Mengbilla
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Allgemeines
Mengbilla ist eine Stadt an der Mündung des Nordask. Sie ist die Hauptstadt des Großemirats Mengbilla, des südlichen Nachbarstaats des Horasreichs. Sie wird von einem Gemisch aus Mittelländern, Tulamiden und Mohas bewohnt. Regiert wird die Stadt von einem Großemir - derzeit Dulhug Ankbesi -, der von einem Gildenrat gewählt wird, der sich aus Vertretern der Gilden der Skalvenhändler, Fernhändler, Kurtisanen, Alchimisten, Traumkrauthändler, Bettler, Seefahrer, Söldner und Schankwirte zusammensetzt.
Bekannt ist Mengbilla für sein Bürgerrecht, das Personen ohne die teure Bürgerschaft fast rechtlos macht. Auch Fremde, egal welchen Standes, müssen die teuren Bürgerpapiere bezahlen, und viele weitere Privilegien wie Waffenbesitz verursachen Zusatzkosten. Außerdem ist die Stadt bekannt für den berühmten Mengbillar, exotische Genußmittel wie Ternmuscheln und Rauschkräuter und als Ort zweifelhafter Vergnügungen, besonders bei Horasiern. Insbesondere der Rahja-Tempel ist weithin berühmt und berüchtigt.
Stadtbild
Mengbilla besitzt von der Zwingfeste über dem Hafen abgesehen keinerlei Befestigung und ist daher ausgedehnt. In den Armenvierteln ist sie sehr schmutzig und schlammig wie die meisten meridianischen Städte. Eine Besonderheit sind die vielen Plätze aller Größen, die überall zu finden sind und die üblichen Alleen und Marktstraßen ersetzen. Die Villen der Reichen ähneln wegen der fehlenden Mauern eher Landgütern.
Geschichte
Gegründet in der Regierungszeit Belen-Horas als Belenas, wurde die Garnison unter den Friedenskaisern erst ein Handelsposten und dann eine Stadt. 385 v. BF erreichten Flüchtlinge unter Nihrman, dem Oberpriester von Palakar Belenas, nachdem ihre Heimatstadt zerstört worden war. Um 200 v. BF wurde Belenas von Großsultanat Elem erobert und in Mengbilla umbenannt. 187 v. BF wurde Mengbilla nach dem Zuzug von Siedlern aus dem Szintotal zum Großemirat. Silem-Horas eroberte um 100 v. BF die Stadt zurück, was durch den Bau der Silem-Horas-Straße ermöglicht worden war. Später blieb sie dank ihrer südlichen Lage von den Folgen von Bosparans Fall verschont. Mit dem Eintreffen von Hildemara von Wehrheim 360 BF begann die Priesterkaiserherrschaft, die in Mengbilla am tyrannischsten war. 464 BF wurden die Priesterkaiser von den borongläubigen Beni Szintaui unter Kemal ibn Aldar vertrieben, blieb aber formell Teil des Mittelreichs. 854 BF wurde die Unabhängigkeit erklärt. Im Liebfeldischen Unabhängigkeitskrieg zuvor war Mengbilla noch Sammelpunkt kaiserlicher Truppen gewesen. Der Praiso-Kult wurde verboten. Die Strafexpedition des Kaisers Eslam versank in der großen Havarie. Als der Sklavenhandel immer bedeutender wurde, plünderte Hetmann Hyggelik der Große 906 BF alle Vorstädte Mengbillas.
Wichtige Gebäude und Plätze
- Arena
- Basar
- Bruderschaft der Sklavenmeister
- Platz der 99 Tugenden
- Kemal ibn Aldar-Platz
- Kriegerschule Rabenschnabel
- Kontor Gerbelstein
Personen
- Dulhug Ankbesi, Großemir
- Kerim Akbashi, Hohepriester des Boron-Tempels
- Farad el Haras, ein legendärer Sammler
- Alrik Gerbelstein, Handelsherr
- Sidor Dorikeikos, verstorbener Großadmiral
- Leif Opato, Großadmiral, siehe auch Seeschlacht von Phrygaios
Vorstädte
Die zehn Vorstädte heißen Aldenia, Benivilla, Cuoris, Dujar, El'Halem, Istina, Festina, Lhasor, Lorfas und Ohzara.
Quellen
- In den Dschungeln Meridianas, Seite 108-112
- Geographia Aventurica, Seite 82

