Lucian V. Orestas von Calven und Imirandi

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Lucian V. (760-837 BF), bisher letzter Träger dieses in seiner Familie sehr traditionsreichen Namens, übernahm von seinem Vater ein schweres Erbe. Die Familie war in sich gespalten, um die Finanzen des Hauses stand es nach dem Unabhängigkeitskrieg immer noch nicht zum Besten. Die Sanktionen, die König Khadan I. verhängt hatte, lasteten schwer auf seinen Lehen.

Nur mit dem Problem der leeren Kassen wurde Lucian einigermaßen fertig; ansonsten sagen die Chroniken nichts gutes über ihn aus. Im Umgang mit Menschen, Untergebenen wie Standesgenossen, war er völlig unbefähigt. Wankelmütig, mal milde und zaudernd, mal leicht zu erzürnen und gewalttätig, zerrüttete er die schwachen Bande zwischen den Familienzweigen vollends. Waren seine Hochzeit und sein Regentschaftsantritt noch heitere Festlichkeiten gewesen, erschien schon bald zu Jubiläen und Tsatagsfeiern ein Teil der Familie nicht mehr.

Als dies 836 BF dazu führte, dass er die Apanagen und Afterlehen seiner Verwandten einzog und sich nach Beschwerden zunächst herablassend äußerte, die Beschwerdeführer dann gar aus der Familie ausstieß, wurde er im Folgejahr von einem Neffen aus Imirandi hinterrücks erstochen.


Oberhäupter des Hauses Calven-Imirandi
Cusimo (762-795 BF) | Lucian V. (795-837 BF) | Rudora (837-851 BF) | Thiodan (851-901 BF) | Curthan (901-929 BF) | Eolan (929-952 BF) | Larissa (952-962 BF) | Noris (962-1001BF)  | Sigman (1001-1029 BF) | Ludovigo (1029 - 1033 BF)  | Marino von Calven (seit 1033 BF)
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