Politik und Domänen der Familie Brahl

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Die Familie Brahl ist ein altes Winzer- und Weinhändlergeschlecht aus dem direkten Umland Shenilos, welches vor wenigen Jahrzehnten erst (um 1000 BF) durch seinen rasanten wirtschaftlichen Aufschwung und die Macht der neu entstandenen Weinhandlung Yaquiria Shenilo ins Patriziat der Stadt aufstieg und nun versucht seine erworbenen Privilegien zu sichern und zu erweitern. Zur Geschichte des Hauses siehe auch Details der Familie Brahl.

Inhaltsverzeichnis

Selbstverständnis & Politik


Non respice sed prospice! (naheliegende Übersetzung: Sieh nicht zurück, sondern nach vorn! )

Diesem Grundsatz getreu hat sich die Familie in der kurzen Zeit ihres Aufstiegs immer wieder neu erfunden. Wenngleich das Wort des Familienoberhauptes unumstößlich ist, so waren doch auch immer die Ideen und Entscheidungen einzelner Familienmitglieder ausschlaggebend für die Entwicklung der Familie. Und natürlich kam es mit jedem Wechsel des Oberhauptes auch zu radikalen Änderungen in der Führung der Familie.
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Verhältnis & Verbindungen zum Adel

Haus Torrem
Haus Calven Imirandi
Haus Aurandis
Haus Dorén
Familie Cordur
Familie Bolburri
Familie Menaris
Familie Tuachall
Familie Wankara
Haus di Matienna
Familie di Asuriol
Haus ya Papilio
Haus Gabellano
Haus di Côntris
Haus Schwarzenstamm
Haus di Selshed
Familie Kanbassa
Haus Carson
Haus di Salsavûr
Familie van Kacheleen
Familie Changbari
Haus di Onerdi
Familie Luntfeld
Familie Continio
Hass-Liebe-Balken



Feinde, Gegner und Abneigungen

Familie di Asuriol

  • Überheblich, provokant und streitlustig
  • Erbitterte Konkurrenten

Bild:Familie Menaris klein.png Familie Menaris

  • Politisch vernünftig, aber gefährlich
  • Unnötige Provokationen

Bild:Haus Gabellano klein.png Haus Gabellano

  • Galahanistenvergangenheit

Bild:Familie-Continio-klein.png Familie Continio

Neutrale und Zwiespältige

Bild:Haus di Matienna klein.png Haus di Matienna

  • Ehrbares Rittergeschlecht, Verteidiger sheniloer Freiheit
  • Merkwürdige Kulte, engstirnige Zurückgezogenheit

Bild:Haus di Côntris klein.png Haus di Côntris

  • Angesehener Niederadel vergangener Tage

Bild:Haus Carson klein.png Haus Carson

  • Unterstützer gegen Pertakis im Krieg
  • Unbequeme Ansprüche an Clameth

Bild:Haus ya Papilio klein.png Haus ya Papilio

  • neutral

Bild:Haus di Selshed klein.png Haus di Selshed

  • Unbedeutende Zugezogene
  • Efferdtreues Haus

Bild:Haus Schwarzenstamm klein.png Haus Schwarzenstamm

  • Ehrbare Ritter

Bild:Haus Aurandis klein.png Haus Aurandis

  • Ehrbare Ritter
  • Galahanisten-Fehltritt

Bild:Familie Cordur klein.png Familie Cordur

  • Feinde der Tuachall, Geschäftspartner der di Asuriol
  • Wichtiges Herbergsgeschäft, Konkurrenten der di Asuriol

Bild:Familie van Kacheleen klein.png Familie van Kacheleen

  • Erste wirtschaftliche Zusammenarbeit
  • Expeditionsfreudig

Bild:Haus Onerdi klein.png Haus di Onerdi

  • Freunde der Torrems
  • Unterstützer am Sikram

Bild:Familie Changbari klein.png Familie Changbari

  • Neue Handelspartner in Côntris
  • Feinde der Torrems

Bild:Wappen Haus Salsavûr klein.png Haus di Salsavûr

  • Dogmatisch, starrsinnige Rondrianer, Feinde der Torrems
  • Dennoch politisches und wirtschaftliches Arrangement

