Silbertal
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Als Silbertal wird gemeinhin die Landschaft am Mittellauf des Sikram zwischen den Städten Sibur und Silas mitsamt einiger Nebenflüsse wie der Argenna und dem Unterlauf des Mardilo bezeichnet. Ihr traditionelles Zentrum ist die Stadt Urbasi. Der Name der Region verweist auf die außerordentlich ergiebigen Silbervorkommen, die hier bereits seit Bosparans Zeiten abgebaut werden und eine wichtige Grundlage des Münzprägewesens darstellen. Die Bezeichnung Silbertaler für die im Wert nur den Gold-Dukaten nachstehenden Münzen rührt daher. Neben Silber werden in weitaus geringerem Umfang auch Kupfer, Zinn und Blei abgebaut. Örtliche Legenden wollen gar wissen, dass hier in bosparanischer Zeit vereinzelt magisches Arkanium gefördert wurde.
Nach jahrtausendelangem Abbau sind viele Silberminen gerade im unteren Silbertal zwischen Urbasi und Silas allerdings längst erschöpft, während die Minen im Nebental der Argenna bis heute als die weitaus ergiebigsten gelten. Der trotz seiner herausragenden Qualität als Ware lange zweitrangige Wein der Landschaft gewinnt immer mehr an Bedeutung.
Synonym zum Begriff des Silbertals wird oft derjenige der Urbasiglia verwendet, der in jüngerer Zeit aber auch eine politische Bedeutung als Machtbereich der Stadt Urbasi erhalten hat und dabei auch weitere Gebiete umfasst. Im äußersten Süden der Region fand nahe Silas die sogenannte Schlacht im Silbertal statt.

