Signoria Urbasis

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Die Signoria Urbasis ist das zentrale, 36-köpfige Ratsgremium der Fürstlichen Gemeinde des Heiligen Agreppo, der Stadtherrschaft Urbasis. In ihm konzentriert sich die dauerhafte Macht der Stadt, obwohl es keine direkten Verwaltungsaufgaben hat. Durch die Wahl des Consiglio della Priori und vieler Ämter der Uffizien nimmt es jedoch entscheidenden Einfluss auf die städtische Politik. In etlichen Bereichen sind gerade den Bestimmungen der Priori dahingehend Restriktionen auferlegt, dass sie vor Inkrafttreten die Zustimmung der Signoria benötigen oder von dieser abgelehnt werden können.

Die urbasische Signoria beruft sich auf eine bereits länger als 500 Jahre währende Tradition, die sich in der Rohalszeit erstmals in der Gründung des Treponti-Bunds äußerte. In der nachfolgend geschilderten Zusammensetzung besteht sie jedoch erst seit Boron 1029 BF, als infolge des urbasischen Aufstands eine Neuordnung der städtischen Politik erfolgte. Im Praios 1030 kam es nach dem Sturz der Tyrannenherrschaft Travianos von Urbet noch einmal zu einigen Änderungen. Seither wird auch die Signoria formell vom Collegio della Censori der Stadtteile überwacht.

Inhaltsverzeichnis

Signori des Landadels

Bild:Haus dell'Arbiato klein.png dell'Arbiato: Alessandero dell'Arbiato
Bild:Haus d'Auspizzi klein.png d'Auspizzi: Elfa d'Auspizzi
Bild:Haus da Brasi klein.png da Brasi: Vascinia da Brasi
Bild:Haus Marudret klein.png Marudret: Macrin vom Rauhen Berg
Bild:Haus della Pena aeH klein.png della Pena ä.H.: Leomar Romualdo della Pena
Bild:Wappen Haus Salsavûr klein.png di Salsavûr: Romualdo di Salsavûr
Bild:Haus Tamarasco klein.png di Tamarasco: Romejan di Tamarasco
Bild:Haus della Turani_klein.png della Turani: Amathea della Turani
Bild:Haus Urbet-Marvinko klein.png Urbet-Marvinko: Panthino von Urbet-Marvinko

Signori des Stadtadels

Bild:Familie Aspoldo klein.png Aspoldo: Therengar Aspoldo
Bild:Familie Balestriano klein.png Balestriano: vakant
Bild:Familie Carasbaldi klein.png Carasbaldi: Baldur Carasbaldi
Bild:Familie Dalidion klein.png Dalidion: Leonore Dalidion
Bild:Familie Deraccini klein.png Deraccini: Gylduria Deraccini
Bild:Familie Flaviora klein.png Flaviora: Miguel Flaviora
Bild:Familie Silbertaler klein.png Silbertaler: Hesindetta Silbertaler
Bild:Familie Solivino klein.png Solivino: Rahjalin Solivino
Bild:Familie Zorgazo klein.png Zorgazo: Varosja Zorgazo

Prätoren der Zwölfe

Praios: Parsilius della Turani
Rondra: Amene di Salsavûr
Travia: Horanthe Barbero
Boron: Marbadane von Urbet-Marvinko (in Vertretung)
Hesinde: Ingalfa Dalidion
Tsa: wechselnd
Peraine: Flavia di Tamarasco
Ingerimm: Cinzia Silbertaler
Rahja: Rahjalin Solivino

Patrone der Zünfte

Silberzunft: Macrin vom Rauhen Berg
Eisenzunft: Grotho Tadoschi
Steinzunft: Aliena dell'Arbiato
Holzzunft: Odina della Pena
Kornzunft: Varosja Zorgazo
Fleischzunft: Tarquinio della Pena
Wollzunft: Miguel Flaviora
Lederzunft: Galea Gastolfi
Gefäßzunft: Federico Danzola

Zusammensetzung

Die Signoria setzt sich als Versammlung der Edlen und Vornehmen Urbasis aus den drei Gruppen der Signori (Vertreter der vornehmen Familien), Prätoren (Vertreter der Zwölfe) und Patrone (Vertreter der Zünfte) zusammen. Signore fungiert jedoch auch als Sammelbegriff und Anrede für alle Mitglieder der Signoria.