Freunde, Verbündete und Geschäftspartner

Bild:Familie Kanbassa klein.png Familie Kanbassa

  • Solide Geschäftspartner, sowohl in der Ponterra als auch am Sikram
  • Verschwägert und befreundet

Bild:Familie Tuachall klein.png Familie Tuachall

  • Travienbund mit Daryl Brahl
  • Treue Sheniler, aktive Patrioten, Jungpatriziat

Bild:Haus Calven klein.png Haus Calven-Imirandi

  • Politische Verbündete
  • Dankbarkeit für geschaffene Verbindung zum Hause Torrem

Bild:Haus Torrem klein.png Haus Torrem

  • Lukrative Protektion am Sikram
  • Gefährlicher Bezug zu den politischen Wirrungen des Hauses

Bild:Familie Wankara klein.png Familie Wankara

  • Enge Geschäftspartner am Sikram
  • Mutige Unternehmer

Familie Bolburri

  • Interessenlos in Shenilo
  • Verschwägert

Bild:Familie Luntfeld klein.png Familie Luntfeld

  • Freundschaftliche Beziehungen
  • Ehrliche und aufstrebende Kaufherren

Bild:Haus Doren klein.png Haus Dorén

  • Erfreulich progressiver Adel, treue Sheniler
  • Große Bemühung um die Suche während Daryls Verschwinden

Familie ya Côntris

  • Wichtige WYS-Partner
  • Travienbund mit Ardon Brahl

Familie Thergourian

  • Wichtige WYS-Partner
  • Travienbund mit Juliane Brahl

Familie Landois

  • Wichtige WYS-Partner
  • Verschwägert

Familie Adratiello

  • Wichtige WYS-Partner

Domänen und Geschäfte

Mehr noch als die Grundlage für Reichtum und sozialen Aufstieg der Familie, der Weinhandel, ist das alte Winzerhandwerk in der Geschichte der Brahls verankert. Wenn auch seit vielen Jahrzehnten von geringerer Bedeutung, so sind die hauseigenen Weine und ihre Veredelung noch immer wichtig für den Ruf der Familie - und mit diesem wurde noch nie hinter dem Berg gehalten.
Mit der Gründung der Weinhandlung Yaquiria Shenilo wurde schließlich den Schwankungen des Weinhandels ein Ende gesetzt und durch den Zusammenschluss der einflussreichsten Winzer der Region der stete Reichtum der Familie gesichert (siehe auch Die Geschichte der Familie Brahl).
Neben dem steten Ausbau des Weinhandels versuchte man den gewonnenen Einfluss und die politischen Beziehungen auch durch Investitionen am Sikram und im lukrativen Geldverleih geltend zu machen. Aber nicht nur solch riskantere Unternehmungen sollten den Stand als wichtige Patrizier der Stadt sichern, natürlich versuchte man sich auch am Erwerb verschiedener Stadtämter.
Als weiteres Mittel den Ruf der Brahl zu stärken engagiert man sich schließlich seit langem auch als Förderer von Kunst und Kirchen, sowie als großzügige Veranstalter heiterer Feste.

Die Weinhandlung Yaquiria Shenilo

Das wichtigste Standbein der Familie Brahl ist natürlich die Beteiligung und Führung der Weinhandlung Yaquiria Shenilo.

Die WYS produziert vielerlei hervorragende Weine selbst, aber auch Massenweine, die in beinahe jeder Taverne der Ponterra ausgeschenkt werden. Der Verkauf dieser Weine an solcherlei Unterhändler macht dabei das Gros des Handels der WYS aus, aber es wird auch in den jeweiligen Kontoren in Shenilo, Pertakis, Côntris, Vinsalt und Kuslik direkt feilgeboten. Einige Händler tragen die Weine und damit den guten Ruf der Weinhandlung auch über das Kernland des lieblichen Feldes hinaus. Auf der anderen Seite werden auch immer wieder Weine von Winzern vermarktet, die nicht in der WYS vertreten sind - allerdings nicht immer zu ähnlich guten Konditionen.

