Signorie Callaneo

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Die Signorie Callaneo (rot) in der Baronie Terubis (grau) und in der Erzherrschaft Arivor
Die Signorie Callaneo für den eiligen Leser
Herrschaft: Haus di Camaro (für die Krone)
Einwohner: 1000-2000
Ortschaften: Callaneo,Vionca
Landschaft: teils Wald, teils Weidefläche
Gewässer: keine erwähnenswerten
Verkehrswege: Terubiser Straße
Sonstiges: Teil der Horasdomäne


Callaneo ist eine Signorie in der Baronie Terubis, bzw. eine Kronsignorie unter Verwaltung der efferdischen Familie di Camaro. Sie umfasst dabei im Süden den Norden der breiten Letraner Ebene, welche gleichermaßen ein Paradies für Schafherden, Baumwollpflanzer und Getreidebauern ist. Dort schließt die Baronie bei Vionca ab und umfasst noch den Callansforst, gleichermaßen Namensgeber der Signorie. Einst war es ein Albernischer Adeliger, der - verbannt aus seiner Heimat - hier seine neue Existenz begründete. Sein Name Callan kombinierte er mit dem zyklopischen Wort für Neu - neo. Und so ward bald die Ortschaft Callaneo gegründet. Wie es mit vertriebenen so ist, war er nicht lange in Callaneo, doch der Name des Ortes blieb bis heute bestehen.

Der Callansforst wiederum versorgt die Signorie mit allerlei Wild, weswegen auch immer wieder gerne kleinere Jagdveranstaltungen statt finden. Dennoch, das "Kapital" der Signorie sind ihre Grünflächen. Aus Baumwolle und Schafswolle zugleich erfreuen sich die Mitglieder der Familie Changbari, führen sie in der Ortschaft Callaneo doch eine Weberei. Callaneo hat es eh zu einigem Reichtum gebracht, man profitiert von der guten Lage an der Terubiser Straße, denn die 50 Meilen von Letran nach Sorbik sind bei schlechtem Wetter ohne Pferd oder Kutsche kaum zu überbringen, so ist Callaneo der perfekte Nothalt für "gestrandete" auf der Suche nach einer trockenen Unterkunft. Entsprechend wird die Gastfreundschaft hier auch hoch geschrieben, es findet sich gar ein Traviatempel dort.

Etwas verlassener ist das kleine Nest Vionca. Es stellt die südwestlichste Grenze der Signorie da und ist fast schon in Blickweite zu Efferdas. Es sind vielleicht noch 10 Meilen bis zur Hafenkapitale in der Coverna. Hier findet sich ein großes Sägewerk, welches recht wichtig für Efferdas ist, wird dort doch vor allem Brennholz für die Essen der Schmieden verarbeitet. Der Callansforst hat viele kleinere Birkenwäldchen, welche eben sehr gut brennen. Richtung Paltrese und Arrone vermutet man auch Vorkommen von Braunkohle, doch die Signoriengrenze verhindert, dass auch dieses hier verarbeitet wird. Es würde Vionca wohl einiges an Bedeutung gewinnen lassen, aber sehnsüchtig blickt man auf die Signorie Terrinosi, welche Callaneo an Reichtum doch um einiges übersteigen kann. Generell ist der Blick in fast jede Himmelsrichtung eher Sehnsüchtig. Vioncer Bürger geht diese "Bedeutungslosigkeit" auch oft ins Gemüt. Das macht aus ihnen gegenüber Gästen gute Diener, Freunde ohne große Erwartungen, doch auch großen Träumen. Am ende werden sie aber immer ein kleines Kaff bleiben, dessen Bewohner im Sägewerk arbeiten.

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