Rondrianer
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Als Rondrianer werden gemeinhin die Mitglieder oder Anhänger der Rondra-Kirche bezeichnet. Im Horasreich stellen sie aber vor allem eine politische Gruppierung dar, die besonders im Haus der Edlen des Kronkonvents als Parteiung auftritt. Im Thronfolgekrieg erlangten sie zudem als Unterstützer der Prätendentin und "Heldenkönigin" Salkya Firdayon vorübergehend militärische Bedeutung.
Die Rondrianer im Kronkonvent
Die Rondrianer sind im Haus der Edlen die älteste der heute noch bestehenden Parteiungen und bildeten sich nach der Regentschaft Königin Kusmaras heraus. Sie halten die ritterlichen Tugenden hoch und verteidigen die Rechte der Land- und Gutsbesitzer. In ihren Reihen finden sich daher vor allem Barone und Delegierte aus Gerondrata, Aurelat und teils dem Wilden Süden.
Ihr Wortführer ist derzeit der redegewandte Arivorer Rondrigo ya Taresellio.
Die Rondrianer im Thronfolgekrieg
Im Thronfolgekrieg stützte sich die Macht der Rondrianer auf den Ardaritenorden, der Salkya Firdayon ab dem Hesindemond 1029 BF gegen den Widerstand ihrer Geschwister an die Macht bringen wollte. Der Tod der Thronprätendentin in der Schlacht von Westfar setzte diesem Unterfangen ein Ende.
Wichtige Rondrianer während des Thronfolgekriegs
- Nepolemo ya Torese, Seneschall der Ardariten, Erzherrscher von Arivor
- Oljana ya Cavacasta, Komturin der Ardariten
- Traviano von Urbet, Fürst und Gonfaloniere von Urbasi
- Croenar von Marvinko, Graf vom Sikram (nach wenigen Tagen von Traviano entmachtet)
- Delhena di Visterdi, Gräfin vom Onjet (nach der Forderung von Ankhelet)
- Benedict di Matienna von Arinken, Gransignor von Pertakis
- Orsino Carson, Gransignor von Clameth
- Grifone da Cavalcanti, Condottiere der Bandiera Bianca
- Isida von Terubis-Weilenschein, Erzrätin von Arivor
Siehe auch
- Lega Salkya Sanctissima (Untergruppierung, die aktiv die Heiligsprechung der "zu Rondra gerufenen Heldenkönigin" verfolgt)
Quellen
- Reich des Horas, Seite 79
- Bosparanisches Blatt Nr. 36, Seiten 15-16