Jedes Mitglied der Signoria hat genau eine Stimme. Eine Personalunion mehrerer Sitze innerhalb der Signoria ist jedoch möglich und nicht einmal selten. Theoretisch kann ein Signore zugleich Prätor (wenn geweiht natürlich) und Patron oder gar alles drei zusammen sein – ist dies der Fall hat er bei allen Entscheidungen mehr Stimmen, nämlich die Summe derer, die normalerweise einzelne Mitglieder hätten. Er darf seine mehrfache Stimmgewalt allerdings nicht selbst ausüben, sondern muss vor jeder Sitzung für jede Zweit- oder Drittstimme einen Begleiter benennen, der sie innehaben soll. Patrone mehrerer Zünfte zu sein ist seit der despotischen Herrschaft Gonfaloniere Travianos, der die Schutzherrschaft über alle Zünfte beanspruchte, per Gesetz verboten.

Signori der Familien

Die Signori sind die Oberhäupter der einflussreichsten Familien der Stadt, formell 18, jeweils neun aus dem Landadel und dem Stadtadel, die ihre Aufnahme Nobilität, Macht und Reichtum verdanken - und deren Namen im Silbernen Buch der Stadt verzeichnet sein müssen. Diese Ehre kommt nur solchen Familien zu, die ihren Hauptsitz in Urbasi haben. Sie verfügen meist über unterschiedlich große Gruppen von Gefolgsleuten, Klientel genannt, die ihnen treu ergeben sind und im Konfliktfall Auseinandersetzungen mit Gefolgsleuten rivalisierender Familien austragen.

Tatsächlich ist der Sitz der Familie Balestriano seit dem Winter 1033 BF vakant. Die Familie hat ihren Wohlstand durch einen Manufakturbrand eingebüßt, der letzte bekannte Vertreter ist verstorben.

Prätoren der Zwölfe

Die Tempelvorsteher oder einflussreichsten Geweihten der in Urbasi und dem direkten Umland vertretenen Zwölfgötterkulte stellen als Prätoren die zweite Gruppe innerhalb der Signoria dar. Nicht vertreten sind bislang die Kulte Efferds, Firuns und Phexens. Besonders hoch werden die Tempelvorsteher von Ingerimm, Rahja und Hesinde geachtet. Für die Praios-Kirche ist der Vorsteher des urbasischen Turaniterklosters in der Signoria vertreten, während der Vertreter Rondras auch als ein Gesandter des Arivorer Tempels gilt. Der Tsa-Kult entsendet stets wechselnde Geweihte - nicht selten Unruhestifter - zu den Zusammenkünften der Versammlung.

Patrone der Zünfte

Die Patrone genannten Schutzherren der neun Zünfte Urbasis (Silber-, Eisen-, Holz-, Stein-, Korn-, Fleisch-, Woll-, Leder- und Gefäßzunft) sind die nominellen Vertreter des Handwerks und damit der meisten Bürger der Stadt – auch wenn es sich bei ihnen häufig um einflussreiche Signori handelt. Die Patrone werden von den Zünften selbst bestimmt, wobei die Wahlmodi sich zum Teil erheblich unterscheiden.

Signori ohne Stimmgewalt

Die idealisierte Zusammensetzung der urbasischen Signoria macht es nicht vertretenen Familien, Kulten und Zünften schwer, selbst zu Stimmberechtigten aufzurücken, da dies das Gleichgewicht zugunsten einer der Gruppierungen verschieben würde. Deshalb existiert neben dem Rang des "echten" Signore auch noch derjenige des Signore ehrenhalber, dem zwar die Teilnahme an den Sitzungen, hierbei jedoch keine Stimmgewalt zugestanden wird.

Siehe auch

Persönliche Werkzeuge