Silem Madaro Menaris

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Porträt Silems im Palazzo Carolani um 1028 BF
Silem Madaro Menaris

Familie: Familie Menaris
Titel/Ämter: Kämmerer der Familie Menaris, Direktor der Banca di Shenilo
Geboren: *995 BF
Körpergröße: 177 Halbfinger
Statur: durchschnittlich
Haar-/Augenfarbe: braune Locken/grau-braun
Kurzcharakteristik: gewissenhafter, langweiliger Geschäftsmann; seinem Vater und den Geschäftsbüchern treu
Eltern: Valeran Menaris, Peraina Continio (960-1019 BF)
Travienstand: in 2. Ehe Tyerka Wankara
Geschwister: keine
Nachkommen: Asmodean 1025-1025 BF, Jeana *Boron 1033 BF
Bedeutende Verwandte und Schwager: siehe Details der Familie Menaris
Ruf: wegen seiner Gewissenhaftigkeit von den Menaris und den Kämmerern der anderen Familien geschätzt
Besonderheiten: hat eine Schwäche für die Farbe rot


Werdegang

Silem Madaro ist der Sohn des Asmodeaners Valeran Menaris. Er wurde erst während Valerans Zeit in Elenvina geboren und hat dort auch die ersten Monate seines Lebens verbracht. Zum Leidwesen seines Vaters hatte Silem keinerlei magische Begabung, dennoch sollte der junge Silem die bestmögliche Ausbildung erhalten. An der Herzog-Eolan-Universität von Methumis wurde Silem ausgebildet und entwickelte eine besondere Gabe für die Geschäfte mit Silberlingen und Dukaten. Nach seiner Ausbildung wurde er mit einer Patriziertochter verheiratet und schon wurde ihm eine glänzende Zukunft innerhalb der Familie bescheinigt.
Die Götter wollten es anders: Seine Frau starb im Kindbett und Silem zerbrach daran. Nachdem er mehrere Jahre zurückgezogen lebte, wurde er überraschend zum Kämmerer der Familie ernannt. Seine Arbeit erfüllt er seither gewissenhaft, aber ohne jede Leidenschaft.

Gegenwart

Seit 1031 BF wurde er auf Intervention Tankred Menaris‘ zum Direktor der Banca di Shenilo, ein Boltanzug, den viele als Versuch deuten den Einfluss von Silems Vaters auf die Geschäfte der Familie zu beschränken.
Jüngst haben sich Gerüchte verbreitet, wonach Silems Witwerleben ein erfrischendes Ende genommen hat, hört man doch davon, dass sich die Tochter seines Arbeitgebers Tyerka Wankara häufig noch bis in die späten Abendstunden mit dem Bankdirektor in dessen Arbeitsräume zurückziehen würde.
Die Gerüchten wurden jüngst zur Gewissheit, als Shenilo im Phex 1032 BF eine Geschäftsverbindung der besonderen Art erfuhr, indem Silem und Tyerka - für Beobachter überraschend, im Kloster Sancta Lamea der Donatorier den Travia-Bund eingingen. Bald darauf verkündete Tsatalante Friedensstimme die freudige Kunde, dass Tyerka ein Kind erwarte.

Aktivitäten

Als Direktor der Banca di Shenilo hat Silem mehrere größere Projekte angestrengt. Ein besonders ehrgeiziges sieht die Stärkung des Sheniloer Hafens in Côntris vor um dem ungeliebten Konkurrenten Pertakis den Yaquirhandel abspenstig zu machen. Außerdem hat Silem Pläne entwickelt, mit denen die Familie Brahl und die Weinhandlung Yaquiria Shenilo den Sprung weit über Yaquirien hinaus bis in den Yaquirbruch und vielleicht sogar nach Almada schaffen kann um dort den "besten Wein des Kontinents" zu vertreiben. Nachdem er mit diesem Fernziel im Hinterkopf Horathio Brahl zum Agenten der Banca in Horasia bestellte, machten allerdings die ausbrechenden Zwistigkeiten seiner Familie mit den Brahl seinen Plänen zunächst einen Strich durch die Rechnung.
Zuletzt nahm Silem Madaro die Expertisen des Hauses Gabellano im Finanzsektor wahr und ernannte Trutzo Gabellano zum Agenten der Bank in Pertakis. Er unterstützte auch dessen - letztlich erfolglose - Kandidatur zum Vize-Direktor der Silbertalerbank.
Im Frühjahr 1032 BF musste Silem mit dem Verlust einer vierstelligen Summe Geldes, das für Kunden der Bank in Pertakis bestimmt gewesen war, umgehen. Auf dem Weg zwischen Helametto und der Yaquirstadt wurde die Kutsche mit den Dukaten von der Räuberin Faustina Gorgonne überfallen und ausgeraubt. In der Folge geriet er verstärkt unter Druck, als bekannt wurde, dass die Familie Menaris und der Hesinde-Tempel einen Teil ihrer Anteile an die aufstrebende Familie di Asuriol abgetreten hatten. Dies wurde als Zeichen dafür gedeutet, dass die Menaris über eine angebliche finanzielle Schieflage der Bank informiert seien.

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