Rondrianne Luntfeld
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Beschreibung
Als fünftes Kind einer altehrwürdige, aber scheinbar von Phex verlassenen Grangorer Kaufmannsfamilie wurde Rondrianne Seehoff von ihrer Familie
buchstäblich an Beppo und Romero Luntfeld verkauft. Entsprechend gering fiel ihre Trauer um den bereits nach wenigen Wochen Ehe verunglückten Gemahl aus.
Nach diesem Unglück stellte ihr Schwiegervater Beppo Luntfeld es ihr frei, zu ihrer Familie zurückzukehren. Rondriane überraschte den Patriarchen jedoch
damit, dass sie ihn um eine Chance bat, sich geschäftlich zu beweisen. Diese Bitte überraschte und beeindruckte Beppo, damit hatte er nicht gerechnet. Als
kühler Kalkulierer nutzte er die gebotene Gelegenheit und stattete Rondriane darauf mit genügend Ressourcen aus, damit diese von Venga aus auf der
Westseite des Phecanowaldes und im Windhaggebiet Holzfäller und Steinbrecher beschäftigen konnte. Im Gegensatz zu ihrer Schwägerin Dalida auf der Ostseite
des Phecanowaldes stand Rondriane von Beginn weg der starken Konkurrenz aus Grangor gegenüber. Entsprechend kühl war auch der Umgang der beiden
Schwägerinnen und quasi-Konkurrentinnen miteinander. Seit die beiden während der Renassentia Luntfeldis am selben Strick zogen, ist der Umgang zwischen
ihnen herzlicher geworden, das Verhältnis zwischen Rondrianne und Dalida bleibt aus Konkurrenzgründen allerdings weiterhin gespannt.
Seit allerdings Herzog Cusimo vor einigen Jahren mit den Ländereien jenseits der alten Reichsgrenze belehnt worden und jene damit wesentlich durchlässiger
geworden ist, plant die initiative Rondrianne die Ausweitung ihrer Geschäfte ins obere Phecadital, ins almadische Kaiserlich Phecadien und in die
Markgrafschaft Windhag.
Privat holt Rondrianne gelegentlich in Grangor dasjenige nach, was sie in Sewamund als Witwe fast 30 Jahre lang versäumt hat, frönt gesellschaftlichen
Anlässen und gönnt sich schon mal diskret einen Gesellschafter für eine Nacht. Seit kurzem überlegt die Endvierzigerin sich, sich noch einmal zu vermählen,
allerdings will sie die Familie Luntfeld nicht kompromittieren und wartet auf eine passende Gelegenheit, um mit Matriarchin Lania Luntfeld ein
entsprechendes Gespräch zu führen. Für ihre eigene Familie, die Seehoff, hat sie kaum mehr als Verachtung übrig - sie wurde schliesslich damals wie ein
Stück Vieh verschachert. Sofern der Kontakt mit ihren Geschwistern unvermeidbar ist, geschieht er mit gequälter Höflichkeit.
Zitate
- "20 Dukaten den Quader, Ihr werdet in Grangor keinen besseren Preis erzielen."
- "Abgemacht, ihr erhaltet jährlich einen Quader Brennholz gegen ein monatliches Fass getrockneten Stockfisch für meine Holzfäller."