Über dieses Kerngebiet des Weinhandels ist die WYS auch an der eigenen Tochter, der Pertakis'schen Südmeer-Handelscompagnie (PSH), noch immer beteiligt, wenngleich es immer wieder zu Spannungen mit den pertakiser Teilhabern kommt; nicht zuletzt durch den Bau des Darylshofes in Côntris und dem Alberniahandel unter zunehmenden Ausschlusses der Schiffe der PSH. Diese werden seit dem Jahre 1033 BF vermehrt durch Schiffe des Handelshauses van Kacheleen ersetzt, die auf diese Weise die Albernische Handelscompagnie (AHC) darin unterstützen, Weine der WYS nach Havena zu transportieren und in Albernia zu verkaufen. Die AHC exportiert im Gegenzug vielerlei albernische Waren wie Feingestein, Büttenpapier, Instrumente, Salz und Brände, deren Vermarktung die WYS zunächst selbst (mit durchwachsenem Erfolg) unternahm. Einige Stimmen in der WYS forderten hier eine Rückbesinnung auf Weine als Handelsgut, wenngleich sie den Vorteil des Handels mit der AHC im Export sahen. Seit Beginn des Jahres 1032 BF konnte daher mit Yolanda Tuachall eine befreundete Familie als Abnehmer von Pergament und Büttenpapier gewonnen werden, welches direkt in Côntris umgeschlagen wird. Die AHC hat zusammen mit der WYS zudem Lagerraum in Riva angemietet, dessen Anlaufen aufgrund thorwalscher Widerstände für Schiffe unter dem Horasadler ein Problem darstellt. Dreimal jährlich können so edle liebfeldische Tropfen bis hinauf nach Riva gelangen.

Über die befreundete Familie Kanbassa hingegen schaffen es die Weine der WYS auch nach Efferdas und bis nach Südaventurien. Auf der Rückfahrt gelangen teure Delikatessen wie Schokolade, Tee, gepökelte Meeresfrüchte oder Edelkäse und andere Luxusgüter wie Duftkräuter, Tabak oder auf Nachfrage auch berauschendere Kräuter nach Shenilo. Überhaupt hat die Familie Brahl (ursprünglich nur mit erlesenen Käsesorten) die angebotene Produktpalette der WYS stark um derlei Delikatessen erweitern können. Der Sikramhandel der Familie Brahl hat in jüngster Zeit außerdem zu einem Weinmonopol auf torrem'schen Gütern geführt, deren Ertrag über Belhanka und die Familie Kanbassa ebenfalls zum kusliker Kontor der WYS gelangt.

Schlussendlich ist besonders für das Prestige der Weinhandlung wichtig - aber auch ohne diese Wirkung zu betrachten durchaus lukrativ - dass man über Horathio Brahl den Horashof im nahen Horasia beliefert.

