Sigman von Calven-Imirandi
Aus Liebliches-Feld.net
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Sigman ist ein Landadliger von altem Schrot und Korn, ein Signore, dem sein Fleckchen Erde am Herzen liegt. Seine Verehrung für Rondra ist mittlerweile allerdings etwas hinter der für Travia zurück getreten, obwohl er noch heute die ritterliche Vergangenheit des Hauses hochhält. Seine Vorliebe für Gastmähler werde, so wird sein Sohn Ludovigo zitiert, "den Alten noch einmal ins Grab befördern."
Stück für Stück wurde der alte Herr von Calven aus dem Zentrum der Familienpolitik gedrängt. Dieser Entwicklung steht er durchaus zwiespältig gegenüber: Einerseits ist er damit in diesen unruhigen Zeiten eine gewaltige Bürde los, andererseits befürchtete er Schlimmes durch den großspurigen Kurs seines ältesten Sohnes.
Zunächst aber hielt er (der sich mit seinem Erben nie besonders gut verstand) die Zeit für zu früh, den Jungen in die Schranken zu weisen.
Die Interimshausführung fiel seinem Sohn schließlich nach einem Herzschlag zu, der Signore Sigman nach der beschlossenen "Verbannung" seiner Familie aus Ruthor befiel. Lange Zeit war Sigman in sehr schlechter Verfassung und ans Bett gefesselt - und wenn es nach seinem Sohne gegangen wäre, hätte sich daran in den nächsten Jahren nichts geändert. Im Jahre 1032 BF scheint es jedoch mit dem alten Herren gesundheitlich wieder bergauf zu gehen. So gibt es Stimmen, man habe ihn, gestützt auf einen Diener, bereits im Hofe des Palazzo Luciano eine Runde um den Teich umhergehen sehen.
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