Rûmar Kanbassa
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Inhaltsverzeichnis |
Details
Als sich Rûmars magisches Talent offenbarte, schickte ihn der Vater an die Dracheneiakademie nach Khunchom. Sein Ziel, den Sohn zu einem fähigen Artefaktmagier zu schulen, zerschlug sich jedoch, an dessen Vorliebe für Spielzeug und Mechanik. So nahm ihn Meister Rastafan ibn Omjaid bei sich auf und lehrte ihn die Kunst des magischen Spielzeugbaus.
Nach der Ausbildung zurück in Efferdas, lebte der junge Halbelf zunächst in Terrinosi. Sein kindlich-unbekümmertes Wesen, seine frohe Art, und sein künstlerischer Esprit ließen ihn zu einem gern gesehenen Gast auf den Bällen der Mächtigen werden, die oft auch zu seiner Kundschaft zählen. Bei einer solchen Gegebenheit lernte er die junge Salia Changbari kennen, die ihn im Jahre 1030 BF ihr Ja-Wort gab.
Im Jahr 1032 BF traten zwei wesentliche Ereignisse ins Leben des jungen Ehepaares. Zum einen nahm sich das Paar der kleinen Amaryll di Camaro, die neue Lehrmeister suchte. Zum anderen wurde Rûmar für dieses Jahr als Professor an das Draconiter-Institut Shenilo berufen. Salia und Amaryll begleiteten ihn dorthin. Das Paar erwägt nach der Rückkehr die Wahl einer eigenen Heimstatt in Efferdas.
Die Erzeugnisse aus Rûmars magischer Werkstatt sind alle im Kontor Kanbassa erhältlich. Zu den bekanntesten zählen:
- eine Kinderküche, die nach einiger Zeit nach Essen zu duften beginnt
- Spielzeugmusikinstrumente, die Melodien spielen (ohne dass die Kinder sie tatsächlich spielen)
- laufende und/oder sprechende Puppen (Einzelanfertigungen)
- ein selbst rollendes Kutschengespann
- ein magisches "Weiße und Rote Kamele"
Sein wohl bekanntester Kunde ist durch Vermittlung der Familie Changbari der Herzog von Grangor.
Haustiere
Rûmar schätzt Vögel sehr. Sie scheinen sein recht fröhliches Gemüt in besondere Freude zu versetzen. Neben einigen Volieren auf Efferdello besitzt er so einen Papagei, namens Aslat. Das Tier stammt noch aus den Tagen seines Noviziates und hat mit der Zeit ein größeres Repertoir an Sprache zu bieten. Aslat ist von schlichter grauer Farbe und man könnte ihn für mürrisch halten. Jedenfalls beachtet er bei weiten nicht jeden Besucher und ist manchen gar anscheinend feindlich gesonnen. Auch andere Haustiere finden nicht seinen Blick oder aber er feindet sie direkt und offen an.
Vita
Im Jahr 1000 BF starb Eliphthêa Kanbassa im Kindbett. Und obwohl das Kind, Aurentian, wohl behalten war, blieb der junge Gorcan in tiefer Trauer zurück. Diese wuchs zudem, als seine Schwiegerfamilie auf ihrer Tradition beharrte, die Verstorbene im heimischen Rethis zu bestatten. Die Geschäfte durften unter alledem nicht leiden. Gorcan erhielt von seinem Vater daher den Rat, sich auf eine Reise zu begeben, um den Schmerz überwinden zu können. So ging für ein Jahr in die Ferne. Wohin er ging, das weiß nur er, doch zurück in Efferdas zeigte er sich mit der Elfe Linoë an seiner Seite.
Sie war über alle Maßen schön, klug und charmant. Der junge Patrizier blühte in der Folgezeit sichtlich auf, so dass der alte Correlio sich seines Erbes sicher sein konnte. Sie verstand sich von Beginn an gut mit den drei kleinen Halbwaisen des Hauses, sie brachte neues Leben in das Palazzo am Platz der Achtbaren und sie wurde dem Witwer eine zunehmende Stütze. Ein Traviabund war bald ein häufiges Thema auf den Märkten und auch in den Salons der Stadt und er folgte im Jahr 1003 BF. Doch für die Belange eines Handelhauses fehlten der neuen Patrona freilich Gespür und Interesse.
Um der neuen Hausherrin das Leben in einer Metropole wie Efferdas angenehmer zu gestalten, erwarb die Familie noch im gleichen Jahr ein kleines Landschloss vor den Toren der Stadt, - Paltaïa. In den weitläufigen Gärten fand Linoë eine Aufgabe ganz nach ihren Wünschen, sie richtete das Haus neu ein und sie widmete sich der Erziehung des kleinen Aurentian (Ifirnion und Horakles hatten bereits ihre Pagenzeit begonnen). Paltaïa entwickelte sich zunehmend zur zweiten Heimstätte der Familie. Ein offen geführtes Haus für alle Gäste und Freunde, ein Hort der Kunst und der Natur. Die Feste und Feiern werden heute noch gern Jahr für Jahr besucht, der Garten sucht weithin seines gleichen.
Hier war und hier ist der Frieden zuhause, - der Frieden einer glücklichen Familie. Und so war auch die Freude groß, als Linoë und Gorcan im Jahr 1005 BF Eltern von gesunden Zwillingen wurden. Sie nannten ihre Kinder Rahjanessa und Rûmar und die beiden zeigten schon schnell alle Attribute, die hinlänglich als halbelfisch bekannt sind. Sie sind zart, fast zierlich, von Gestalt, haben strahlende große Augen und sind magiebegabt wie ihre Mutter. Doch sie erbten vom Vater die Zielstrebigkeit und sein geschäftliches Geschick.
Zitate
"Das kostbarste Gut ist doch ein Kind lachen zu sehen!" (während einer Gesellschaft)
"Schau Amaryll. Konzentriere ich mich allein auf meinen Wunsch, dann beginnt auf der Hand ein Lichtlein zu tanzen. Siehst Du?"
"Hab Geduld, liebe Amaryll. Eines Tages, und er ist nicht so fern wie Du ihn wähnst, wirst auch Du all' dies können!"
"Die Dinge sind nicht da, wo sie sein sollten, nur weil wir es uns so wünschen!" (während der Arbeit)
"Geh und hol die Lupe! Geeh und hool die Luupe! Geeeh und hoool diiee Luuupe! *krächz* *zwitscher*" (Aslat während der Arbeit)