Weinbau und Kelterei

Das ursprüngliche und noch heute angesehenste Gewerbe der Brahl ist das Keltern der eigenen Weine. Berühmt für die hauseigene Kunst aus der alten Kellerei Brahl am Stadtrand Shenilos, widmet man sich hauptsächlich der Veredelung hin zu besonders erlesenen Tropfen. Hervorzuheben sind sicherlich der Shenila und der aus derselben Traube gewonnene Shenila magnifica. Um die Exotik des Criaderas hingegen ranken sich vielerlei Gerüchte. Überhaupt hüten die Brahl wie alle Winzer der Weinhandlung die Geheimnisse ihrer Kunst eifersüchtig. Erst jüngst brach Daryl Brahl mit dieser Familientradition und gesellte sich zu den fortschrittlicheren Familien der WYS, welche einen internen Austausch über derlei Dinge wie Rezepte für besonders erfolgversprechende Schönungsmittel fordern. Viele alte Winzergeschlechter sind aber nur schwer von einem solchen Schritt zu überzeugen, zumal die Brahl jahrzehntelang die gleiche Meinung vertraten.
Mit der Rahjaträne keltert man zu frühester Morgenstunde auch einen exzellenten Weißwein, während der süße Solera eher der klingenden Kasse als dem Ruf der Familie dient. Durch eine seltsame, neue Vorrichtung der Kelterei ermöglichte Piara Collina die Herstellung eines ganz besonderen Weines, obgleich sie nicht viel vom Winzerhandwerk versteht. Der alte Zerbero Brahl, ein überaus fähiger Winzer, hatte dahingehend jedoch genaue Vorstellungen; dank des mechanischen Genies seines Zöglings gelang es ihm auf seine alten Tage, den zurecht Räucherwein getauften Tropfen zu schaffen.
Wenngleich das alte Winzerhandwerk nur zu einem geringen Teil brahlscher Einnahmen beiträgt, so konnte es seit dem Aufstieg der Familie ins Patriziat und seiner Nobilitierung doch lukrativer gestaltet werden: Heute muss kein Brahl mehr Pacht für seinen Weinberg zahlen, da man keine Kosten sparte, den guten Grund und Boden für alle Nachkommen zu sichern. Sollen die Stürme der Zeit auch über die Brahl hinwegfegen, die eigenen Tropfen werden wie vor hundert Jahren noch in weiteren hundert Jahren sorgsam gekeltert. Aus diesem Denken heraus kommt es auch immer wieder zu kritischen Stimmen innerhalb der Familie, die dem Oberhaupt vorwerfen, niemand kümmere sich mehr so recht um das Winzerhandwerk. Die Kelterei sollte keinesfalls der eigenen Klientel überlassen werden. Daryl gab bald den Gesuchen nach und schaffte es seine eigentlich bereits aus dem Handwerk zurückgezogene Tante Daria Brahl für die Überwachung der Kellerei zu gewinnen. Seinen Geschwistern ist dies aber nicht genug; im Sinne Ardons wäre ihrer Meinung nach auch eine Schulung der Nachkommen im Winzerhandwerk gewesen. Selbstständig involviert hat sich jedoch keiner von Ardons Kindern.

Sikramhandel

Erst vor kurzem, dafür aber äußerst rasant hinzugekommen ist der bei Weitem nicht nur auf den Weinhandel beschränkte Kommerz am unteren und mittleren Sikram. Ausgehend von einer über das geschäftlich und politisch verbundene Haus Calven-Imirandi vermittelten Beteiligung an der Tuchmanufaktur Sarto und der Ehe Purothea Brahls mit Cucio Sarto, entsandte die Familie Brahl einige Getreue in die Region. Unter der Protektion des Hauses Torrem gelangten diese in wichtige Positionen des Sikramhandels und in nur kurzer Zeit wurde ein großer Teil für das altadlige Haus unter Kontrolle gebracht. Man arbeitet zudem eng mit der ebenfalls aus Shenilo stammenden Familie Wankara zusammen, die ab der Stadt Toricum flussabwärts den Handel nach und über Belhanka übernimmt. Im Laufe des Jahres 1032 BF begannen die Wankara den Überseehandel für Güter der Region zusammen mit der Familie Kanbassa auszubauen.
Obwohl die Familie Brahl spezialisiert ist auf den Wein- und Delikatessenhandel, wird am Sikram mit allen dort produzierten Waren gehandelt. Deswegen und wegen der neuen Umgebung werden dort gerne auch lokale Händler gefördert, sofern sie loyal zur Familie stehen. Außerdem ist dies eine der wenigen Unternehmungen, an denen die WYS bisher nicht beteiligt ist. Der Sikramhandel bezieht sich vor allem auf die Güter des Hauses Torrem, aber über die Protektion durch das befreundete Haus di Onerdi hat man sich auch in Torremund und Ankram niedergelassen. Der geplante Einstieg in Thirindar gegen die Monopolstellung der Familie Raloff erfolgte jedoch vorerst nicht, nachdem die Brahl von der angeblichen Rückkehr der für ausgelöscht gehaltenen Familie Thirindar erfuhren.

Geldverleih und Banca di Shenilo

Ein bereits seit dem Aufstieg zum Patriziat hinzugekommener Einnahmezweig - und ein lukrativer dazu - erfolgt ausschließlich in den Hinterzimmern der Reichen und derjenigen Mächtigen, die es wieder werden wollen. Dabei wechseln große Summen den Besitzer, aber nur wenig davon dringt an die Ohren der restlichen Elite der Ponterra, geschweige denn an die einfache Bürgerschaft. Weitaus offenzieller ist hingegen die jüngst erfolgte Beteiligung der Familie an der Banca di Shenilo. Über diese erfolgen meist weitaus kleinere Kredite und Investitionen, wie die Förderung des Pilgergeschäftes oder des Flusshafens von Côntris. An dieser Tochter der Silbertaler Bank sind die Brahl nicht nur direkt, sondern auch über die WYS beteiligt.

