Mondino von Calven-Imirandi
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Mondino Landorian von Calven-Imirandi ist ein Söldner-Offizier, der derzeit im Yaquirbruch in Diensten Horasio della Penas steht. Mondino entstammt einer Nebenlinie des Hauses Calven(-Imirandi). Sein Vater Ascanio war der erste, der sich 1007 BF in Shenilo niederließ. Auf seinen Reisen hatte dieser eine Dame aus der Fremde mitgebracht, die ihm drei Söhne schenkte. Von diesen war Mondino der Älteste.
Der blutjunge Leutnant Mondino hat seine Ambitionen auf eine Karriere in der horaskaiserlichen Armee aufgegeben. Er steht nach seiner Ausbildung auf der Kadettenschule in Oberfels ohne Erlaubnis seines Vaters in den Diensten Horasio della Penas (seit Rahja 1029 BF). Diesen sieht er als ein großes Vorbild an. Im Yaquirbruch konnte er sich bald verdient machen und wurde als Nachfolger Ralhion Trebescos zum Kommandanten von Oberfels ernannt.
Am 27. Praios 1031 BF ließ er in dieser Funktion den ehemaligen almadanischen Statthalter in Oberfels, Ordonyo di Juantilla, nach einem kurzen standrechtlichen Verfahren durch den Strick hinrichten. Weniger Kalkül als vielmehr die Überforderung mit der Situation ließen Mondino hier die Pfade gesetzlichen Handelns verlassen.
Mondinos Verhalten in Oberfels erregte in Oberyaquirien als "Oberfelser Bluttat" viel Aufsehen und brachte es mit sich, dass von Kaiser Selindian Hal ein Kopfgeld von 100 Dukaten auf Mondino ausgelobt wurde. Zunächst ohne Folgen, wurden die Geschehnisse nach der Rückeroberung durch die Almadaner 1033 BF und der Gefangennahme Mondinos wieder aktuell.
Quellen
- Maskenspiele und Kabale - Goldfieber, Seiten 28, 42 und passim

