Theater von Arivor

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Goldenhelm mit Theater und Alter Burg vor ihrer Restaurierung (nicht genordet)

Das Theater von Arivor liegt am Osthang des Arivorer Goldenhelm unterhalb der Alten Burg. Es ist als einziges Gebäude der Pilgermetropole vollständig aus bosparanischer Zeit erhalten und wiederholt Schauplatz geschichtsträchtiger Ereignisse gewesen.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Nach Bosparans Fall wurde auch Arivor von den Garethern geplündert und weitgehend zerstört, doch das Theater blieb erhalten. Ab 1 BF residierte die Goblin-Hochschamanin Uspuschanna die Blutige hier, wurde 3 BF jedoch von den Gründern des Theaterordens wieder vertrieben. Für den legendären Orden der Rondra-Kirche war das Gebäude namensgebend. 335 BF ließen die Priesterkaiser im Theaterrund den letzten Hochmeisters des Ordens, Bogumil von Arivor verbrennen.

Später entstand hier das Arivorer Kolossal-Theater, eine durch den Einsatz Hunderter Statisten selbst zur Darstellung von Schlachten und Kriegen epochalen Ausmaßes geeignete Kunstform. Berühmt sind besonders die Dramen des 'Dichterkomturs' Morguno von Schreyen, der in Nachfolge Acano ya Toreses zugleich Erzherrscher und Seneschall der Ardariten war und 802 BF bis zum Schwert der Schwerter aufstieg.

Seit dem Ende der Tyrannenherrschaft des Comto Protectors Salman von Radoleth 880 BF bis zum Ende des horasischen Thronfolgekriegs 1030 BF tagte der Kronkonvent stets im Theater von Arivor. 1019 BF fand hier der Blutkonvent statt, 1030 wurde der den Thronfolgekrieg beendende Frieden von Arivor im Theater ausgehandelt. Seit dem Umzug des Kronkonvents in die Vinsalter Konventshalle finden in Arivor nur noch außerordentliche, meist symbolträchtige Sitzungen statt.

Grundriss des Theaters (© Schatzkanzler)

Räumlichkeiten

Das Theater von Arivor fasst auf seinen alten stufenförmig angeordneten Holzsitzen bis zu 500 Zuschauer und ist stets ausverkauft. Ein eigener Abschnitt der Tribüne direkt unterhalb der Plätze von Erzherrscher und Horaskaiser ist den Mitgliedern des Ardaritenordens vorbehalten. Zu Konventszeiten füllten die Adligen und Städtevertreter des Reiches das große Theaterrund.

Auf der Bühne hatten dann die Mitglieder des Kronrats ihren Platz. Hauptsächlich dient sie natürlich als geräumige Spielstätte der hier dargebotenen Theaterstücke. Das Vestibül ist die Eingangshalle des Theaters und wird im Norden und Süden von weiteren Galerien gesäumt. In den nördlichen Bereich drängten sich zu Konventszeiten die vielen Edlen bei ihren Vorabsprachen und teils auch Abstimmungen. Die südliche Galerie war hingegen dem Hochadel vorbehalten.

Siehe auch

Quellen

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