Telfar Carson
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Telfar Carson (* 1017 BF), Signor von Imdallyo (bis zu seiner Volljährigkeit wahrgenommen durch seinen Onkel Orsino). Telfar, ein blasser, aber kräftiger Jüngling, verbringt derzeit seine Zeit als Knappe in Ankram am Hof seiner Großmutter Delhena di Visterdi. Wann immer er für einige Zeit nach Imdallyo zurückkehrt, erkundet er die Kellergewölbe der Feste Imdallyo und gibt sogar Grabungen in der Umgebung der Burg in Auftrag. Telfar ist ein begeisterter Anhänger der Renascentia und hofft bzw. ist überzeugt, dass Heimdall ein schon früh von den Bosparanern besiedelter Ort gewesen ist. Die bisher gemachten Funde lassen jedoch noch zu wünschen übrig. Seine Ausbildung zum Ritter erfüllt Telfar entsprechend mit großer Freude, da er im Ritterum eine alte bosparanische Tradition sieht und dabei weniger das Kriegshandwerk als den gesamten Lebensstil und die Persönlichkeitsbildung im Sinn hat. Entsprechend lehnt er die politischen, gesellschaftlichen und auch militärischen Neuerungen der jüngsten Vergangenheit ab und hat sich in der Vergangenheit sogar nicht gescheut, selbst seinem Onkel gegenüber die ein oder andere kritische Anmerkung zu machen, obwohl auch Orsino nicht gerade als fortschrittlich gelten kann. Nach seiner Schwertleite plant Telfar die Feste Imdallyo zu einem Hort traditioneller arivorscher Ritterlichkeit auszubauen. Dabei neigt Telfar dazu, sich in Träumen von vergangener Herrlichkeit und Heldentum zu verlieren. Offen ist noch die Frage, welche Braut Telfar dereinst nach Imdallyo heimbringen wird.