Besitztümer

Artefakte, Reliquien & Kunstwerke

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Ämter

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Truppen

Die Familie Brahl unterhält im Sinne der WYS und eigener Unternehmungen natürlich einige Söldlinge zum Schutze der Handelszüge, Schiffe und Kutschen, wo nötig. Nach jüngsten Vorfällen im Draconiter-Institut Shenilo ist Daryl Brahl zudem verstärkt um die Sicherheit seiner Familie bedacht und greift entgegen den Reaktionen auf frühere Vorfälle nun auch zur Anheuerung loyaler Leibwächter. Darüber hinaus stehen jedoch keinerlei Truppen im Sold der Familie.
Für den Kriegsfall hängen im Palazzo Brahl edle und prunkvolle Rüstungen und Waffen. Da jedoch nur wenige Familienmitglieder weitergehend im Waffenhandwerk geschult sind, greift man eher auf besoldete Ersatzmannen zurück, um die Bürgerpflicht an der Stadtverteidigung zu erfüllen.

Spenden & Mäzenatentum

Studiolo der Signora Collina

Die Familie Brahl ist direkt oder mittelbar über die WYS in vielerlei Weise am öffentlichen Leben Shenilos beteiligt. Mit der Finanzierung des Rahjatempels hat die Weinhandlung in der Vergangenheit ihre Frömmigkeit und ihren Großmut sichtlich bewiesen. Jüngst spendeten die Brahl dem Tempel zudem eine überaus kostbare Reliquie. Aber auch das Therbûnitenspital erhält immer wieder die Unterstützung des Patriziergeschlechts. Bei der Unstützung des alten Theaters hält man sich dank der Unabhängigkeitsliebe der darstellenden Künstler eher zurück - was ein Brahl sich jedoch keinesfalls öffentlich eingestehen würde. Der Glaube an die allwissende Hesinde wird indes durch klingende Dukaten an die Volksschule bekräftigt, wenngleich die Familien Menaris und vor allem Tuachall sich hier deutlicher hervortun. Die WYS ist zusammen mit dem Rahjatempel auch Ausrichter vieler Feierlichkeiten und Weinfeste. Unterstützt durch den Hesindetempel, die Familie Wankara oder pertakiser Handelshäuser finanzierte man auch die von unterschiedlichem Erfolg gekrönten Bardenwettstreite der Region.

Mit der gefeierten, jungen Künstlerin Piara Collina zählt eine bekannte Künstlerin zur Klientel der Brahl. Man finanziert ihre großzügige Werkstatt und die dortige Ausbildung begabter Männer und Frauen. Grundsätzlich zeigt sich die Familie spendabel, solange nur ihr Name ausreichend in derlei ehrbaren Zusammenhang genannt wird. Im Palazzo Brahl zeigt man daher gerne erworbene Kunstwerke wie Die frierende Tochter des Bannwards im Studiolo der Signora Collina oder die Pracht der repräsentiven Zimmer, wie auch bereits vom Geronsplatz aus die beeindruckende Fassade bewundert werden kann. Weiterhin fördert man einige Musiker wie die mohische Harfenspielerin Jeleyha, zumal Gastgeber der Leidenschaft Beleno Brahl häufig ausladende Feste im kleinen Kreis schöner Männer und Frauen, sowie Freunden der Familie, in den Zimmern des Stadtpalastes gibt. Im Volk Shenilos wie auch unter traviengläubigeren Patriziern gehen allerlei phantasievolle Gerüchte zu diesen vergnüglichen Nächten um.
Außerhalb Shenilos ist das soziale Engagement der Familie weitaus geringer. In Toricum spendete Purothea Brahl dem örtlichen Rahjatempel jedoch durch den symbolischen Erwerb einer Statue eine große Summe goldener Dukaten.

Näheres zur Klientel der Familie findet sich in den Details der Familie Brahl.


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