Rudor ya Pirras

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Rudor ya Pirras (SC)
Familie: Haus ya Pirras
Titel & Ämter: Baronet
Tsatag: 10. Phex 966 BF
Boronstag: 17. Rondra 1019 BF
Größe: 1,87 Schritt
Statur: kräftig gebaut, kleiner Bauchansatz
Haare: schwarz / kurz
Augenfarbe: grünblau
Kurzcharakteristik: Freundlicher väterlicher Charakter. Konnte aber auch, wenn es ums Geschäftliche ging, streng und unnachgiebig sein.
Beziehungen: ansehnlich im Reich
Geschwister: Viviona ya Pirras
Travienstand: Traviabund mit Madaja Weyringer
Nachkommen: Lucrann ya Pirras, Tyreka ya Pirras Feodora ya Pirras
Freunde & Verbündete: Familie Weyringer Haus Malur
Feinde & Konkurrenten: Familie ya Terdilion


Werdegang

Als erster männlicher Erbe stand für seine Eltern fest, daß er eines Tages die Familie führen und leiten wird. Deshalb legte man besonderes Augenmerk auf seine schulische Ausbildung.

Seine Eltern schickten ihn an die Hohe Akademie der Weltlichen Gerichtsbarkeit nach Kuslik, damit er eines Tages, der Familientradition folgend, einen hohen Posten als Richter in der Stadt Belhanka bekleiden kann. Während seiner Ausbildung lernte er noch nebenbei im Handelshaus der Familie Weyringer die Grundzüge des Handels kennen, denn auch die Ländereien der Familie sollten seiner Meinung nach eine gewisse Kontrolle haben. Trotz der doppelten Belastung schloß er die Akademie mit einem guten Ergebnis ab.

Nach seiner Rückkehr nach Belhanka 994 BF fielen Rudor bei der Durchsicht der Bücher und Zahlen der Ländereien in Malur einige Unstimmigkeiten auf. Er bat seine Eltern dorthin reisen zu dürfen um nach dem Rechten zu sehen. Es gab einige Diskussionen mit ihnen, denn schließlich sollte sein Weg ja ein anderer sein, aber sie gaben seiner Überzeugungskraft dann doch nach.

In Malur angekommen stürzte Rudor sich sofort in die Arbeit und nach kurzer Zeit fiel ihm auf, daß der eingesetzte Verwalter in seine eigene Börse gewirtschaftet hat. Nach Abstimmung mit seinem Vater wurde dieser Verwalter entlassen und Stück für Stück deckte er die betrügerischen Machenschaften auf, entließ und verklagte die Schuldigen und kümmerte sich um Neueinstellungen und den Wiederaufbau. Diese Arbeit gefiel ihm so sehr, daß er überhaupt nicht mehr nach Belhanka zurückkehren sondern lieber hier in Malur bleiben wollte, damit immer ein Familienmitglied vor Ort ist und so eine Gaunerei nicht mehr möglich ist.

Damit brach für seine Eltern eine Welt zusammen und sie setzten alle Mittel und Wege ein um ihren Sohn doch zur Rückkehr zu bewegen. Unterstützung bekam Rudor von seiner Schwester Viviona, da diese ihre Chance gekommen sah in Abwesenheit des Bruders ihre eigene Position zu stärken. Man einigte sich darauf, sobald Rudors Anwesenheit aus familiåren Gründen in Belhanka notwendig ist, er dort auch zu erscheinen hat. Sein Hauptwohnsitz sollte aber das Landgut in Malur sein.

Nachdem er sein Ziel erreicht hatte wurde Rudor in dort seßhaft und baute sich gute Kontakte von der Obrigkeit bis zu den Landarbeitern auf. Er war durch seine höfische Ausbildung gern gesehener Gast bei Urras von Malur dem Baron von Malur wie auch bei seinem Nachfolger Comto Ascanio Numataupo dem Landherren der Domäne Malur. Genauso konnte man ihm aber auch in den Tavernen im Kreise seiner Landarbeiter finden um auf die gute Ernte anzustoßen.

Unter seiner Führung erstrahlte das Landgut zu neuem Glanz. Zu den schon bestehenden Handelsabkommen in Belhanka kamen durch seinen Aufenthalt in Kuslik noch weitere Abkommen wie mit der Familie Weyringer dazu. Durch diese neuen Abkommen gab es aber Probleme mit den Handelspartnern in Belhanka, vorrangig mit der Familie ya Terdilion. Diese war sich nicht zu schade Gerüchte wie "Galahanist" oder "Verräter der Coverna" zu verbreiten. Die finanziellen Verluste, die er dadurch in Belhanka hinnehmen mußte, glich er aber durch Mehreinnahmen aus Kuslik wieder aus.

Zusätzlich für Unmut sorgte seine Liebelei mit Madaja Weyringer, die zu diesem Zeitpunkt als Unterhändlerin der Familie Weyringer in der Coverna vor Ort war. Schon in der Zeit in Kuslik hatten beide einen engen Kontakt zueinander, war sie doch Rudors Gehilfin im Handelshaus. In Belhanka war das Entsetzen darüber groß, das eine Kuslikerin und Nichtadelige damit droht in die Familie zu kommen. Aber daran ändern konnte niemand mehr etwas, denn Madaja war von der Herrin Tsa gesegnet und so blieb den Eltern nichts anderes übrig, als die ungeliebte Schwiegertochter im Kreis der Familie aufzunehmen.

Kurz nachdem Rudor und Madaja den Traviabund eingingen wurde ihr Sohn Lucrann geboren. Familiär war es für beide nicht einfach. Eltern und Schwester behandelten Madaja herablassend und ignorierten sie, weshalb Rudor Reisen nach Belhanka bald allein antreten mußte. In Malur war Madaja bald sehr beliebt, da sie genauso wie ihr Gatte wußte wie man mit Obrigkeit und Landarbeitern gleichermaßen umzugehen hat. Bald darauf würden auch die gemeinsamen Kinder Tyreka und Feodora geboren.

Am Totenbett der Mutter glätteten sich auch die Wogen innerhalb der Familie und man kam überein, auch den Kindern zu Liebe und um den Schein nach außen zu wahren, Madaja zu tolerieren.Die Beziehungen zwischen Rudor, seinem Vater und seiner Schwester wurde nie wieder wie früher, aber man konnte sich wieder gegenseitig ins Gesicht schauen. Im Jahr 1014 BF verstarb auch Rudors Vater und er wurde das neue Familienoberhaupt. Er behielt seinen Hauptsitz in Malur und reiste nur zu offiziellen Verpflichtungen nach Belhanka.

Ende des Jahres 1018 BF erkrankte Rudor an der Roten Keuche die zu dieser Zeit in der Coverna ausgebrochen war und erlag dieser Krankheit am 17. Rondra 1019 BF.

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