Schradok
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| Stadt Schradok | |
|---|---|
Schradok, im Yaquirbrucher Hinterland nördlich von Unterfels | |
| In Kürze | |
| Region: | Yaquirbruch |
| Einwohner: | 1250 (um 25% Zwerge) |
| Tempel: | Angrosch/ING, PHE, TRA |
| Herrschaft: | Bergkönig Gorfar Sohn des Gurobead vom Phecanowald |
| Garnisonen: | 80 Söldner des Bergkönigs, 20 Stadtbüttel |
| Straßen: | Schradoker Straße |
| Gewerbe: | Feinmechaniker, Schmiede, Alchimisten |
| Sonstiges: | Pfad zur Zwergenstadt Gergaltôr |
Schradok ist eine Stadt an der Nordgrenze des Horasreiches, die für ihren zwergischen Bevölkerungsanteil und vor allem die aus dem nahen Phecanowalder Bergkönigreich stammenden Feinmechaniken bekannt ist.
Beschreibung
Schradok liegt im Norden des Horasreiches unweit der almadanischen Grenze und im östlichen Vorland des Phecanowald-Gebirges. Ihr Umland ist hügelig und noch immer relativ stark bewaldet – am Yaquir gilt die Region bereits als hinterwäldlerisch. Der Standort der Stadt scheint vor allem nach strategischen Gesichtspunkten ausgewählt worden zu sein: Auf einem steilen Hügel gelegen, erhebt sie sich beherrschend über das Umland. Nördlich der Stadt bildet der stürmische Keras-Bach eine natürliche Barriere, die nur von einer schmalen steinernen Brücke überspannt wird.
Überragt wird die Stadt von der zentral gelegenen Feste Schradoxor auf der Spitze des Hügels. Die schlichte, achteckige Festung Bergkönig Gorfars ist eine der wichtigsten des Reiches, auch wenn man ihr das ob ihrer eher geringen Größe nicht ansieht. Unterhalb der zentralen Zitadelle verfügt sie noch über vier Bastionen, die nach den Bergkönigen und ihren Vorfahren benannt sind (Gergals-, Gurobeads-, Gorfars- und Galfaxbastion); es sollen allerdings auch noch größere unterirdische Gewölbe zur Festung gehören. Angesichts der technischen Fertigkeiten der Schradoker Erzzwerge halten sich hartnäckig Gerüchte, dass die Festung über einige der größten und weitreichendsten Geschütze des Kontinents verfügt.
Die eigentliche Stadt Schradok liegt unterhalb der Festung an den Hügelflanken. Die meisten Straßen schlängeln sich dabei kreisförmig um den Hügel; zwischen ihnen führen nur wenige Rampen, aber viele Treppen auf- und abwärts. Das Stadtbild wird darüberhinaus von den vier Märkten Schradoks geprägt. Der größte und am tiefsten gelegene ist der Bauernmarkt. In der Nähe des Osttores gelegen, werden hier alle Güter des täglichen Bedarfs gehandelt. Im Gegensatz zu den drei anderen, spezialisierten Handelsplätzen ist er stets gut besucht und das Zentrum des Lebens in der Stadt. Der Alchimistenmarkt an der Nordseite des Hügels, der Schmiedemarkt im Westen (nahe des Phecanowalder Tores) und der Mechanikermarkt im Süden, direkt vor dem Eingang der Festung, dienen dagegen dem exklusiven Handel mit den begehrtesten Waren der Schradoker Angroschim. Der Begriff Marktplatz ist dabei sogar eher irreführend: Es haben sich in der Gegend um den jeweiligen Platz lediglich die entsprechenden Geschäfte und Werkstätten gesammelt.
Die Stimmung in der Stadt ist von Fleiß und Arbeitseifer geprägt – erzzwergischen Tugenden, die auch auf die zahlenmäßig größere menschliche Bevölkerung abgefärbt haben. Von den rund 1250 Einwohnern Schradoks sind etwa ein Viertel Zwerge, meist Handwerker aus dem Phecanowald. Wichtigster Tempel Schradoks ist das am Mechanikermarkt gelegene Haus Angroschs, in dem auch der menschliche Ingerimmkult gepflegt wird. Daneben finden sich kleinere Tempel der Peraine und des Phex im geschäftigeren Ostteil der Stadt. Am Bauernmarkt liegt auch das Gasthaus Baroschem!.
Siehe auch
Quellen
- Angroschs Kinder, Seite 109
- Sagenhaftes Lolgrolmosch aus der Anthologie Kar-Domadrosch

