Udora Aralzin
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Die Gräfin von Yaquiria, Udora Aralzin (931-1020 BF), war bis zu ihrem Tod die Älteste und Erfahrenste im Kreise der Hochadligen des Lieblichen Feldes. Die belesene Adlige war vor allem für ihre Heiratspolitik und ihre sehr eigensinnige Auslegung diverser Handelsgesetze bekannt. Als Tochter des sehr traditionsbewußten Grafen Arando wurden ihr schon früh die hesindianischen Künste und Wissenschaften beigebracht.
Da ihr Interesse jedoch mehr in Richtung Handel und Wandel gingen, trotzte sie ihrem Vater das Recht ab, bei einem
Handelsherrn aus Grangor in die Lehre zu gehen, damals eine unerhörte Tat und fast Anlass für ihre Enterbung.
Nach dem frühen Tod ihres Vaters war sie jedoch bald gezwungen, die Staatsgeschäfte zu übernehmen, wobei ihr
die Ausbildung in Handelsrecht und die Kenntnis kaufmännischer Winkelzüge sehr zustatten kam. Erst im Jahre 979 BF mit 41 Jahren heiratete sie und hielt sich nur für die kurze Zeit ihrer Schwangerschaften von den Regierungsgeschäften fern.
Udora Aralzin starb 1019 BF am Gram über die Entscheidung Amene-Horas', nach dem Sturz Fürstin Kusmina Galahans, das Haus Aralzin nicht zu Provinzherren zu ernennen. Allerdings gab es auch kurzlebige Gerüchte über eine Beteiligung der Hand Borons an Udoras Tod; ihre Tochter Hesindiane folgte ihr als Gräfin Yaquirias nach.
Quellen
- Aventurischer Almanach Seite 10
- Aventurischer Bote Nr. 64, Seite 17
- Königreich am Yaquir, Seite 50
- Geheimnisse des Lieblichen Feldes, Seite 10, 13-14

