Schwesternschaft der Mada
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Der Orden der Schwesternschaft der Mada, eine mit der Hesinde-Kirche nur locker verbundene Gruppierung von etwa 200 Mitgliedern, unterhält ihr Hauptkloster im Horasreich. Weitere Ordenshäuser befinden sich in Salza und in Festum. Ihr Zeichen ist das Ouroboros-Amulett, die sich in den Schwanz beißende Schlange. Vorsitzende (Soror Prima) ist Rinaya von Punin, berühmtestes Mitglied ist die ehemalige Anführerin Aldare Firdayon.
Sie wurde 595 BF nach den Magierkriegen gegründet. Ihre Mitglieder sind meist hesindegeweihte und zauberkundige Frauen, die der Orden selbst nicht ausbildet, sondern die aus allen möglichen Gesellschaftskreisen stammen und die ihre Aufgabe darin sehen, Menschen nach besten Möglichkeiten zu helfen und gleichzeitig für ihre Hilfe entscheidende Gefallen einzufordern. Daher ist die Schwesternschaft zu großem Einfluss gelangt. Ihre Mitglieder werden aber von der abergläubischen Bevölkerung wegen ihrer Riten manchmal kritisch beäugt und als "Weiße Hexen" verschrien, zumal der Orden der hexischen Schwesternschaft des Wissens nahe steht und auch einige Hexen in seine Reihen aufgenommen hat. Generell ist er aber im Horasreich hoch angesehen.
Ordensziel ist es, jeglicher Einschränkung der Zauberei und ihrer Ausübung entgegen zu wirken, das geheime Ziel natürlich die Befreiung Madas. Der Phex-Kirche und dem Tairach-Kult steht man daher auch sehr kritisch gegenüber.
Die Schwesternschaft gibt Schriften wie den in Grangor gedruckten und aus den Dunklen Zeiten überlieferten "Folianth der Kreutherkunde" oder "Madas Tanz" heraus.
Quellen
- Reich des Horas - Bonusmaterial, Seite 2

