich von der Weinlese, der Vendemmia, geprägt. Die Temperaturen sind tagsüber angenehm warm und können im Efferd tagsüber noch durchaus mit der Praios-Zeit mithalten. Nachts hingegen kühlt es rasch und angenehm ab. Für den Wein sind diese herbstlichen Schwankungen zwischen Tag und Nacht ideal, denn sie sorgen für die letzte schonende Reifung. Die ganze Urbasiglia ist erfüllt vom Duft des Mostes, der später zu Wein verarbeitet wird. Für die Monde Travia und Boron sollte der Reisende wärmende Kleidung bereithalten, da es nachts teilweise recht frisch und kühl werden kann.

Winter (Boron bis Tsa/Phex): Ab Mitte Boron sind man kaum noch Reisende auf den Straßen. Ruhe und Gelassenheit kehren in die Urbasiglia ein. Die Arangen werden an frostgeschützte Orte verbracht und das Landvolk verfeuert in nächsten drei Monden das gesammelte und aufgeschichtete Holz. In den Monden Firun, Tsa und Phex muss mit ausgiebigem Efferd-Segen gerechnet werden. Nicht selten schneit es sogar und die Temperaturen sinken so stark ab, dass sich am Morgen Eis gebildet hat.


Verkehrswege

In der Urbasiglia finden Reisen und Handelszüge vor allem auf den Straßen statt, in geringerem Umfang auch auf den Flüssen. Insbesondere der Verschiffung von Erzen dienen schon die Argenna und der Sikram oberhalb Urbasis; unterhalb der Stadt übernimmt letzterer einen immer größeren Umfang des Warenverkehrs, auch wenn keiner der nächsten bedeutenderen Häfen – Marvinko, Silas, Ankram – mehr in der Urbasiglia liegt.

Das Straßennetz der Urbasiglia wird vor allem von der Via Sikrama und Via Efferdia geprägt, die sich in Urbasi treffen und weite Teile des Landes miteinander verbinden. Beide Straßen befinden sich in einem guten Erhaltungszustand und weisen durchgehend Straßengräben und Zypressenalleen auf. Relativ neu ist die Via Argentia und noch im Bau die Via Mardilia, die der von Nordosten nach Südwesten weisenden Achse der anderen beiden Straßen eine von Nordwesten nach Südosten gerichtete entgegensetzen sollen. Weitere Straßen wie die Via Doria (von Urbasi am südlichen Ufer sikramaufwärts führend) verdienen diese Bezeichnung nur stellenweise und sind ansonsten eher als bessere Trampelpfade anzusehen. Innerhalb Urbasis weisen alle größeren Straßen eine Breite von rund zehn Schritt auf.

Die überregional bedeutendste Straße der Urbasiglia, die Via Seneb-Horas zwischen Bethana und Drôl, hat für Urbasi selbst nur eine untergeordnete wirtschaftliche Bedeutung, da von ihr mehr die nahen Städte Arivor und Silas sowie einige Herbergen in Urbet und Umgebung profitieren. Ähnlich verhält es sich mit der Via Rondra, die Arivor und Aldyra über Montarena miteinander verbindet.

Landbesitz und Ländereien

Landbesitzer Landbesitz Schwerpunkte Bemerkungen
Ländereien in Gemeindebesitz
Stadt Urbasi um 500 Hufen Urbasi, Torrini, Truffelin werden vom Priore ruris sowie teils örtlichen Präfekten verwaltet
Ländereien der Case Nobili
Haus dell'Arbiato um 350 Hufen Alicorno, Castelveco, Acciaiola
Haus d'Auspizzi um 200 Hufen Aurelano, Terrena weitere Ländereien rund um Vinsalt (vor allem Agendayo)
Haus da Brasi um 75 Hufen Brasimento
Haus Marudret um 400 Hufen Marudret, Soria beinahe geschlossene Ländereien am Goldfelser Stieg zwischen Escadania und Piascano, einige weitere Ländereien am Fuß der Goldfelsen
Haus della Pena ä.H. um 300 Hufen Gerrich, Siburetta weitere Ländereien um Tokram (Südrand der Goldfelsen)
Haus di Salsavûr um 350 Hufen Salsavûr, Montarena, Padragûr, Valdarista stellen die Vögte Garláks
Haus di Tamarasco um 250 Hufen Tamarasco, Montarena
Haus della Turani um 150 Hufen Sant'Ageriyano
Haus Urbet-Marvinko um 500 Hufen Urbet, Cindano, Silvaniesco beinahe geschlossene Ländereien zwischen Ayrn und dem Oberlauf der Torre, Kontrakt mit Collaribianci über die Bereitstellung von Veteranengütern
Ländereien kleinerer Rittergeschlechter
Haus de Falcona um 50 Hufen Falcona
Haus di Tolfiano um 25 Hufen Tolfiano
Sonstige um 450 Hufen Casaverde, Trevisio, Pievara
Ländereien auswärtiger Adelshäuser
Haus della Pena j.H. um 100 Hufen Sikramara weitere große Ländereien im Yaquirbruch
Sonstige um 450 Hufen vor allem Haus Marvinko, aber auch Haus Calven-Imirandi (Ayrn)
Ländereien des Patriziats
Diverse um 400 Hufen diverse weitere Ländereien in Pacht
Kirchenländereien
Turaniter um 220 Hufen Turani, Praiadal werden von den Subpriori der Klöster Turani und Urbasi verwaltet
Sonstige um 330 Hufen Santa Ricarda durch Ricardiner, Donatorier und die urbasischen Tempel von Rondra, Hesinde und Ingerimm

