Silem Luntfeld

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Silem Luntfeld
Kurzbeschreibung
Familie: Familie Luntfeld
Position: Vorsteher der Sägemühle von Sewamund
Gewöhnlicher Aufenthalt: Sewamund
Geburts-/Todesjahr: Tsatag: 7. Praios 989 BF
Körpergröße: 1,83 Schritt
Statur: korpulent
Haarfarbe/Augenfarbe: dunkelblond mit grauen Strähnen/blau
Eltern: Beppo Luntfeld (947-1027), Sharine Gorbesen (959-1003)
Travienstand: verwitwet
Nachkommen: Hesindiane Luntfeld (*1008)
Verwandte und Schwager: siehe Details der Familie Luntfeld
Charakter/Auftreten: wortkarger Eigenbrötler/unermüdlicher Arbeiter, pragmatischer Mechaniker, brillanter Holzbearbeiter
Ruf: die Sägemühle ist sein Ein und Alles.
Besonderheiten: Seit dem Tod seiner Frau völlig in sich gekehrt.


Beschreibung

"Vergnügt wie Silem Luntfeld" ist in Sewamund in den letzten Jahren ein geflügeltes Wort für einen völlig humorlosen Menschen geworden, dabei hatte es doch früher ganz anders ausgesehen: Noch keine 20 Götterläufe alt überliess ihm sein Vater 1007 bereits die Verantwortung für das Sägewerk von Sewamund. Im selben Jahr noch heiratete Silem seine Jugendliebe Neetha Brenner und als im folgenden Jahr Tochter Hesindiane das Licht Deres erblickte, schien das junge Glück vollkommen. Doch Tsas Segen wollte sich kein zweites Mal einstellen und die mehr hesindianisch denn ingerimmgefällig talentierte Tochter blieb das einzige Kind des jungen Paares, womit sich das junge Paar nur schwer abfinden konnte.

Gegen Jahresende 1019 schien es, als ob TSA die Gebete von Silem und Neetha endlich erhört hatte, doch anstatt Glück und Segen warteten Kummer und Tod, als am 16. Rahja 1019 aus den Tiefen der Sewamunder Wälder ein übler Dämon aus lange vergangener Zeit über die Stadt Sewamund herfiel. Die Stadtmauer neben Sägemühle und Holzstapelplazt wurde zum Schlachtfeld und Neetha konnte aus den Trümmern der zerstörten Sägemühle nur noch tot geborgen werden. Zwei Jahre später verliess ihn auch seine Tochter, um im Kusliker Hesindetempel ihr Noviziat zu beginnen.

Sein ganzes bisheriges Leben in Scherben wurde der einst gesellige Silem zum mürrischen, wortkargen Eigenbrötler und versuchte die nächsten zehn Jahre seinen Kummer durch Konzentration auf seine Arbeit sowie gelegentliche Alkoholexzesse zu vergessen. Die neue Sägemühle ist "sein Kind" und alle anderen Personen sind dort bestenfalls geduldet; doch solange seine Launen seine hervorragende Arbeit nicht beeinträchtigen, sah seine SchwesterLania keinen Grund, ihrem Bruder in irgendeiner Weise bei seinem Handwerk dreinzureden.

Seit einem Geschäftsaufenthalt in Grangor scheint er sich jedoch wieder gefangen und dem Alkohl abgeschworen zu haben. Unter den Popoli Sewamunds wird gemunkelt, dass ein Besuch im Grangorer Boron-Tempel (wahlweise wird auch Rahja genannt) zu Silems Sinneswandel geführt hat...


Zitate

  • "Er ist nie über den Verlust von Frau und Tochter hinweggekommen." (Volkes Stimme)
  • "Selbstverständlich kann ich euch 20 Schritt lange Planken sägen, wenn ihr entsprechende Bäume liefert." (neulich zu einem Gragorer Schiffsbauer)
  • "Für ein Amene II.-Tischchen empfehle ich euch diese Brettchen hier aus bestem Bosparanienholz."


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