Maliardosmania
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| Das Gebäude in Kürze | ||||||||||||||
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Die Maliardosmania (hor.: bezaubernde Rast oder Zauberersrast) befindet sich im Süden der Signorie Shenilo in der Nähe des Gutes Montalto. Ursprünglich handelte es sich dabei um eine Jagdhütte des Hauses Dorén. Es wurde dem damaligen Familienoberhaupt der Menaris, Canyzethius Madain, geschenkt, als dieser in seiner Funktion als Hofmagier des Signors diesen vor dem Tod bewahrte. Der Dorén war während der Jagd von einem Keiler überrascht worden, der sein Pferd aufgespießt und den Adligen ebenfalls schwer verletzt hatte. Nach seiner Rettung war der Lehnsherr Canyzethius‘ nicht mehr erpicht auf das Jagen, so dass er die Jagdhütte als Dank an seinen treuen Hofmagier gab. Auf Wunsch seiner Tochter Asterata wurde Canyzethius' Körper nach seinem Tod in der Jagdhütte beerdigt, wo er noch heute ruht.
Die Familie Menaris benutzt das in der Folgezeit um- und ausgebaute Gebäude mittlerweile als Landhaus. Eine besondere Bedeutung gewann Maliardosmania im Zwist zwischen Carolan Schlangenstab und Drakhard Menaris, als letzterer nach seiner Niederlage hierher gesandt wurde um der Familie aus dem Weg zu sein. Noch heute bewohnt Drakhards Tochter Menacora Menaris das Landhaus, die es in eine fast schon gruselige Gedenkstätte verwandelt hat: Überall befinden sich Artefakte des Magiers, die Menacora durch Kontakte nach Kuslik und zu Ordensmagiern immer wieder magisch aufladen lässt, so dass sie auch Jahre nach dem Tod ihres Schöpfers weiter funktionstüchtig bleiben. Menacora, die sich mit dem Tod ihres greisen Vaters noch nicht abgefunden zu haben scheint, hat gar Kontakt zum elfischen Zaubermaler Golodion Seemond aufgenommen um ein lebendiges Bild ihres Vaters zu erstehen...
"Menacora? Die Vettel ist wahnsinnig geworden, sage ich Euch! Mein Onkel hat mich einmal zu ihr gesandt um die Herausgabe eines Artefaktes zu verhandeln, danach musste er mir ein neues Schwertgehänge bezahlen. Als ich die Diele betreten habe - natürlich hat mir kein Mensch aufgemacht - hatte ich sofort diesen seltsamen Geruch nach Pfeifentabak in der Nase. Ich kannte den alten Drakhard nicht gut, aber jeder wusste von seiner Passion für das Pfeifenrauchen. Mich ankündigend habe ich nach der alten Äbtissin gesucht und bin einem Pfeifen aus einem Arbeitszimmer gefolgt. Bei Praios, mir sind ein Büschel grauer Haare gewachsen, als ich den von selbst schaukelnden Schaukelstuhl gesehen habe. Die Pfeife lag rauchend auf dem Sekretär, als wäre der alte Magus gerade erst aus dem Raum gegangen und nicht schon vor Jahren vor Sibur gefallen! Ich fand die Verrückte später nahe des Teiches vor dem Landhaus, wo sie neben Drakhards Stab - der Stab wanderte auch! - durch das Laub wanderte und mit sich selbst redete. Ich habe Onkel Tankred dann von einem Noionitenkloster erzählt, das ich einmal besucht habe, aber er wollte nichts davon wissen. Boronlob, mein Lieber, hat die alte wenigstens noch keine Anstalten gemacht, den alten Jagdhund ihres Vaters, der ausgestopft in der Diele steht, wieder zum Bellen zu bringen! - ein angetrunkener Angrond Timshal Menaris im Herbst 1031 BF in der Riesen-Taverne von Shenilo