Städte und Dörfer

‘Echter’ Contado:

  • Mark Urbasi: Urbasi • Cassiena (Präfektur, Silberminen) • Nerano (Nekropole) • Santa Ricarda (Ricardiner-Kloster) • Fontargenna (Katarakt, Landvillen)
  • Mark Silbertal: Sikramara (Podestat) • Praiadal (Turaniter-Gut) • Fiuli • Falcona • Acciaiola (Silberminen) • Padragûr (Salsavûr-Gut) • Ayrn • Ingirish (verlassene Silberminen) • Cisternia (½) • Pasquada (½) • Viaspara (½)
  • In der Baronie Mardilo: Tamarasco • Terrena (Auspizzi-Gut) • Mardilet (Viadukt) • Ladron (Marvinko-Gut)

‘Weiter’ Contado:

  • Landstadt Urbet: Urbet
  • Baronie Cindano: Cindano • Leucano (Urbet-Marvinko-Gut) • Monchiesa (Donatorier-Kloster) • Citadela • Voscara • Torrini (Präfektur, Urbasi-Gut) • Salsavûr (Salsavûr-Stammsitz) • Tolfiano • Aquino • Terlák • Sabetto • Gerrich (Pena-Gut) • Ovriola (Präfektur) • Cerellion • Urbetino • Cisternia (½) • Pasquada (½) • Viaspara (½)
  • Baronie Montarena: Montarena • Tomrath • Taresellio • Trajecino • Vallarin • Silvaniesco (Urbet-Marvinko-Gut, Jagdrevier) • Casaverde • Castelveco • Alicorno (Arbiato-Gut)
  • Baronie Mardilo (s.o.): Soria (Baronsgut) • Cerami • Arono • Doria • Escadania (Marvinko-Gut) • Vendina (Tamarasco-Gut) • Pabelli • Valdarista • Cedragon • Morzin • Tadosch • Crescena • Ripa • Nosforno
  • Landstadt Marudret: Marudret
  • In der Baronie Marudret: Turani (Turaniter-Kloster) • Sant’Ageriyano (Turani-Stammsitz)
  • In der Baronie Sibur: Brasimento (Brasi-Gut) • Siburetta (Pena-Gut) • Pievara • Truffelin
  • In der Baronie Aldyra: Aurelano (Auspizzi-Gut)

Burgen und Schlösser

Burgen und Festungen

Schlösser und Paläste

Villen und Landhäuser

Tempel und Klöster

Urbasi: Hesinde, Tsa, Ingerimm, Rahja, Kloster der Turaniter (Praios), Rondra, Travia, Peraine sowie des Boron, Nandus und Kor
Urbet: Rondra (zweimal), Phex, Schreine der Peraine und des Kor
Sikramara: Peraine, Ingerimm, Schreine der Rondra und des Efferd
Montarena: Rondra, Bronon, Peraine
Cindano: Tsa, Peraine
Cassiena: Rahja, Schrein des Ingerimm
Tamarasco: Peraine
Ovriola: Schreine der Peraine und Rahja
Padragûr: Schrein der Rondra (im Castello)
Salsavûr: Schrein der Rondra (im Castello)
Torrini: Schreine des Efferd und der Peraine
Turani: Kloster der Turaniter (Praios)
Santa Ricarda: Kloster der Ricardiner (Rahja)
Pievara: Peraine
Nerano: Boron


Bild:Stadt Urbasi klein.png Die Spielerstadt Urbasi Bild:Stadt Urbasi klein.png
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