Sibur
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| Stadt Sibur | |
|---|---|
| Wappen | |
![]() Löwenkopf und Türme der Stadt Sibur | |
| In Kürze | |
| Region: | Aurelat |
| Einwohner: | unter 2000 (langsam wieder steigend) |
| Tempel: | PRA San Belen (zwischenzeitlich NAN), RON, RAH, PER |
| Herrschaft: | Statthalter Ralmans im Rang eines Barons |
| Garnisonen: | Siburer Soldknechte |
| Straßen: | Sikramstieg |
| Gewerbe: | ... |
| Sonstiges: | Ab der mächtigen Brücke von Sibur ist der Sikram bis zur Mündung schiffbar; auf einer alten echsischen Nekropole errichtet |
| Karte | |
Karte von Sibur vor dem Thronfolgekrieg | |
Sibur ist eine alte Landstadt, in der Baronie Aldyra am Sikram gelegen. Im Efferd 1029 BF wurde hier die kurzlebige Nandusrepublik Sibur begründet, die jedoch bereits wenige Wochen später von den Draconitern und einem Heer des Grafen Croenar von Marvinko erobert und zerschlagen wurde. Derart geschwächt, steht die Stadt heute im Schatten des benachbarten Urbasi.
Mit ebendieser Nachbarstadt und Silas am unteren Ende des Silbertals bildete Sibur auch den historischen Treponti-Bund am mittleren Sikram.
Aventurische Quellen
»Die Stadt der Löwen wird Sibur auch genannt, denn unweit von Arivor liegt das wehrhafte Sibur hoch oben auf einem großen Hügel und wacht majestätisch über die gesamte Region. Im Süden schützt der Sikram den steilen Hügel und im Norden starren die mächtigen Türme der Stadtbefestigung auf eine fruchtbare Ebene, wo Getreide und Gemüse gedeihen. Hier an der wichtigen Kreuzung von Sikramstieg und Goldfelser Stieg hat sich im Laufe der Jahrhunderte eine große und stolze Stadt entwickelt, die einst der Hauptort der gleichnamigen Freiherrschaft war. Erst mit dem Aufstieg des Hauses Firdayon gelangte Sibur unter die Kontrolle der Vinsalter Grafen und wurde Teil der Erzmark Aldyra. Doch bis heute haben sich die Bürger von Sibur ihren Stolz und ihre Eigenarten bewahrt und nicht selten kümmern sich die Patrizier der Stadt nicht um das, was im durch den dunklen Wald von Bosparan unerreichbar weit entfernten Aldyra ersonnen wird.«
»Von der Grothe bis zum Chabab - Die Städte des Lieblichen Feldes unter dem Schein der Praiossonne«, Praios-Tempel zu Vinsalt, 1024 BF
»Wir waren schon vor Sonnenaufgang aufgebrochen und als wir uns nun endlich Sibur näherten, schälten sich die hohen Geschlechtertürme aus dem Nebel des Sikramtals. Ein malerischer und vertrauter Anblick, der sich uns hier bot, zweifellos. Doch als wir die Stadttore durchschritten hatten, erwies es sich, dass dies nicht mehr das alte Sibur war. Wie viele Städte des Reiches hatte die stolze Stadt der Löwen im Krieg der Drachen großes Leid erfahren. Während die zerstörten Gebäude jedoch schnell wieder aufzubauen waren, würde es wohl noch länger dauern bis das Misstrauen zwischen den Bürgern abgebaut war - zu viele hatten sich in den Nachwehen der Nandusrepublik als Denunzianten hervorgetan und Nachbarn verraten, um ihre eigenen Pfründe zu retten. Hinzu kam die Ermordung der Radoleths, mit der man sich die Rittergeschlechter des Umlands zum Feind gemacht hatte. Wahrlich um meine alte Heimatstadt stand es nicht zum Besten.«
»Zugvogel von Stand – Reiseerinnerungen des Avessar Castiglione«, Druckhaus Dalidion, 1031 BF
Siehe auch
Quellen
- Aventurischer Almanach Seite 59
- Aventurischer Bote Nr. 97 Seite 5, 11
- Das Königreich am Yaquir Seite 12, 14
- Das Reich des Horas Seite 7, 14, 20
- Hinter dem Thron Seite 38
- Masken der Macht Seite 6ff., 116


