Lutisaner
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Die Lutisaner sind ein zwar rondrianisch auftretender, mit der Rondra-Kirche selbst jedoch nicht zusammenhängender Orden vom oberen Sikram. Ursprünglich tatsächlich von einer Rondra-Geweihten im Yaquirbruch gegründet, hat er sich zum Hausorden der Marvinko - speziell der urbetischen Nebenlinie gewandelt.
Geschichte
Die Lutisaner haben eine kurze, aber wechselhafte Vergangenheit. Gegründet wurde der Orden erst vor wenigen Jahren von der Rondra-Geweihten Roana Westerbeek anlässlich des (umstrittenen) Fundes der Gebeine der Heiligen Lutisana im Phecanowald. Unter Horasio della Pena und anderen Marvinkogetreuen fand dann eine Annäherung an das sikramische Grafenhaus statt, deren Ziel, die Verschmelzung mit der gräflichen Leibgarde, jedoch aufgrund verschiedener Differenzen nicht erreicht wurde.
Seit Ende 1026 BF gewann der urbetische Gransignore Traviano von Urbet-Marvinko an Einfluss im Orden, förderte dabei die verbreitetere Annahme, dass die Gebeine Lutisanas in den Katakomben unter dem urbetischen Castello della Torres liegen, und schwor die meisten Ritter schließlich auf seine eigene Politik sowie die Treue zu seiner Nebenlinie ein. Der Bomeder Zweig unter Horasio fiel nach einer fragwürdigen Maskerade zur Anwerbung von Söldnern bei den urbetischen Ordensmitgliedern in Ungnade.
Nach dem Tod Travianos im Rahja 1029 BF folgte ihm sein Bruder Rondralio von Urbet-Marvinko als formelles Ordensoberhaupt nach. Inwieweit dieser dabei dem Willen des neuen Familienoberhaupts Auricanius von Urbet-Marvinko folgt, ist unsicher.
Der Orden
Als Hausorden des Hauses Marvinko und speziell der urbetischen Nebenlinie stehen die Lutisaner den Idealen der Herrin Rondra zwar nahe, jedoch in keinem festen Verhältnis zur Kirche und teilweise sogar in Rivalität zu den Ardariten. Die Ordensritter tragen rote Wappenröcke über einer polierten Plattenrüstung. Ihr Wahlspruch lautet: "Für Lutisanas Erben sterben wir!"


